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Personal Branding: Dein Weg zur Ich-Marke

Bewerbung Erstellt am: 07. September 2021 2 Min.

Benötigt jeder eine Personal Brand - eine persönliche Marke? Nicht unbedingt. Hast du aber einen Karrieresprung ins Auge gefasst - neuer Job, Beförderung oder ein eigenes Business - dann schadet es keinesfalls, deine Persönlichkeit als Marke herauszuarbeiten. Vielleicht warten dann sogar Jobangebote auf dich ...

Wenn der Lebenslauf als Aushängeschild nicht mehr reicht, dann arbeite an deiner Personal Brand. Warum? Weil du sowieso eine hast - ob du möchtest, oder nicht. Früher hieß das ganze noch Reputation: Das, was andere über dich denken oder weitererzählen. In Zeiten von sozialen Medien und Berufsnetzwerken kannst und solltest du das aktiv beeinflussen.

Tipps für deine Ich-Marke

Ähnlich wie Arbeitgeber*innen im Employer Branding herausarbeiten, was sie auszeichnet, gehst du beim Personal Branding vor. Damit du dabei erfolgreich bist, erarbeitest du, was dich als Persönlichkeit und Mitarbeiter*in auszeichnet und besonders macht. Folgende Fragestellungen helfen dir auf die Sprünge:

Wer bist du, wofür stehst du?

  • Was sind deine Wertvorstellungen? Welche Werte vertrittst du? Wofür stehst du ein? Wo ziehst du die Grenze, wenn es hart auf hart kommt? Deine Wertvorstellungen sind das Fundament deiner Persönlichkeit. Sie beeinflussen, wie du handelst oder mit anderen Menschen umgehst.
  • Was sagen andere? Du hast deine eigene Sicht auf dich selbst - umso interessanter ist aber, was andere über dich denken. Frag bei Freunden oder Familienmitgliedern einmal nach, wie sie dich wahrnehmen. Du entdeckst vielleicht sogar Stärken und Talente, derer du dich bis jetzt nicht wirklich bewusst warst. Eine zweite Möglichkeit ist aktives, bewusstes Zuhören: Vielleicht sagt man dir immer wieder einmal, dass dich eine bestimmte Eigenschaft auszeichnet.
Personal branding tipps
  • Was ist deine Leidenschaft? Möchtest du deine Personenmarke herausarbeiten, musst du wissen, wofür dein Herz schlägt. Beschäftigst du dich privat intensiv mit einem bestimmten Thema, kann dir der Quereinstieg in die entsprechende Branche später einmal viel leichter fallen. Allerdings: Nicht jeder muss seine Leidenschaft zum Beruf machen. Wie du das entscheidest, erfährst du hier.
  • Not Everybody's Darling Gute Marken polarisieren. Die einen fühlen sich von ihnen überhaupt nicht angesprochen - aber die anderen lieben sie und werden treue Fans. Auch eine gute Personenmarke darf polarisieren. Sei beruhigt, du musst nicht jedem gefallen.
  • Rühre die Werbetrommel Großer und wichtiger Bestandteil deiner Personal Brand ist das, was andere über dich wissen oder finden: Du weißt jetzt also, wer du bist und was du kannst. Höchste Zeit, es die Welt auch wissen zu lassen! Auf die Frage "Was tut sich bei dir momentan so?" verkneife dir das nächste Mal ein "Alles beim Alten", sondern erwähne kurz, woran du arbeitest. Social-Media-Kanäle und Karrierenetzwerke sind wunderbare Orte, um deine Arbeit und deine Expertise zu deinem Thema zu veröffentlichen oder mit Branchenkolleg*innen zu diskutieren. Um auf digitalen Kanälen aktiv zu werden, muss man übrigens kein Digital Native sein - mit ein bisschen digitaler Weiterbildung schafft das jede*r!

Personal Branding: Wofür das Ganze?

Eine starke Ich-Marke hilft dir, innerhalb deiner Branche beziehungsweise deines Berufsfeldes ein gewisses Ansehen zu erlangen. Recruiter und potenzielle Arbeitgeber*innen können dadurch auf dich aufmerksam werden und dir mittels Active Sourcing Jobangebote zukommen lassen. Zugleich googlen die meisten Recruiter interessante Bewerber*innen und freuen sich, wenn sie online mehr über deine fachliche Kompetenz und deine Persönlichkeit herausfinden.Bildnachweis: shutterstock/Roman Sambrskyi, Rohappy

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