8 Tipps für das Bewerbungsgespräch: How to stay cool

Beim Warten aufs Bewerbungsgespräch vorbereiten„Bitte setzen Sie sich und erzählen uns etwas über sich.“ Spätestens dann, wenn in einem Vorstellungsgespräch dieser Satz gefallen ist, wird sie sich wohl bei jedem bemerkbar machen: die Nervosität. Wer Glück hat, leidet nicht an nervösen Flecken an Hals oder im Gesicht. Aber egal, ob die Nervosität offensichtlich ist oder nicht – jeder möchte in den entscheidenden Minuten cool wirken. Denn selbst dann, wenn man sich siegessicher und gut vorbereitet glaubt, können Fang- oder Stressfragen einen aus dem Konzept bringen. Und von fiesen oder schrägen Fragen, die eventuell nur darauf abzielen, die Bewerber auf Spontanität zu testen, können die meisten Bewerber wohl ein Lied singen. Was also tun gegen die Nervosität beim Bewerbungsgespräch?

8 wertvolle Tipps für den Kampf gegen die Nervosität

  1. Vorbereitung schafft Sicherheit: Je mehr man über das Unternehmen weiß bzw. je besser man sich auf das Gespräch vorbereitet hat, umso weniger Angst braucht man zu haben, durch Fragen über Fakten aus dem Konzept gebracht zu werden.
  2. Seien Sie selbstbewusst: Das Unternehmen, welches dich zum Vorstellungsgespräch eingeladen hat, will einen qualifizierten Mitarbeiter und hat dich mit der Meinung, du könnten diese Person sein, ausgewählt. Das sollte dich jetzt nicht überheblich machen, denn meist gibt es mehrere Bewerber und niemand ist unersetzlich. Dennoch: Mach dich nicht unnötig klein und sei stolz auf das bisher Erreichte.
  3. Üben, üben, üben: Spiele die Bewerbungssituation mehrere Male alleine vor dem Spiegel, mit Freunden oder der Familie durch. Es hilft, sich auch Gedanken darüber zu machen, wie man auf unangenehme Fragen reagieren möchte. Aber denke daran: Mach dich nicht verrückt und steigere dich nicht hinein. Du wirst sehen, meist ist so ein Gespräch rückblickend gar nicht so schlimm und je mehr Erfahrungen du sammelst, desto weniger nervös bist du vor dem Unbekannten.
  4. Auch die Firma bewirbt sich: Nicht nur du bewirbst dich, auch das Unternehmen bewirbt sich – und zwar um dich. In weiterer Folge ist das Bewerbungsgespräch wichtig für deine Entscheidungsfindung, ob die ausgeschriebene Stelle und die Firma auch wirklich deinen Vorstellungen entspricht.
  5. Übung macht den Meister: Wir wollen dich jetzt nicht von Bewerbungsgespräch zu Bewerbungsgespräch schicken, dennoch solltest du folgendes im Hinterkopf haben: Übung macht – auch beim Vorstellen – den Meister und verlieren kann man meist wenig. Gewinnen dafür die Chance auf einen besseren Job oder schlichtweg ein kostenfreies Gesprächstraining bzw. einen Check, wie viel man als Person auf dem Arbeitsmarkt aktuell „wert“ ist.
  6. Mentale Vorbereitung: Versuche, dich innerlich zu beruhigen, zu fokussieren und dich vor allem auf das Bewerbungsgespräch zu konzentrieren. Lächeln – das beruhigt ebenfalls – und dem Gesprächspartner freundlich in die Augen blicken.
  7. Homöopathie kann helfen: Wer bereits gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht hat und auf diese Methode vertraut, kann sich aus der Apotheke homöopathische Beruhigungstropfen besorgen. Auf jeden Fall solltest du die Finger vom „Beruhigungsmitteln“ wie Alkohol oder Beruhigungstabletten lassen, deren Wirkung du nicht schon kennst.
  8. Bleiben dir treu: Last but not least: Bleiben dir selbst treu. Je authentischer, desto besser.

Wissen ist Macht – auch beim Bewerben

Frau recherchiert für Vorstellungsgespräch

Es ist kein Zufall, dass die sorgfältige Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch auf Platz eins in der Liste unserer Tipps angeführt wird. Was viele leider vergessen: Nicht nur die inhaltliche, fachliche Vorbereitung ist unerlässlich – ebenso wichtig ist die organisatorische!

  • Anreise: Wie komme ich am besten zum Vorstellungsgespräch? Gibt es eine öffentliche Verkehrsverbindung? Wenn man mit dem Auto selbst anreist: Wann sollte man wegfahren, um trotz Stau oder Tankstopp noch rechtzeitig anzukommen?
  • Termin: Wer ist der Ansprechpartner? Wie sieht dieser aus? Auf vielen Karriere-Seiten von Arbeitgebern finden sich Porträtbilder des verantwortlichen HR-Managers, ansonsten kann die Teamseite oder auch die Google-Bildersuche bemüht werden. Nichts ist peinlicher als sein Gegenüber mit falschem Namen anzusprechen. Auch die Geschäftsführung sollte mit Namen und Aussehen bekannt sein.
  • Outfit: Natürlich steht in erster Linie das Wissen und die Persönlichkeit im Blickfeld. Under- bzw. Overdressed in einen Termin zu gehen, kann aber für Unbehagen sorgen. Anhand von Firmenprofilen oder Social-Media-Accounts lässt sich in der Regel feststellen, wie die Kleidungs-Policy im Unternehmen ist. Dementsprechend sollte man sich auch im Vorstellungsgespräch anziehen.

Fotonachweis: michaeljung, Rawpixel.com / Quelle Shutterstock

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