Zum Seiteninhalt springen
Zurück zu Bewerbung
Referenzen bewerbung

Mit bester Empfehlung vom Ex-Chef: Referenzen in der Bewerbung

Bewerbung Erstellt am: 04. Dezember 2017 1 Min.

Referenzen in der Bewerbung anzugeben ist nicht unbedingt notwendig, gute Empfehlungen können aber keinesfalls schaden. Ehemalige Arbeitgeber, Kunden oder Geschäftspartner sind jene Personen, die eine Empfehlung für dich aussprechen können. Sie haben mit dir zusammengearbeitet, kennen deine Arbeitsweise und können dich guten Gewissens weiterempfehlen. Eine Referenz kann für dich als Bewerber deshalb Gold wert sein. So fügst du deiner Bewerbung eine Referenz bei:

Warum überhaupt eine Empfehlung einholen? #

Im Unterschied zum Dienstzeugnis, das ohnehin immer positiv formuliert sein muss, ist eine Referenz viel wertvoller. Empfehlungen erfolgen nur mit ausreichender Überzeugung - oder würdest du deinen Freunden etwas weiterempfehlen, von dem du selbst nicht überzeugt bist? Eine Referenz im Arbeitsleben funktioniert genauso: Dein ehemaliger Chef setzt nicht seinen Ruf aufs Spiel, wenn er nicht denkt, dass er dich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Wer gibt die Referenz? #

Überlege vorab, wer bereit wäre, dich weiterzuempfehlen. In Frage kommen frühere Führungskräfte, ehemalige Kollegen, Kunden oder andere Personen, mit denen du in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet hast und zu denen du ein gutes Verhältnis hast. Der Referenzgeber muss dich bzw. deine Arbeitsweise gut kennen und du musst dir sicher sein, dass er Positives über dich zu berichten hat. Wer als empfehlende Person natürlich nicht in Frage kommt sind Verwandte oder Freunde, die sowieso gut von dir sprechen oder Personen, bei denen du dir nicht sicher bist, ob sie dich wirklich empfehlen würden. Hast du dich z.B. von einem Arbeitgeber nicht gerade im Guten getrennt, scheidet dieser als Referenzgeber wohl aus.

Wie können Referenzen aussehen? #

Du kannst die Referenz entweder schriftlich einholen und als Empfehlungsschreiben deiner Bewerbung beilegen oder jemanden als Kontakt angeben. In diesem Fall kann der Empfänger deiner Bewerbung deinen Referenzgeber kontaktieren.

  • Im Anschreiben: Erwähne die betreffende Person kurz in einem Satz, damit der Empfänger deiner Bewerbung weiß, an wen er sich für eine Referenz wenden kann: Meine ehemalige Teamleiterin Maria Huber gibt Ihnen gerne Auskunft über meine Tätigkeit bei .
  • Im Lebenslauf: Referenzgeber zur jeweiligen Stelle im Lebenslauf nennen. Vollständiger Name und Unternehmen reichen als Angabe, eine Telefonnummer oder E-Mail des Referenzgebers musst du dazu nicht anführen.
  • Als Empfehlungsschreiben: Du kannst vorab auch ein eigenes Empfehlungsschreiben einholen und deiner Bewerbung als extra Dokument anfügen. Das Referenzschreiben ist kein allgemein gültiges Dienstzeugnis und sollte immer auf einen Arbeitgeber bzw. deinen Wunschjob zugeschnitten sein.

Egal, für welche Form der Empfehlung du dich entscheidest: Kontaktiere die jeweilige Person immer vorab und frage, ob du sie als Kontakt für eine Referenz angeben kannst. Erkläre auch, bei welchem Arbeitgeber du dich bewirbst und welchen Job du in Aussicht hast.


Avatar Redaktion 2x

Redaktion
Mehr erfahren

Entdecke mehr zu diesem Thema

Fehler im Bewerbungsgespräch – diese No-Gos versauen jedes Jobinterview

Erstellt am: 06. August 2020 9 Min.

Es gibt Dinge, die ein Jobinterview von vornherein zum Scheitern verurteilen. Eh klar, sagt der Hausverstand, aber dennoch kommen sie immer wieder vor. Wir haben eine Recruiterin gefragt, was die schlimmsten No-Gos im Bewerbungsgespräch sind und wie du sie vermeidest:

Lücken im Lebenslauf – 5 Tipps

Aktualisiert am: 03. Oktober 2023 8 Min.

Die Lücke im Lebenslauf ist einer der meistgefürchteten Punkte in den Bewerbungsunterlagen. Und für viele Personalverantwortliche ist sie ein absolutes No-Go, wenn sie unkommentiert bleibt. Aber was tun mit ihr? Verschweigen, schönreden oder mit einer Lüge kaschieren? 5 Tipps, wie man souverän mit Lücken im Lebenslauf umgeht:

Deckblatt für die Bewerbung: Die wichtigsten Tipps und Mustervorlage

Erstellt am: 13. Juni 2018 3 Min.

Das Deckblatt einer Bewerbung ist der erste Kontakt zwischen dir und deinem potenziellen Arbeitgeber. Damit hast du nicht nur die Möglichkeit, deine kreativen Gehirnzellen zu betätigen, sondern kannst gleichzeitig den Personalverantwortlichen auf dich neugierig machen und durch Individualität einen persönlichen Wiederkennungswert schaffen. Wir zeigen dir anhand einer Mustervorlage, wie Aufbau und Inhalt eines gelungenen Deckblattes aussehen sollten.