Zum Seiteninhalt springen
Zurück zu Bewerbung
10 Tipps zum perfekten Bewerbungsfoto

Foto im Lebenslauf – 10 Tipps zum perfekten Bewerbungsfoto

Bewerbung Aktualisiert am: 19. September 2022 3 Min.

Lebenslauf und Anschreiben sind die eine Sache. Das richtige Bewerbungsfoto die andere. Letztlich ist es nur wenige Quadratzentimeter groß, doch stellt es Bewerber immer wieder vor eine neue Herausforderung: Professionell oder nicht? Was anziehen? Lächeln oder nicht? Streng oder locker? Brille oder Linsen? Und das sind nur einige der Fragen, mit denen man sich in puncto Foto im Lebenslauf beschäftigen kann. In der Tat sollte sorgfältig an das Thema herangegangen werden, denn jeder weiß, dass man mit Bildsprache zumindest auf emotionaler Ebene fast immer punkten kann – warum also nicht auch bei Personalmanagern?

Zwar darf ein*e Arbeitgeber*in laut Gleichbehandlungsgesetz keinem und keiner Bewerber*in vorschreiben, ein Foto in seine Bewerbungsunterlagen aufzunehmen – dennoch gilt es in unseren Breiten als Standard im Lebenslauf und wird vom größten Teil der Personalverantwortlichen in gewisser Weise erwartet.

Zehn Tipps, um mit dem Bewerbungsfoto zu punkten:

Branche und Position

Bevor man mit dem Shooting loslegt, sollte man mit der Fotografin bzw. dem Fotografen unbedingt klären, wofür die Bilder benötigt werden und welche Position in welcher Branche man anstrebt. Dies hilft dabei, fokussiert an das “Projekt Foto” heranzugehen – vom Gesichtsausdruck über die Auswahl der Kleider, der Frisur bis hin zum Hintergrund des Bildes oder der Grundsatzentscheidung Farb- vs. Schwarz-Weiß-Foto.

Kleidung

Auch wenn nur ein kleiner Ausschnitt von dir auf dem Foto zu sehen ist – wähle nach Möglichkeit das, was dem Dresscode der Branche und der angestrebten Position entspricht. Eine Führungskraft in einer Bank hat andere Kleidungsvorschriften einzuhalten wie ein*e Grafiker*in einer Online-Werbeagentur.

Haarschnitt und Rasur

Es klingt zwar banal, dennoch sollte man auf ein gepflegtes Äußeres achten. Ungepflegte, fettige Haare oder schlampig wirkende Rasur bei Herren werden gerade in als konservativ geltenden Branchen nicht unbedingt als Pluspunkt aufgefasst.

Makeup und Schmuck

Die Dosis macht das Gift. Dezentes Makeup und nicht allzu auffälliger Schmuck sind sicherlich von Vorteil, da diese die Persönlichkeit unterstreichen und nicht davon ablenken.

Selbstsicherheit

Sei überzeugt von dir selbst! Du willst den Job und bist dir sicher, dass du den Anforderungen auch gerecht wirst – genau das solltest du auch auf deinem Bewerbungsfoto ausstrahlen.

Smile!

Ein Lächeln steht nicht im Widerspruch zur oben genannten Selbstsicherheit. Anders als in Reisepässen ist Lächeln auf alle Fälle erwünscht! Denn: Der Lebenslauf ist meist das erste, was ein*e potenzielle*r Arbeitgeber*in von dir zu sehen bekommt. Und ein Lächeln zur Begrüßung kommt immer gut an

Haltung bewahren

Hängende Schultern, keine Körperspannung – so strahlt man weder Selbstsicherheit aus noch Einsatzbereitschaft und Hands-On-Mentalität.

Retuschieren

Was früher nur Models und bestenfalls ausgebildete Grafiker*innen möglich war, kann heute jeder – zumindest theoretisch: das eigene Bild bearbeiten. Expert*innen raten dennoch, nach Möglichkeit (also abgesehen von akuten Pickeln…) darauf zu verzichten, um möglichst viel vom Charakter zu erhalten. Grundsatz: Schlecht gemachte Retusche wirkt wie schlechtes, zu üppiges Makeup – einfach billig.

Professionalität

Ein Faktor, den man auch dann nicht aus den Augen verlieren sollte, wenn es mit der Bewerbung schnell gehen muss. Absolutes No-Go: Selbstgemachte Handyfotos und unscharfe Bilder. Wer keine ambitionierte Fotograf*innen im Freundes- oder Bekanntenkreis hat, ist auf alle Fälle gut beraten, sich an einen Profi zu wenden. In der Regel geben diese auch hilfreiche Tipps in puncto Styling, Frisur und Gesichtsausdruck.

Format

Achte auf das Bildformat! Sollte das Design nichts anderes verlangen, ist man mit den gängigsten DIN Formaten, also 2:3 bzw. 3:4 immer gut beraten.

Lieber nicht: Das sind die No-Gos!

Selfie lebenslauf g stockstudio

Die folgenden Fehler solltest du beim Bewerbungsfoto vermeiden.

  • Das Bild ist nicht aktuell: Maximal ein Jahr alt sollte die Aufnahme sein. Das Foto am Lebenslauf sollte den eigenen Typ gut abbilden und neugierig machen. Ist man 20 Jahre älter als auf dem Lebenslauf-Foto, sorgt das garantiert für Verwunderung und suggeriert, dass der Aufwand gescheut wurde, ein neues Bild zu machen.
  • Ausschnitte aus Gruppenfotos: Man mag es kaum glauben, trotzdem passiert es immer wieder: Statt eines Porträtfotos wird ein Bild mitgeschickt, dass offensichtlich aus einem größeren herausgeschnitten wurde. Das ist nicht nur schlecht für die Bildqualität. Es entsteht auch der Eindruck mangelnder Professionalität.
  • “Verbrecher*innenfotos”: Dass Fotos in Reisepässen mittlerweile mit “neutralem” Gesichtsausdruck gemacht werden müssen, ist bekannt. Dieser wirkt in anderem Kontext – also auch in Bewerbungen – aber eher unfreundlich. Daher sollte auf die Passfotos verzichtet werden.
  • Selfies! Falls du momentan niemanden bitten kannst, ein Foto von dir zu machen. Verwende ein Stativ und einen Selbstauslöser.
  • Achte auf den Hintergrund: Der Hintergrund im Foto soll dezent sein. Schließlich soll nichts von dir ablenken.
  • Blickwinkel: Am besten sollte die Kamera auf Augenhöhe liegen - das bedeutet weder von oben noch von zu weit unten.

Das perfekte Bewerbungsfoto: Be yourself but professional!

Erstellt am: 17. September 2019 10 Min.

Das Bewerbungsfoto sorgt bei vielen Bewerbungen für Unsicherheit. Dieses kleine unscheinbare Bild am oberen Ende des Lebenslaufes ist dein erster Eindruck beim Personalverantwortlichen und kann verdeutlichen, wie ernst du die angestrebte Position nimmst. Ein gutes Bewerbungsfoto unterstreicht die Professionalität, kann im schlimmsten Fall aber auch zum Ausscheiden aus dem Bewerbungsverfahren führen. Darum sollte es mit Bedacht gewählt werden. Aber wie schwer ist es, ein gutes Bewerbungsfoto zu bekommen? Gar nicht! Wir erklären dir, worauf es beim perfekten Bewerbungsfoto ankommt und wie du es selbst machen kannst.

Bildnachweis: 1.Bild: Evgenia Bolyukh, 2.Bild: Francesco83, g-shockstudios / Quelle: Shutterstock


Avatar Redaktion 2x

Redaktion
Mehr erfahren

  • Beitrag teilen:

Entdecke mehr zu diesem Thema

Kind als Karrierekiller? Bewerbung und Schwangerschaft

Erstellt am: 22. November 2018 5 Min.

Welche Frau kennt das nicht: Geht man gegen dreißig Lebensjahre, wird alles komplizierter. Bankberater fragen nach Krediten, Mütter nach Enkeln, und Arbeitgeber nach dem Wunsch, Nachwuchs zu bekommen. Und will man gar den Job wechseln, kann es in Bewerbungsgesprächen mitunter haarig werden: Schräge Blicke, verbotene Fragen und unangenehme Gesprächsverläufe sind es, die Frauen im „besten Alter“ das Leben, ja vor allem die Karriere schwer machen. Wie also umgehen mit solchen Situationen? Wir haben das Wichtigste für euch rund um Job, Bewerbung und Kinderwunsch auf einen Blick:

Remote Recruiting: Unsere HR plaudert aus dem Nähkästchen

Erstellt am: 26. März 2020 6 Min.

Die Personalsuche läuft vielerorts nun aus dem Homeoffice weiter. Remote Recruiting lautet das Zauberwort. Aber wie funktioniert die Bewerberauswahl nur mittels Videokonferenz und wie gibt man authentische Einblicke ins Unternehmen, wenn man nicht vor Ort sein kann? Unsere Recruiter erzählen, wie es ihnen dabei geht.

Bewerbungsgespräch mit KI: Ersetzt Gesichtsanalyse den persönlichen Kontakt?

Erstellt am: 03. Oktober 2019 2 Min.

Ein Roboter, der anhand der Gesichtszüge von Bewerbern erkennt, ob sie für den Job geeignet sind – das klingt doch sehr nach Science Fiction. Tatsächlich wird dieses Verfahren seit Kurzem bei einem international tätigen Konzern in England eingesetzt. Soll man das gut finden? Wir haben uns die Vor- und Nachteile angesehen.