Aktualisiert am 7. Juli 2020 · Bewerbung, Jobsuche · von

Q&A Bewerbung: Wichtige Fragen und Antworten rund um die Jobsuche

Lesezeit: 9 Minuten

Um die Bewerbung ranken sich viele Mythen und Unklarheiten: Was, wenn sich nach der Bewerbung niemand meldet? Wie wichtig ist das Foto? Diese und andere häufig gestellten Fragen rund ums Thema Bewerbung beantworten wir übersichtlich in Questions & Answers-Form sowie live auf unserem Instagram-Channel!

Eure Fragen zum Thema Bewerbung und Jobsuche beantworten wir regelmäßig in Live-Webinaren. Damit ihr unsere Antworten auch nachlesen könnt, fassen wir hier die häufigsten Bewerbungs-Q&As zusammen.

Bewerbung und Jobsuche allgemein

Q: Ich bin derzeit noch in einem anderen Arbeitsverhältnis, bin aber unzufrieden und auf der Suche. Worauf muss ich achten?

A: Man kann nie wissen, wie lange die Suche nach einem neuen Job dauert. Daher ist es ratsam, den Ball dem Vorgesetzten aber auch den Kollegen gegenüber möglichst flach zu halten. Allzu schnell ist man nämlich mit dem Vorurteil konfrontiert, nur noch halb bei der Sache zu sein, worunter die Qualität der geleisteten Arbeit und die Kollegen leiden würden. Oder schlimmer: Der Vorgesetzte beginnt ebenfalls mit der Suche – nämlich nach deinem Nachfolger! Gerade in einer sensiblen Phase wie einer Jobsuche ist eine brodelnde Gerüchteküche also das letzte, was man brauchen kann. Suchst du beispielsweise über eine Lebenslaufdatenbank, kannst du mittels Blacklist auch gewisse Unternehmen ausblenden, so dass dein derzeitiger Arbeitgeber nichts davon mitbekommt.

Tipp: Erst wenn ein Vertrag unterschrieben wurde, den Exit kommunizieren.

Q: Ich bin noch in einem Dienstverhältnis, möchte jedoch einen neuen Job suchen. Ich habe Angst, dass mein Chef oder Kollegen davon Wind bekommen. Wie halte ich meine Jobsuche möglichst geheim?

A: Als Faustregel gilt: Deine Jobsuche ist Privatsache, erledige sie deshalb während deiner Freizeit und lasse dich nicht während deiner Arbeitszeit dabei erwischen. Vorsicht vor Businessprofilen im Netz: Auch wenn sie fürs Networking gedacht sind, können häufige Updates deines Online-Profils auffällig wirken. Neues Foto und das gleichzeitige Einpflegen von Informationen, die geradezu „Ich bin auf Jobsuche!“ schreien, das kann deine Führungskraft oder Kollegen durchaus auf den Plan rufen.

Q: Meine Qualifikationen sind gut, trotzdem erhalte ich auf meine Bewerbungen ständig Absagen. Was kann ich tun?

A: Oft sind Bewerber verwundert, wenn sie es trotz guter Berufserfahrung nicht bis zum Jobinterview schaffen. Das kann verschiedene Gründe haben, einer davon ist dieser: Der Lebenslauf bzw. die Bewerbung wurde nicht an den ausgeschriebenen Job angepasst. Die Informationen im CV sind zu allgemein gehalten, kein Arbeitgeber kann sich unter den Angaben etwas vorstellen. „Bürotätigkeit“ kann z. B. vielfältig sein: Telefonzentrale, Angebotserstellung, Assistenztätigkeiten, Ablage, Eventorganisation. Was davon zutrifft, das kann ein Personaler dann nur raten. Formuliere für jede berufliche Station zwei bis drei kurze Sätze oder nenne zumindest Stichworte, die deine Hauptaufgaben grob umreißen. Mach den Vergleich: Was wird im Jobinserat verlangt und wo kann der Empfänger diese Anforderungen im Lebenslauf finden?

Q: Ich habe mich für einen Job beworben, der voraussichtliche Arbeitsbeginn würde allerdings mit einem bereits geplanten Urlaub zusammenfallen. Soll ich das bereits in der Bewerbung erwähnen?

A: In die schriftliche Bewerbung muss diese Info noch nicht hinein, im Lauf des ersten, spätestens im zweiten Jobinterview sollte der Urlaub aber zur Sprache kommen. Wann genau das ist, hängt vom Gespräch selbst ab. Die Frage nach dem ehestmöglichen Eintrittsdatum ist beispielsweise gut geeignet. Ist der Urlaub bereits gebucht und die Stornierung hätte auch finanzielle Folgen, hat der Arbeitgeber sicher Verständnis. Prinzipiell gibt es nur zwei Wege aus der Situation: Das Unternehmen hat kein Problem damit, dass kurz nach Dienstantritt ein (längerer) Urlaub konsumiert wird – oder die betrieblichen Erfordernisse sprechen dagegen und du stehst vor der Wahl: Job oder Urlaub?

Q: In einer Stellenanzeige spricht das Unternehmen Bewerber mit „Du“ an. Soll bzw. kann ich in der Bewerbung den Personaler auch duzen?

A: Das Du-Wort in der Stellenanzeige wird meist verwendet, wenn eine junge Bewerberschicht angesprochen werden soll. Oder einfach, weil es zur Unternehmenskultur des Arbeitgebers passt: Flache Hierarchien, junges Team, Kommunikation auf Augenhöhe – wir arbeiten alle gemeinsam am großen Ganzen. Ob Du oder Sie, das müsst ihr von Fall zu Fall ganz individuell entscheiden. Das Du-Wort in einer Bewerbung an ein sehr junges, kleines Start-up wird wahrscheinlich nicht schaden – auf der sicheren Seite seid ihr allerdings immer mit der formellen Anrede per Sie. Wenn ihr im Jobinterview geduzt werdet, könnt ihr auch auf das Du-Wort zurückgreifen. Du selbst solltest es dem Recruiter oder künftigen Chef aber nicht anbieten.

Q: Wieviel Privates soll ich in der Bewerbung über mich verraten? Besser sachlich bleiben oder auch von mir als Person schreiben?

A: Viele Unternehmen legen neben fachlichen Qualifikationen auch Wert auf Bewerber, die mit ihrer Persönlichkeit zum übrigen Team passen. Einige Informationen zu Interessen und Hobbys runden das Bild eines Kandidaten erst ab. Die Angabe von persönlichen Interessen ist natürlich nicht Pflicht, du kannst dich damit aber aus der Masse an Bewerbern positiv abheben. Nenne drei bis vier Interessen, beschränke dich nicht auf allgemeine Stichworte sondern gib deiner Bewerbung eine persönliche Note: In meiner Freizeit lese ich gerne Krimis skandinavischer Autoren und versorge Freunde und Familie mit süßen Köstlichkeiten. Meine Reiselust führt mich im November nach Südafrika.
Oder in Stichworten: skandinavische Krimis, süße Köstlichkeiten backen, Südafrika-Reisen

Q: Sind Partybilder auf Facebook wirklich ein Absagegrund?

A: Das kommt natürlich auf den Job an. Bei repräsentativen Tätigkeiten oder Kundenkontakt kann dir ein öffentliches Facebook-Profil zum Verhängnis werden. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du also generell darauf achten, dass keine zu freizügigen oder peinlichen Fotos von dir im Netz zu finden sind. Das gilt nicht nur für Facebook, sondern allgemein. Ein Tipp: Google dich und stell dir einen Alert mit deinem Namen ein. Dann wirst du sofort benachrichtigt, wenn jemand etwas über dich veröffentlicht und kannst gegebenenfalls dagegen vorgehen.

Q: Bei Initativbewerbungen: Soll man bei dem Wunschunternehmen zuerst anrufen und fragen, ob eine passende Stelle frei wird in nächster Zeit? Wie soll man Initiativbewerbungen angehen?

A: Das kannst du auf jeden Fall tun. Frage dabei auch gleich nach den gewünschten Bewerbungsmodalitäten: Auf welchem Weg möchte der Arbeitgeber Bewerbungen erhalten? Wer ist der richtige Ansprechpartner? Sind Initiativbewerbungen überhaupt erwünscht? In deinem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf erklärst du dann, warum du gerade für dieses Unternehmen arbeiten möchtest, welche Erfahrungen du schon in ähnlichen Firmen oder Branchen gemacht hast und in welchen Bereichen du deine Qualifikationen einsetzen möchtest. Bist du ein vielseitig einsetzbarer Allrounder oder ein hochspezialisierter Experte? Deine Initiativbewerbung soll deinen künftigen Arbeitgeber jedenfalls so neugierig machen, dass er dich zum Bewerbungsgespräch einlädt.

Q: Wie kann ich mir den Unterschied bei Bewerbungen direkt bei einer Firma oder bei einem Head-Hunter vorstellen?

A: Wenn dich ein Head Hunter kontaktiert, ist er aufgrund einer Referenz oder deiner Internetpräsenz auf dich aufmerksam geworden und hält dich für qualifiziert. Das kann ein Vorteil im Bewerbungsprozess sein. Wenn du dich direkt bei einer Firma für eine konkrete Stelle bewirbst, musst du deine Qualifikation anhand deiner Bewerbungsunterlagen herausstreichen. Dafür weißt du von Anfang an ganz genau, für welche Stelle bei welchem Unternehmen du dich bewirbst. Head Hunter dürfen manchmal im Vorfeld nicht verraten, wer ihr Auftraggeber ist und es kann sein, dass du erst kurz vor dem Bewerbungsgespräch erfährst, um welche Firma es sich handelt.

Q: Soll ich im Bewerbungsprozess auf Referenzen oder mein Netzwerk hinweisen? Insbesondere wenn es um leitende Jobs geht, reicht ein Dienstzeugnis ja oft nicht aus, denn vieles wird „off records“ bewertet.

A: Wenn du Referenzen nennen kannst oder Kontaktpersonen, die eine objektive Auskunft über deine Fähigkeiten geben können, dann solltest du das jedenfalls erwähnen – allerdings nur nach Rücksprache mit den jeweiligen Personen. Sie müssen einverstanden damit sein, dass sich ein Recruiter eventuell bei ihnen meldet. Pflege auch dein Netzwerk auf den sozialen Medien, denn diese werden auch gern angesehen. Wenn deine Kenntnisse hier von den entsprechenden Menschen bestätigt werden, kann das deine Chancen erhöhen.

Q: Wie gehe ich damit um, wenn ich von Arbeitgebern kein Feedback erhalte? Das Warten ist aufreibend, oft kommt dann einfach eine Standardabsage.

A: Verständlich, du investierst Zeit und Mühe in deine Bewerbung und weißt im Fall einer Absage dann nicht, woran es letztlich gescheitert ist. Hörst du zwei bis drei Wochen nach deiner Bewerbung nichts vom Arbeitgeber, darfst du ruhig nachhaken. Auch mit einer Standardabsage musst du dich nicht zufriedengeben, auch hier kannst du nachfragen. Ob das Feedback des Unternehmens auch wirklich ehrlich ausfällt, kannst du natürlich nicht wissen – wenn du nicht nachfragst, bleibst du aber garantiert im Ungewissen.

Q: Nach der Bewerbung: Absage, was jetzt?

A: Eine Jobabsage ist kein Weltuntergang, aber natürlich tut sie besonders weh, wenn die ausgeschriebene Stelle interessant und man selbst (nach eigener Meinung) der Beste dafür gewesen wäre. Vielleicht haben die Skills nicht gepasst oder einfach die menschliche Komponente. Ist einem absolut unklar, warum man abgelehnt wurde, darf und soll man ruhig nachfragen – beispielsweise mit einer freundlichen Mail oder einem Telefonat, in dem man um kurze Auskunft bittet. Um aus den eigenen Unzulänglichkeiten (zumindest im Bezug auf einen Job) zu lernen, musst du schließlich wissen, was ausbaufähig ist. Wie du dran bleibst und deine Jobvorstellungen gegebenenfalls noch einmal nachbessert, erfährst du hier.

Das Wichtigste: Lass dich nicht unterkriegen!

Zum Stelleninserat

Q: Wenn ich nicht alle Voraussetzungen lt. Ausschreibung erfülle: Sollte ich dies in der Bewerbung eventuell erwähnen?

A: Keine Panik, dass jemand alle Voraussetzung laut Stellenausschreibung erfüllt, ist ganz selten. Arbeitgebern und Recruitern ist das auch bewusst. Wenn du deine bisherigen Tätigkeiten und Erfahrungen aussagekräftig im Lebenslauf beschrieben hast, sehen Recruiter auch auf einen Blick, dass du nicht alles erfüllst. Im Bewerbungs- beziehungsweise Motivationsschreiben solltest du darauf eingehen und erklären, warum du dennoch geeignet bist und ob du dir manches vorab selbstständig aneignen kannst.

Q: Wenn bei einem Stelleninserat eine Berufserfahrung von mind. 3 oder 5 Jahren gefragt ist, kann man sich dennoch bewerben, wenn man bis jetzt nur ein halbes Jahr Berufserfahrung gesammelt hat?

A:Ja, auch hier gilt: Das Stelleninserat beschreibt den perfekten Kandidaten. Die angegebene Berufserfahrung kann daher nur ein Wunsch oder aber Grundvoraussetzung für den Job sein, das kommt auf die jeweilige Position an. Wichtig ist, dass du deine Qualifikation im Lebenslauf besonders gut herausarbeitest und im Bewerbungs- oder Motivationsschreiben erklärst, warum du dennoch der oder die Richtige für den Job bist. Steht explizit „Senior“ oder „leitende Position“ dabei, solltest du dir allerdings mit einem halben Jahr Berufserfahrung keine großen Hoffnungen machen.

Bewerbungsunterlagen

Q: Muss ich mit der Bewerbung unbedingt ein Foto mitschicken?

A: Offiziell sind Fotos in Bewerbungen kein Muss – in der Praxis ist es aber so, dass HR-Manager die Unterlagen gerne mit einem Gesicht in Verbindung bringen. Kein Bild mitzuschicken, könnte im schlimmsten Fall zum Nachteil werden oder den Personaler in Versuchung bringen, nach Name und Bild online zu suchen. Welches Foto man in der Bewerbung mitschickt, hat man immerhin selbst in der Hand – aktuell sollte es jedenfalls sein.

Q: Ich lasse mich nur ungern fotografieren. Muss ich unbedingt zum Fotografen oder kann ich ein Foto selbst machen?

A: Ein Bewerbungsfoto sollte professionell gemacht sein, aber du musst nicht unbedingt zum Fotografen gehen. Wenn du eine gute (Handy-)Kamera und ein Stativ besitzt, kannst du es sogar selbst machen, ansonsten hilft dir bestimmt ein Freund dabei. Schlechte Schnappschüsse, Urlaubsfotos, Selfies oder Ganzkörperfotos solltest du jedenfalls vermeiden. Ein Bewerbungsfoto darf, wenn es zu deiner Persönlichkeit und dem angestrebten Job passt, durchaus kreativ und individuell sein – in diesem Fall vertraust du aber besser auf einen Profi und lässt dich beraten.

Q: Soll ich mit meiner Bewerbung alle Zeugnisse, Urkunden und Auszeichnungen mitschicken, die ich habe? Kann sich ein Arbeitgeber so ein gutes Bild von mir machen?

A: Qualität geht vor Quantität! Wenn du im Lauf der Zeit bereits sehr viele Zeugnisse oder Auszeichnungen erhalten hast, musst du nicht jedes einzelne Dokument mitschicken. Beschränke dich auf die aussagekräftigsten oder aktuellsten Dokumente. Kein Recruiter wühlt sich gerne durch 16 Seiten Anhang. Gut zu wissen, dass du vielleicht einen Erste Hilfe Kurs absolviert hast, für den Job ist es jedoch nicht unbedingt relevant. Du kannst im Lebenslauf vermerken, dass du weitere Zeugnisse auf Anfrage gerne nachreichst oder zum Bewerbungsgespräch mitnimmst.

Bewerbungsgespräch

Q: Ich war vor zwei Wochen bei einem Bewerbungsgespräch und habe seitdem nichts mehr gehört. Soll ich nachfragen?

A: Wenn im Gespräch ein Zeitraum genannt wurde, in dem sich der Arbeitgeber meldet, diesen auf jeden Fall abwarten und notfalls ein oder zwei Tage noch draufschlagen. Vorschnelles Nachfragen könnte sonst als lästig empfunden werden. Wie Kandidaten richtig nachhaken können, haben wir hier beschrieben.

Q: Stärken & Schwächen und weiter? Was sind die meist gestellten Fragen?

A: Skurrile Fragen à la „Wenn Sie ein Tier wären, was wären Sie?“ nicht zu ernst nehmen und auch nicht verkrampft versuchen, irgendwelche Fragen aus dem Internet auswendig zu lernen. Immer bedenken: Oft gibt es DIE richtige Antwort gar nicht, es geht dem Recruiter meist darum, hinter die Fassade blicken zu können! Außerdem gilt: Selbst Fragen stellen – das zeugt von Interesse am Unternehmen. Mit diesen Standard-Fragen eim Vorstellungsgespräch solltest du jedenfalls rechnen.

Tipp: Mit Wissen über das Unternehmen kannst du immer punkten!

Q: Wie antworte ich auf die Frage, warum ich von meinem aktuellen Arbeitgeber weg möchte oder warum ich gekündigt habe/wurde?

A: Wenn die Frage kommt, solltest du keinesfalls lästern oder jammern. Wenn du selbst gekündigt hast oder das bald tun wirst, dann erkläre, welche deiner Fähigkeiten du in Zukunft mehr einsetzen möchtest, die du bisher nicht ausschöpfen konntest. Wenn du entlassen wurdest, solltest du erst recht diplomatisch bleiben und beispielsweise „wirtschaftliche Gründe“ anführen. In den allermeisten Fällen sind sie der Grund für Entlassungen.

Q: Anzug vs. Jeans, Pünktlichkeit und Facebook-Leichen – Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch idealerweise vor?

A: Underdressed oder overdressed, das ist die Frage! Schon bei der Terminvereinbarung nach dem Dresscode fragen und versuchen, einen Einblick von der Unternehmenskultur über Firmenwebsite, Arbeitgeberprofile oder Social Media zu gewinnen. Auch eventuelle Grenzsituationen, wie 40 Grad im Sommer, oder arktische Kälte im Winter mit einberechnen. Viele Probleme vermeidet man, indem man im Vorhinein wichtige Dinge abklärt: Wo muss ich hin? Wer ist mein Ansprechpartner? Was sind die Aufgaben in meinem (potenziell) neuen Job? Wie lange wird das Bewerbungsgespräch in etwa dauern? Und nein, es ist kein Gerücht, dass Personaler vorab gerne die sozialen Medien durchforsten. Daher solltest du im Vorhinein auch deine Online-Reputation checken.

Q: Der Recruiter fragt ja meist: „Wie viel verdienen Sie jetzt?“ Wie formuliere ich die Antwort bestmöglich, wenn ich mehr als bei meinem jetzigen (letzten) Arbeitgeber verdienen möchte?

A: Die Frage nach deinem aktuellen Gehalt musst du nicht beantworten. Wichtiger ist, was du in deinem angestrebten Job verdienen möchtest. Ob das auch realistisch ist, solltest du bereits am Stelleninserat ablesen können, denn hier ist immer das Mindestgehalt und eine etwaige Bereitschaft zur Überzahlung anzugeben.

Live-Q&A: Frag die HR-Experten!

Am Mittwoch, den 8.7. um 16:30 Uhr findet auf unserem Instagram-Channel eine Live-Frage-und-Antwort-Runde statt! Wenn du wissen möchtest, was unsere HR-Experten von karriere.at rund um Lebenslauf und Bewerbung raten, oder selbst Fragen stellen willst, kannst du unter diesem Link dabei sein.

Noch mehr Antworten auf eure Fragen

Bildnachweis: shutterstock/Roman Samborskyi

Tanja Karlsböck

Tanja macht Instagram, YouTube & Co. für karriere.at und als Abwechslung Blogposts, denn Schreiben ist ihre liebste Kulturtechnik.