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Fragen im Vorstellungsgespraech

Die häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch

Bewerbung Aktualisiert am: 23. November 2022 3 Min.

Es gibt Fragen, die in beinahe jedem Vorstellungsgespräch aufkommen – denn sie decken die grundsätzlichen Dinge ab, die Personaler von Bewerbern wissen müssen, um sich ein konkretes Bild machen zu können. Wir haben die häufigsten Fragestellungen für euch gesammelt und hier aufgelistet. Damit seid ihr auf jedes Vorstellungsgespräch top vorbereitet!

Fragen zu deiner fachlichen Qualifikation

Ganz egal, in welcher Branche oder in welchem Unternehmen: Alle Personaler*innen werden deine fachlichen Fähigkeiten abklopfen. Auf diesem Weg möchte sie*er herausfinden, ob du für die ausgeschriebene Stelle überhaupt geeignet bist. Für folgende Fragen solltest du also auf jeden Fall eine Antwort parat haben:

  • Warum sind Sie die beste Kandidat*in für diesen Job?
  • Welche Kenntnisse und Erfahrungen haben Sie bisher gesammelt?
  • Mit welchen Programmen bzw. Tools sind Sie vertraut?
  • Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?
  • Wie erklären Sie diese Lücke in Ihrem Lebenslauf?

Fragen zu deiner persönlichen Qualifikation

Auch dein Persönlichkeitsprofil muss den Anforderungen des Unternehmens gerecht werden. Deine Eigenschaften beeinflussen schließlich deinen Arbeitsstil. Hinzu kommt, dass Soft Skills immer wichtiger werden und in gewissen Punkten sogar fachliche Defizite kompensieren können. Eine ehrliche Selbsteinschätzung zeigt übrigens auch, wie reflektiert du bist.

  • Welche Ansprüche haben Sie an Ihre Arbeitsumgebung?
  • Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
  • Mit welchen Hindernissen hatten Sie in Ihrem Arbeitsleben zu kämpfen? Wie konnten Sie diese überwinden?
  • Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?

Fragen zu deiner Persönlichkeit

Personaler*innen wollen natürlich auch wissen, welcher Typ Mensch hinter der Bewerbung steckt. Deswegen stellen sie Fragen, die über das Fachliche hinausgehen und dich als Individuum näher beleuchten. Eine fachliche Übereinstimmung mit dem Anforderungsprofil der Stelle allein reicht nicht mehr aus, auch der Cultural Fit muss stimmen! Du sollst schließlich eine passende Ergänzung für das bestehende Team sein.

  • Welche Hobbys haben Sie?
  • Wo sehen Sie sich in fünf oder zehn Jahren?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
  • Wenn es nach Ihre frühere Chef*in ginge: An welchen drei Dingen sollten Sie arbeiten?

Fragen zu deiner Motivation

Abgesehen von deiner fachlichen Qualifikation ist auch deine Motivation für die Personaler*in relevant. Schließlich macht es für sie*ihn einen großen Unterschied, ob die Bewerber*in in der Stelle seinen Traumjob gefunden hat oder nur nach einer Übergangslösung sucht. Aus deiner Antwort lässt sich außerdem ablesen, ob und wie sehr du dich mit deiner beruflichen Zukunft auseinandersetzt und welche konkreten Vorstellungen du hast.

  • Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben?
  • Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem Job?
  • Wären Sie bereit, für die ausgeschriebene Stelle umzuziehen?
  • Warum haben Sie Ihren alten Job aufgegeben?

Skurrile Fragen – unverhofft kommt oft!

Es gibt Fragen, bei denen ganz klar ersichtlich ist, warum sie gestellt werden. Hin und wieder kramen die Personaler*innen aber auch etwas zweifelhaftere Methoden aus ihrem Repertoire, um Bewerbende aus der Reserve zu locken. Bei manchen Fragen ist weniger deine Antwort als deine Reaktion ausschlaggebend. Absurde Fragestellungen wie die folgenden sollen der Personaler*in zeigen, ob du auch bei Stress ruhig, professionell und selbstbewusst bleibst.

  • Wenn Sie ein Tier wären, welches wäre das?
  • Sind Sie Raucher*in oder Alkoholiker*in?
  • Sind Sie verrückt? Was ist verrückt?
  • Wie bekommen Sie einen Elefanten in einen Kühlschrank?

Achtung: Manche Fragen sind tabu!

Als Bewerbende ist es gut zu wissen, dass du dich nicht einem Schweizer Käse ähnlich löchern lassen musst. Das heißt, zumindest nicht ganz. Denn manche Fragen sind so persönlich, dass deine Gesprächspartner*in sie nicht stellen darf. Der Grund: Man will Diskriminierung vorbeugen. Sobald die Personaler*in beginnt, sich für diese Bereiche deines Lebens zu interessieren und du das als unpassend empfindest, brauchst du ihr*ihm nicht länger Rede und Antwort stehen:

  • Schwangerschaft und Kinderwunsch
  • Parteizugehörigkeit und Politisches
  • Sexuelle Neigung und Beziehungsstatus
  • Behinderungen
  • Vermögensverhältnisse
  • Gesundheitszustand

Trau dich, den Spieß umzudrehen!

Es gehört zum guten Ton, Bewerbenden während des Vorstellungsgesprächs die Möglichkeit zu geben, selbst Fragen zu stellen. Die perfekte Gelegenheit, um der Personaler*in und damit auch dem Unternehmen auf den Zahn zu fühlen. Gleichzeitig signalisierst du Interesse und zeigst, dass du dich näher mit dem Arbeitgeber befasst hast. Wir haben für dich einen umfangreichen Fragenkatalog erstellt, aus dem du für dein nächstes Bewerbungsgespräch schöpfen kannst.

Du willst mehr Infos zum Bewerbungsgespräch?

Zu einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch gehört mehr, als nur gute Fragen zu stellen. Wirf doch mal einen Blick auf unseren Leitfaden:

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Bildnachweis: Hafiez Razali/ Shutterstock


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