Erstellt am 23. November 2021 · Bewerbung, Jobsuche · von

Bewerben im Lockdown: Darauf musst du dich einstellen

Lesezeit: 2 Minuten

Macht es Sinn, sich im Lockdown zu bewerben oder soll man lieber warten, bis er vorbei ist? Wie sich die aktuelle Situation auf deine Jobsuche auswirken kann und worauf du dich beim Bewerben im Lockdown einstellen musst, erfährst du in diesem Artikel:

Geschäfte sind geschlossen, Mitarbeiter*innen sind in Kurzarbeit – wie viel Sinn macht da die Jobsuche? Das Gute zuerst: Jobsuche und Bewerbung sind immer sinnvoll! Doch im Lockdown laufen manche Dinge anders und langsamer … Darauf musst du dich beim Bewerben in der aktuellen Situation einstellen:

Bewerben im Lockdown kann länger dauern

Du ahnst es vermutlich schon: Wenn Geschäfte geschlossen und Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit sind, verzögert sich so manches. Auch die Personalsuche kann davon betroffen sein, sodass du damit rechnen solltest, dass du etwas länger auf eine Antwort warten musst. Nimm es den Unternehmen nicht übel, denn an niemandem geht der Lockdown spurlos vorbei: Weniger Stunden, zu viel Arbeit, nicht genug Personal – es ist gerade für alle schwierig.

Wenn du nach mehr als zwei (in der aktuellen Situation auch drei) Wochen nichts gehört hast, kannst du nachhaken. Wie du das machst, erfährst du hier:

Bewerbungsgespräche finden online statt

Wenn sie dann aber da ist, die langersehnte Einladung zum Vorstellungsgespräch, findet es häufig virtuell statt. Viele Unternehmen arbeiten während des Lockdowns zur Gänze aus dem Homeoffice, die Büros sind unbesetzt. Dementsprechend wird nun auch wieder auf remote Bewerbungsgespräche umstellt. Was du dabei beachten musst, erfährst du hier:

Unsicherheiten einplanen

Was wie ein Widerspruch in sich klingt, ist eine besonders wichtige Fähigkeit – nicht nur bei der Jobsuche während Corona, sondern wohl auch in Zukunft. Unsicherheiten müssen immer miteingeplant werden, das geht am besten mittels Szenarien-Denken, wie uns „Arbeitsphilosoph“ Frank Eilers im Podcast erklärt hat. Was, wenn du den Job bekommst, aber erst in einem halben Jahr anfangen kannst? Was, wenn der geplante Start in den neuen Job in letzter Minute abgesagt wird?

Was, wenn der geplante Start in den neuen Job in letzter Minute abgesagt wird?

Überlege dir also schon während der Bewerbungsphase, wie wahrscheinlich das ist und wie du mit solchen Szenarien umgehen würdest.

  • Bist du in einer Branche tätig, in der Situationen wie diese immer wieder auftreten?
  • Würdest du wechseln oder dich weiterbilden wollen?
  • Lässt du deinen Jobalarm noch etwas länger laufen, auch wenn du bereits eine Zusage hast?
  • Bleibst du offen für aktive Jobangebote durch Recruiter?

Lote gut aus, welche Möglichkeiten du hast.

Warten auf bessere Zeiten?

Zugegeben, die aktuelle Lage trägt wenig zur Motivation bei und es ist verständlich, wenn man sich derzeit lieber mit anderen Dingen beschäftigen möchte, als mit Bewerbungen, Interviews und potenziell frustrierenden Absagen. ABER: Die Zeit, die du jetzt nützt, ist eine wichtige Investition in deine (berufliche) Zukunft!

Der Lockdown schenkt dir jede Menge Zeit für dich!

Wir plädieren dafür, in allen Situationen etwas Positives zu sehen. Und das ist im Falle des Lockdowns jede Menge Zeit für dich! Also, warte nicht auf bessere Zeiten, sondern überarbeite deinen Lebenslauf, verfasse umwerfende Motivationsschreiben und mach dir (optimistische) Gedanken über deinen weiteren Berufsweg. Damit kommst du in eine aktive Steuerposition, statt der Corona-Depression zu verfallen, und nimmst deine Zukunft selbst in die Hand. Wir wünschen dir dabei alles Gute!

Bildnachweis: Josep Suria

Lisa-Marie Linhart

Lisas Liebe gilt dem Wort und der Musik. Bei uns kombiniert sie beides zu wohlklingenden Blogbeiträgen mit dem richtigen Groove für Themen, die das Arbeitsleben leichter und die Karriereplanung einfacher machen.

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