28. August 2018 · Arbeitsleben · von

Keine Lust auf eine Aufgabe? 10 Tipps für mehr Projekt-Power

Motivation treibt uns an und bringt uns weiter. Blöd nur, wenn sie ausgerechnet in wichtigen Situationen nicht greifbar ist, z.B. dann, wenn du etwas erledigen solltest, aber nicht wirklich möchtest. Ein Umstand, der uns im Arbeitsleben immer wieder mal betrifft. Wenn Aufstehen und einfach gehen keine Option ist: Die Situation kannst du zwar nicht verändern, aber deine Sichtweise und die Rahmenbedingungen. 10 Tipps für mehr Projekt-Power:

„Wenn das Ziel erreicht ist, kannst du immer noch jammern“

Augen zu und durch! So kannst du dich mental auch auf unwillkommene Aufgabenstellungen vorbereiten und alle Tasks erledigen, die dir ein Arbeitstag vor die Füße wirft:

  1. Kläre zu Beginn, ob du den Auftrag so überhaupt abschließen kannst oder ob dir noch Informationen oder Ressourcen fehlen. Es ist sehr demotivierend, erst im Laufe des Arbeitens darauf zu kommen und fehlende Dinge nachträglich einholen zu müssen.
  2. Mach dir bewusst, warum du den Auftrag oder die Aufgabe nicht erledigen möchtest. Beispiel: Ich will den Vortrag nicht vorbereiten da ich Angst habe, vor Publikum zu versagen.
  3. Setze dir ein klares, konkretes Ziel. Mehr Tipps findest du auch an dieser Stelle.
  4. Mach konkrete Absprachen für Tätigkeiten mit dir selbst – Stichwort gute Vorsätze.
  5. Nutze die SMART-Regel für motivierende Ziele und Vorsätze: Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert.
  6. Halte dir die Vorteile klar vor Augen und mach dir bewusst, warum dich die erledigte Aufgabe weiterbringt. Ein Beispiel: Mit einem gut vorbereiteten Vortrag gelingt mir die Präsentation und das Publikum wird mich als Experte auf dem Gebiet wahrnehmen. Das hilft meiner Karriere weiter.
  7. Sorge für klare Rahmenbedingungen und lasse dich nicht ablenken. Schreibe dir dafür zum Beispiel am Ende eines Arbeitstages klar auf, welche offenen Aufgaben es für den nächsten Tag gibt. Arbeite am nächsten Morgen gleich 90 Minuten konzentriert daran – ohne Ablenkung, ohne vorab die E-Mails zu lesen oder aufs Smartphone zu schauen.
  8. Kontrolliere deine Aufmerksamkeit. Ein Beispiel: Achte während deines Vortrages auf den Inhalt und das Equipment und nicht auf die Blicke der Zuschauer.
  9. Halte negative Emotionen im Zaum und sei nicht der Dauersuderant im Büro. Je mehr du jammerst, desto stärker werden deine negativen Emotionen. Ärgere dich deshalb nicht lauthals und beschwere dich nicht laufend über eine ungeliebte Aufgabe. Hast du dein Ziel erreicht, kannst du immer noch jammern. Vielleicht hast du dann aber auch gar keine Lut mehr darauf, sondern freust dich über deinen Erfolg.
  10. Nach erfolgreichem Abschluss der Aufgabe: Belohne dich selbst und leg eine ausgiebige Ruhepause ein. Führe dir noch einmal vor Augen, wie gut du die Aufgabenstellung gelöst hast und genieße deinen Siegesmoment. Behalte das in Erinnerung und rufe diesen Erfolgsmoment gedanklich wieder auf, wenn die nächste unliebsame Aufgabe auf dich wartet.
Redaktion

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