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Einladung zur Firmenweihnachtsfeier

Warum man die Weihnachtsfeier nicht schwänzen sollte

Unternehmenskultur Aktualisiert am: 05. November 2024 5 Min.

Der krönende Abschluss eines Arbeitsjahres oder aber ein lästiger Pflichttermin, den man gerne umgehen möchte? Die Firmen-Weihnachtsfeier spaltet seit jeher die Geister. Denn während die einen sich wochenlang darauf freuen, mit den Kolleg*innen einen schönen Abend ganz abseits der Arbeit zu verbringen, würden die anderen diesen am liebsten schwänzen. Jede dritte Arbeitnehmer*in entscheidet spontan, ob sie*er zur Weihnachtsfeier kommt.

Weihnachtsfeier ist für die Mehrheit Pflicht #

„Weihnachtsfeier schwänzen: Gut möglich oder unmöglich?“ So lautete die karriere.at-Online-Umfrage, für die 570 Arbeitnehmende und 248 Unternehmensvertreter*innen befragt wurden. Für zwei Drittel der Arbeitnehmer*innen stellt sich diese Frage jedoch nicht – ihr Erscheinen zur Weihnachtsfeier wird erwartet und ist somit Pflicht. Das restliche Drittel gab wie eingangs erwähnt an, spontan über die Teilnahme zu entscheiden. Hand aufs Herz: Es ist absolut verständlich, sich in der meist ereignisreichen Vorweihnachtszeit einmal einen freien Abend zu wünschen. Aber der Abend der Firmenweihnachtsfeier sollte es im Idealfall nicht sein.

Party ohne Pflicht #

Umfrage zu Weihnachtsfeier

„Natürlich kann eine gemeinsame Weihnachtsfeier ein krönender Jahresabschluss werden. Führungskräfte sollten ihre Mitarbeitende aber keinesfalls verpflichten teilzunehmen.“

Wann zählt die Weihnachtsfeier als Arbeitszeit?

05. November 2024 4 Min.

Weihnachtsfeiern sind oft ein willkommener Anlass, um gemeinsam mit Kolleg*innen das Jahr ausklingen zu lassen und in entspannter Atmosphäre Erfolge zu feiern. Doch wie sieht es rechtlich aus – zählt die Teilnahme an der Weihnachtsfeier eigentlich zur Arbeitszeit? Wir werfen einen Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer*innen in Österreich und zeigen, was dabei zu beachten ist.

Gemeinsames Essen verbindet #

Dies ist schade, bedenkt man, dass die Weihnachtsfeier eine wichtige Bedeutung für das Miteinander in einem Unternehmen haben kann.

„Die Weihnachtsfeier sollte im Idealfall einen Rahmen darstellen, in dem Führungskräfte ihren Mitarbeiter*innen "Danke" sagen und auch Platz für gute Gespräche und lockeres Beisammensein abseits des Arbeitsalltags gegeben ist.“

Eine Weihnachtsfeier ist zudem die perfekte Gelegenheit, neue Kolleg*innen besser kennen zu lernen und in entspannter Atmosphäre über Themen zu plaudern, die von Schreibtisch zu Schreibtisch wohl weniger Platz haben. Außerdem hat ein gemeinsames Abendessen etwas Verbindendes und kann, ist die Stimmung im Unternehmen generell gut, wirklich zum Genuss für alle werden.

Perspektive der Arbeitgeber zur Teilnahme an der Weihnachtsfeier #

Umfrage Weihnachtsfeier Pflichttermin

Der Großteil der Mitarbeiter*innen hat laut Umfrage das Gefühl, dass das Schwänzen der Weihnachtsfeierlichkeit ein No-Go ist. Doch wie sehen dies die Unternehmensvertreter*innen? Laut der Umfrage deutlich entspannter, als die Mitarbeiter*innen annehmen. Denn 58 Prozent der Befragten meinen: „Wer Lust hat, kommt.“ 35 Prozent der Führungskräfte erwarten hingegen, dass die gesamte Belegschaft teilnimmt. In zwei Prozent der Unternehmen zählt die Feier zur Dienstzeit, vier Prozent gaben an, dass es in ihrem Unternehmen keine Feier gibt. Doch unabhängig davon, was seitens der Geschäftsführung erwartet wird: Die Kolleg*innen, mit denen man doch meist beisammen sitzt, sind es doch auch, wegen denen man zur Weihnachtsfeier geht – oder nicht?

Wie war das mit dem Schenken? #

Eine Frage, die spätestens kurz vor der Weihnachtsfeier aufkommt, ist jene, ob man den Kolleg*innen etwas schenken soll. Denn jeder wird wohl schon einmal in der unangenehmen Situation gewesen sein, in die einen ein unerwartetes Geschenk bringt. Mit leeren Händen dazustehen ist einfach kein gutes Gefühl. Abhilfe verschaffen kann da etwa eine Vereinbarung zum Wichteln. Innerhalb der eigenen Abteilung oder über die Bürogrenzen hinaus ist das Verteilen – je nach Kreativität der Geschenke – eine lustige Fest-Einlage.

Kleine Aufmerksamkeit mit großer Wirkung: Geschenke für die Chef*in

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Soll man der Chef*in etwas schenken? Und wenn ja, was? In manchen Teams werden diese Fragen momentan stark diskutiert, in anderen kommt der Gedanke erst gar nicht auf. Warum sich auch Führungskräfte über Geschenke freuen und was man dabei bedenken sollte.

... und dem Alkohol? #

Tja, die Sache mit dem Alkohol ist tatsächlich so eine Sache. Wie eine andere Umfrage von karrriere.at zeigte, gibt es nicht wenige Arbeitnehmer*innen (38 Prozent), die bei der Weihnachtsfeier besonders darauf achten, nicht über die Stränge zu schlagen. So wollen sie Peinlichkeiten vermeiden und nicht auf (gefühlt) ewig Gesprächsthema bleiben. Je nach Unternehmenskultur und auch dem Vertrauen der Kolleg*innen untereinander sollte die Feierlaune jedoch ungetrübt sein und ja, ein bisschen Hausverstand darf schon mitgehen auf eine Firmenparty, oder? Und so wird die Weihnachtsfeier zum Ereignis, über das man gerne und auch nach Monaten noch spricht – und sich noch im heurigen Jahr auf kommende freuen kann.

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