Erstellt am 16. Juli 2021 · HR · von

#FünfAmFreitag: Diese Dinge dürfen auf keiner guten Karriereseite fehlen

Lesezeit: 2 Minuten

Eine gute Karriereseite gibt dem Bewerber*innen von Beginn an das Gefühl, bestens aufgehoben und informiert zu sein. Diese fünf Dinge sind darauf Pflicht:

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Social Media, Berufsnetzwerke … so wichtig diese auch sein mögen, um potenzielle Bewerber*innen aktiv anzusprechen, auf die Basics im Recruiting darf man dabei nicht vergessen. Aussagekräftige Stelleninserate und eine informative Karriereseite auf der eigenen Website und auf Karriereportalen stehen hier an erster Stelle. Das sind die 5 wichtigsten Elemente:

5 Must-haves auf der Karriereseite

#1 Kontakt zur HR-Abteilung

„Bei Fragen wenden Sie sich bitte an …“ Ja, an wen denn genau? Auf manchen Karriereseiten erfahren Bewerber*innen nicht, wer aus dem Unternehmen beziehungsweise der HR-Abteilung bei Fragen zur Verfügung steht. Manchmal gibt es ein Online-Formular, das Kandidat*innen ausgefüllt ins Ungewisse schicken oder allgemein gehaltene E-Mail-Adressen ohne genauen Ansprechperson. So erfahren die Bewerbenden nie, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können. Das ist nicht nur lästig für die eine Seite, sondern auch ziemlich unpersönlich für die andere: Wer wird schon gerne mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ angesprochen?

#2 Aktuelle Stelleninserate

Ohne Jobangebote gehts natürlich nicht – die sollten aber auch aktuell sein! Bereits besetzte Stellen also am besten von der Website nehmen oder aber ganz nach unten reihen und mit einer Überschrift versehen, die deutlich macht, dass diese Jobs vor Kurzem ausgeschrieben waren, aber bereits vergeben sind. Auch über den aktuell verfügbaren Jobs sollte eine eindeutige Headline wie „aktuelle Jobs“ stehen. Mit Datum versehen und vielleicht sogar noch chronologisch gereiht macht man den Bewerbenden damit klar: Hier bewirbst du dich nur auf Jobs, die noch zu haben sind!

#3 Klare Navigation

Die Karriereseite sollte schnell und einfach zu finden sein. Das gilt für die Google-Suchanfrage genauso wie für die Navigation über die Website des Unternehmens. Wer seine Karriereseite in Untermenüs irgendwo versteckt, darf sich über ausbleibende Besucher*innen nicht wundern.

Für die Karriereseite selbst gilt: Möglichst einfache Struktur, klare Menüführung und sauberes Design erleichtern die Jobsuche enorm. Weil man selbst irgendwann betriebsblind wird: Usability-Test durchführen und andere Personen fragen, was sie von der Seite halten und ob sie sich zurechtfinden. Dass die Website für mobile Geräte optimiert wurde, sollte selbstverständlich sein. Wer sehr viele offene Stellen auf der Karriereseite hat, sollte eine Suchfunktion anbieten oder die Stellenangebote nach Abteilungen oder Einstiegslevel clustern.

#4 Detaillierte Infos zum Unternehmen

Jobinserate sind schön und gut, aber wer schreibt hier eigentlich aus? Idealerweise wird Bewerber*innen eine kurze, knackige Zusammenfassung mit den wichtigsten Informationen zum Unternehmen geboten. Weiterführende Informationen können auf eine Unterseite gepackt werden. Wurde das Interesse  nach dem ersten Blick auf die Basic-Infos geweckt, wird eingeladen, hier weiterzulesen.

 

#5 Authentische Einblicke

Text, Fotos und Videos müssen auf der Karriereseite enorm viel leisten: Interessierte Jobsuchende begeistern und dazu bringen, sich auch zu bewerben. Bilder aus dem Unternehmen (bitte keine Stockfotos!), kurze Videostorys oder 360°-Rundgänge durchs Unternehmen bieten den Besuchern einer guten Karriereseite vielfältige und vor allem authentische Einblicke, frei von PR-Sprech.

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Bildnachweis: shutterstock/Rawpixel.com

Redaktion