Erstellt am 30. September 2019 · Arbeitsleben · von

Lächle dich glücklich! So beginnt die Woche gut

Lesezeit: 2 Minuten

Smile and the world smiles with you, heißt es. Und tatsächlich kann man sich glücklich lächeln, wie Forscher herausgefunden haben. Warum das so ist, erfährst du in diesem Artikel:

Lächeln und Lachen sind ansteckend, nicht wahr? Das hast du selbst bestimmt auch schon erlebt: Lächelst du jemanden an, lächelt er oder sie meist automatisch zurück – ein schönes Gefühl. Dass man sich auch selbst öfter mal ein Lächeln schenken sollte, um sich glücklicher zu fühlen, zeigt eine Analyse von 138 Studien.

Warum Lächeln die Laune verbessert

Die Annahme, dass Lächeln die Stimmung hebt, wird von Psychologen bereits seit den 1970ern erforscht. Ob das „Facial Feedback“, so der Fachterminus, aber tatsächlich funktioniert, wurde ebenso lange angezweifelt. Wissenschaftler haben nun insgesamt 138 einschlägige Studien aus den vergangenen 50 Jahren analysiert. Das Ergebnis: Wer lächelt, fühlt sich tatsächlich ein bisschen glücklicher. Probiers gleich mal aus: Mundwinkel nach oben, Stirn entspannen – wirkt schon, oder?

quokka lacht

Quokkas sind für ihr ansteckendes Lächeln bekannt.

Lächeln steckt an

Und auch das ist wissenschaftlich erwiesen: Wenn wir Menschen beim Lachen oder Lächeln beobachten, aktivieren sich die Hirnregionen, die beim Lachen aktiv sind. Wir lachen also mit und unsere Laune steigt, auch ohne den Grund dafür zu kennen. Zudem erzeugt Lachen einen positiven, belohnenden Effekt und gemeinsam stärkt es die Bindung zueinander. Wenn das noch nicht Grund genug ist, dem Montag lächelnd gegenüberzutreten und die Kollegen mit guter Laune anzustecken, dann überzeugt dich vielleicht die nächste Erkenntnis:

lachende kollegen

Lachen ist ansteckend, sogar bei der Arbeit.

Lächeln verlängert die Lebenserwartung

Eine andere Forschergruppe untersuchte 230 Baseball-Spieler anhand von Fotos aus dem Baseball-Register von 1952 hinsichtlich ihrer Lebenserwartung. Anhand von Daten, die ebenfalls im Register gespeichert waren, wie BMI, Dauer der sportlichen Karriere, Geburtsjahr, Familienstand und Ausbildungsgrad, wurden Prognosen erstellt. Anschließend teilten die Forscher die Fotos in drei Kategorien ein: volles Lachen, teilweises Lachen und kein Lachen.

Die Lebenserwartungsprognosen wurden dann den drei Foto-Kategorien zugeteilt. Das Ergebnis: Die Spieler, die auf den Fotos nicht lachten, hatten eine durchschnittliche Lebenserwartung von 72,9 Jahren. Den lächelnden Spielern wurden hingegen 75 Jahre prognostiziert und den Spielern mit vollem Lachen ganze 79 Jahre. Zugegeben: Wir sind auch skeptisch, was die Glaubwürdigkeit dieser Studie angeht. Aber nichtsdestotrotz empfehlen wir dir: Lächle mehr! Wenns auch vielleicht nicht deine Lebenserwartung steigert, so doch zumindest deine Laune. :) Schönen Montag!

lachender hund

Bildnachweis: shutterstock/Look Studio, Dionis Santis, Bogoljubb, JIFF

Lisa-Marie Linhart

Lisas Liebe gilt dem Wort und der Musik. Bei uns kombiniert sie beides zu wohlklingenden Blogbeiträgen mit dem richtigen Groove für Themen, die das Arbeitsleben leichter und die Karriereplanung einfacher machen.

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