Zum Seiteninhalt springen
Übersicht Blog & Tipps
Nicht ins management wollen

Führungsposition, nein danke! Warum kaum wer ins Management will

Gesundheit Erstellt am: 24. September 2019 2 Min.

Eine Führungsposition auf Managementebene ist für viele Arbeitnehmer nicht mehr das oberste Karriereziel – und nicht mal die Manager selbst machen ihre Jobs gern. Warum die Rollen der C – was auch immer für – Os so unbeliebt sind, hat eine Studie erhoben:

Für neun von zehn ist eine Führungsposition unattraktiv #

Wer bisher nicht im Management tätig ist, wird es wohl auch in Zukunft nicht sein. Diesen Rückschluss legen die Studienergebnisse der BCG nahe. Nur einer von zehn befragten Arbeitnehmern gibt an, eine Führungsposition anzustreben. Ein Viertel, in Deutschland sogar fast ein Drittel, will hingegen in den nächsten zehn Jahren in der aktuellen Position bleiben.

C was für ein O?

Die Managementebene wird auch als C-Level bezeichnet. Das kommt von der englischsprachigen Bezeichnung der Bereichsleiter als CEO, COO, CCO usw. Was die einzelnen Abkürzungen bedeuten, erklären wir in diesem Artikel.

Manager zu sein hat viele Nachteile #

Die befragten Manager selbst dürften die Studienergebnisse verstehen. Nach ihrer Meinung befragt, geben sie an, ihr Job sei anstrengender als in den Jahren zuvor. Die Mehrheit fühlt sich überarbeitet und gestresst. Entsprechend ungern möchte der Großteil der Führungskräfte in ihrer Funktion bleiben: Nur 37 Prozent wollen auch in fünf bis zehn Jahren noch im Management tätig sein.

Das liegt an den Arbeitsbedingungen einer Führungsposition. 41 Prozent sind der Meinung, der Job bringe mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Es fehlt beispielsweise an Entwicklungsmöglichkeiten und klar definierten Jobprofilen. Die befragen Manager wissen häufig nicht, wie sie ihren Job verbessern können, und gut zwei Drittel wünschen sich mehr Klarheit in Bezug auf ihre Funktion.

Agile Arbeitsweisen könnten Managementjobs vereinfachen #

Die Studie bringt aber nicht nur schlechte Ergebnisse: Die Zukunft der Arbeit sehen Manager durchaus positiv. Zwei Drittel glauben, dass ihre Jobs sich in den nächsten fünf Jahren wesentlich verändern werden und sich durch neue, agile Arbeitsweisen ihr Arbeitsalltag verbessern wird. Das gilt besonders für das größte Problem im Managementbereich: Was Führungskräfte laut Studienergebnissen nämlich am meisten an ihren Jobs stört, ist Befehle auszuführen, mit denen sie nicht d’accord gehen. Durch kooperative Arbeitsformen und mehr geteilte Verantwortung hoffen sie, das bald nicht mehr machen zu müssen.

Bildnachweis: shutterstock/ViDi Studio


Complex avatar 2025 04 23 094739 kakq

Redaktion
Mehr erfahren

  • Beitrag teilen:

Finde jetzt deinen Traumjob auf karriere.at

Jobs finden

Entdecke mehr zu diesem Thema

Burnout: Arbeiten, bis nichts mehr geht

31. Oktober 2016 4 Min.

Als eine der Hauptursachen für Burnout wird der steigende Druck in der Gesellschaft genannt und trotz der Nebenwirkungen, die von Schlafstörungen bis hin zu schweren Depressionen reichen können, geht lange alles gut. Doch dann reicht oft ein kleiner Auslöser und der Damm bricht. Der Begriff Burnout sagt, wenn man ihn wörtlich übersetzt, mit "ausgebrannt sein" schon alles.

Sind Führungskräfte für das Glück ihrer Mitarbeiter*innen zuständig

06. Februar 2024 7 Min.

Welchen Einfluss haben Führungskräfte auf die Zufriedenheit von Mitarbeiter*innen? Wie kann man diese positiv beeinflussen? Wo fängt die Verantwortung für das Wohlbefinden an und wo hört sie auf? Kann man Wohlbefinden am Arbeitsplatz von der Privatperson abgrenzen?

Verschleppter Stress: Auswirkungen oft erst ein Jahrzehnt später sichtbar

25. Juni 2018 1 Min.

Stressauslösende Situationen sind allgegenwärtig - im Job genauso wie im Privatleben. Wer mit Stress nicht fertig wird und negative Emotionen längere Zeit mit sich mitschleppt, der gefährdet laut jüngsten Forschungen langfristig seine Gesundheit.