26. September 2017 · Arbeitsleben · von

Alles zu viel! Was tun, wenn du nicht weißt, was du tun sollst

An etwas dranzubleiben kann schwer sein. Tauchen dann auch noch Gedanken auf wie „Ich weiß nicht, was ich machen soll“ oder „Wenn ich nur wüsste, wie es weitergeht“ macht das die Sache nicht leichter. Wir zeigen dir Strategien, um dir den Druck zu nehmen und dich wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Dein Job macht dich unglücklich und du hättest lieber heute als morgen einen neuen. Das Famlienleben stresst dich, mit deiner Weiterbildung geht genau gar nichts weiter und unter dem hohen Stresspensum leiden mittlerweile deine Gesundheit und Fitness. Dir ist klar: So geht’s nicht weiter, es muss sich was ändern. Nach dem ersten Willen zur Veränderung holt dich schnell die Realität ein und die Tatsache, dass du nicht alles auf einmal verändern kannst. Dazu gesellt sich vielleicht auch noch die Angst vor Entscheidungen und du weißt einfach nicht, wo du beginnen sollst. Vom „großen Ganzen“ überfordert, kapitulierst du und es bleibt alles so, wie es ist. Kommt dir bekannt vor? Dann gibts heute drei Denkanstöße die dir hoffentlich helfen, in die Gänge zu kommen.

#1 Hör auf, alles zu analysieren

Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Du kannst natürlich Pläne schmieden, Wünsche hegen und die Zukunft bis zu einem gewissen Maß beeinflussen. Vergiss dabei aber nicht, dass die Zukunft niemals vollständig in deiner Hand liegt. Für jene, die gerne alles unter Kontrolle haben, vielleicht ein beängstigender Gedanke – er gibt aber auch ein Stück Freiheit. Was passieren wird, kannst du nur beeinflussen, nicht aber entscheiden. Was du aber heute tust, liegt ganz in deiner Hand.

#2 Gehe nur den nächsten Schritt

Wenn du dich überfordert fühlst: Vergiss das große Ganze! Fokussiere dich stattdessen nur auf den Weg dorthin, Schritt für Schritt. Viele kleine Schritte in die richtige Richtung bringen dich stetig näher an dein Ziel. Fang einfach an, ohne großen Plan und ohne Zeitdruck. Sich für Ziele eine Deadline zu setzen, kann sehr hilfreich sein, der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen:

Bis Weihnachten wollte ich einen neuen Job finden und es tut sich einfach nichts. Die Zeit drängt, ich muss jetzt wöchentlich mindestens fünf Bewerbungen schreiben und am besten zu ein paar Networking-Events gehen. Außerdem sollte ich meine Englisch-Kenntnisse aufpolieren, das sieht im Lebenslauf gut aus. Beim Jobinterview muss ich dann echt brillieren, hoffentlich ist es ein Unternehmen, das zu mir passt. Ich hätte wirklich gerne einen Job, der mir auch in fünf Jahren noch Spaß macht und in dem das Team nett ist. In ein paar Jahren müsste dort aber schon auch der nächste Karrieresprung anstehen.

Eine lange Wunschliste mit ganz schön vielen Baustellen. Die kann dazu führen, dass du voller Elan loslegst, bis dir die Luft ausgeht und irgendwann gar nichts mehr geht. Bevor du ausbrennst und an zu großen Plänen, Sorgen und Ängsten scheiterst, rufe dir in Erinnerung: Du weißt nicht, was die Zukunft bringt, deinen nächsten Schritt kannst du aber aktiv beeinflussen und tun.

#3 Beginne jetzt damit

Sich nicht in der Zukunft verlieren und kleine Schritte gehen – das ist schön und gut, aber das Wichtigste ist: Hör auf zu planen und zu analysieren und beginne jetzt.

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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