5. Juli 2017 · Arbeitsleben · von

Warten auf die Auszeit: Hol dir Urlaubsfeeling an den Arbeitsplatz

Wer bis zum Sommerurlaub noch durchhalten muss, kann sich bis dahin etwas Urlaubsfeeling an den Arbeitsplatz holen. Mentaltrainer Harald Pachner kennt fünf Wege zum Urlaubsgefühl am eigenen Schreibtisch – die sind übrigens auch außerhalb der Urlaubssaison sehr brauchbar.

Urlaub – davon hat man gefühlt immer zu wenig oder er dauert nicht lange genug. Zwischen vollem Postfach und langer To-do-Liste kannst du aber auch am Arbeitsplatz für etwas Urlaubsgefühl sorgen. Mentaltrainer Harald Pachner verrät fünf Tipps dazu:

  1. Runter vom Gas – ganz bewusst
    Für ein Mindestmaß an Erholung sorgt bewusste Entschleunigung. Das gilt besonders für jene, die normalerweise von Aufgabe zu Aufgabe springen und sich von vielen To-dos schnell unter Druck setzen lassen. Die neue E-Mail muss vielleicht nicht sofort beantwortet werden. Mach zuerst fertig, woran du arbeitest, gönn dir eine kurze Pause und erledige den Task erst dann.
  2. Inspiration im eigenen Umfeld
    Was machen andere eigentlich, um sich im Job wohlzufühlen? Auf die Empfehlungen anderer vertrauen Menschen im Allgemeinen gerne, funktionieren kann das auch im betrieblichen Umfeld und in punkto Gesundheit. Arbeitgebern und Führungskräften kommt dabei eine besondere Vorbildfunktion zu. „Allzu oft werden die Angebote aber nicht genutzt, weil es an Inspiration dazu fehlt“, weiß Harald Pachner aus seiner Erfahrung. Gleich loslegen kannst du mit diesen gesunden Office Fitness Hacks.
  3. Nicht zu viel erwarten
    Dinge, die spontan und mit wenig Erwartungen angepackt werden, entpuppen sich häufig als die angenehmsten Überraschungen. Die niedrige Erwartungshaltung kann auch im Job für weniger Stress sorgen. Auch hier gilt: Möglichst wenig Erwartungen stellen, in erster Linie an sich selbst. Das ermöglicht es, den Fokus auf das Tun zu legen. „Man hat so sein ganzes Energiepensum für die Sache an sich zur Verfügung – egal ob es sich dabei um das Gespräch mit dem Kunden, das Erstellen der Präsentation oder das Berechnen des Angebots handelt“, erklärt der Mentaltrainer.
  4. Standortbestimmung
    Wer bereits in Vorfreude auf den eigenen Urlaub schwelgt: Das ist natürlich nicht schlecht, denn Vorfreude gibt Energie für den Endspurt vor der lang ersehnten Auszeit. Wer sich aber nur von Urlaub zu Urlaub hangelt und sonst kaum motivieren kann, sollte etwas ändern. Das muss nicht gleich zur Kündigung führen, vielleicht reichen auch Änderungen im aktuellen Job. „Das Sprichwort ‚Was man gern macht, macht man gut‘ mag zwar in die Jahre gekommen sein, trifft aber nach wie vor den Kern der Sache“, so Pachner. Für Arbeitgeber gilt hier: Offen und gesprächsbereit bleiben.
  5. Offen sein für Neues
    Reisen erweitert den Horizont, auf neue Dinge kannst du aber auch zu Hause stoßen: Alte Freundschaften wiederbeleben, eine neue Sportart ausprobieren oder unbekannte Orte besuchen.

Und nach dem Urlaub?

Bildnachweis: rawpixel.com/Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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