Aktualisiert am 14. Juli 2021 · Arbeitsleben · von

Diese Pausen gehen immer: Entspannungsübungen für jeden Tag

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Keine Zeit für eine Auszeit? Ob im Büro oder im Homeoffice: Für eine kleine Pause sollte immer Zeit sein. Diese kurzen Entspannungsübungen helfen dir, wieder zur Ruhe zu kommen und  auch zuhause einen kühlen Kopf zu behalten:

Es muss nicht immer eine ausgedehnte Pause sein, auch kleine Auszeiten helfen bereits, um frische Energie zu tanken. Bei den sogenannten Mikropausen handelt es sich um kurze Pausen, für die du deinen Schreibtisch meist nicht einmal verlassen musst. Sie helfen dir dabei, kurz abzuschalten, um danach fokussiert weiterarbeiten zu können. Mikropausen kannst du jederzeit einlegen, denn sie dauern nur zwischen ein paar Sekunden und einer Minute. Keine Zeit für eine Pause diese Ausrede gilt ab sofort nicht mehr. Hier ein paar Ideen für kurze und längere Auszeiten:

Kleine Entspannungsübungen für zwischendurch

Die eigene Achtsamkeit schulen

Vor allem im Lauf eines hektischen Arbeitstages leidet die eigene Achtsamkeit. Die Fähigkeit, Momente bewusst wahrzunehmen, geht besonders in stressigen Zeiten verloren. Mit achtsamen Mikropausen kann man sich ein Stück Wertschätzung für den Moment schnell zurückholen. Achtsamkeitsübungen beziehen Körper und Geist gleichermaßen ein und können auch am Arbeitsplatz absolviert werden: Das kühle Wasser beim Händewaschen oder einen bestimmten Klang bewusst wahrnehmen, den Duft des Kaffees oder Tees genießen, einen Händedruck bewusst spüren oder auch einmal die Treppe statt den Lift nehmen und die Bewegung des Körpers bewusst wahrnehmen.

Tagträume und Luftschlösser

Entspannung

Bewusstes Tagträumen hilft uns dabei, Probleme zu bewältigen und schwierige Szenarien bereits vorab im Kopf durchzuspielen. Warum und wie das funktioniert, haben wir  an dieser Stelle beschrieben.

Den Blick schweifen lassen

Lässt sich wunderbar mit Tagträumen verbinden der Blick in die Ferne. Wer viel am Bildschirm arbeitet, sollte seinen Augen immer wieder mal eine Auszeit vom Screen gönnen. Dafür einen Punkt in der Ferne fixieren, das entspannt die Augen.

50/10-Methode

Einfache Faustregel, um regelmäßige Pausen einzulegen: Nach 50 Minuten konzentrierter Arbeit zehn Minuten Pause machen. Wer die Zeit immer übersieht, stellt sich dafür am besten einen Timer. Wer einen ganzen Tag möglichst produktiv mit speziellen Methoden verbringen möchte, sollte unbedingt hier reinlesen: Productive-me-Day.

Kleine Spaziergänge

Wenn nichts weitergeht, am besten selbst ein wenig gehen. Das freut deine grauen Zellen, denn der Mix aus Bewegung und frischer Luft hilft, Informationen oder Erlebnisse zu verarbeiten, neue Ideen zu entwickeln und wieder mehr Konzentration zu finden. Eine Runde um den Wohnblock oder den Einkauf zu Fuß erledigen bereits kurze Fußwege helfen.

Kritzeln und Schreiben

Stift statt Tastatur: Ein wenig Schreiben mit der Hand oder sinnbefreites Kritzeln gönnt dem Gehirn eine Pause von Bildschirm und Tastatur. Kritzelblock deshalb immer bereithalten und in stressigen Zeiten ein wenig drauflosmalen. Wer daran gefallen findet, sollte sich vielleicht gleich die „Bujo“-Methode ausprobieren.

Bildnachweis: Drew Coffman / Unsplash

Redaktion