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Solidaritaet im team

Solidarität im Team: Der Schlüssel für gute Zusammenarbeit

Arbeitsleben Aktualisiert am: 20. Mai 2025 6 Min.

Solidarität ist ein Begriff, der in der Arbeitswelt oft unterschätzt oder gar belächtelt wird. Doch gerade in Krisenzeiten sind Zusammenarbeit, Empathie und Flexibilität nötiger denn je.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was Solidarität bedeutet,

  • warum sie in Teams eine zentrale Rolle spielt,

  • wie sie entsteht und welche Hindernisse es gibt,

  • welche Vorteile solidarische Teams genießen

  • und welche Themen eng mit dem Konzept der Solidarität verknüpft sind.

Was bedeutet „Solidarität“? #

Solidarität beschreibt die gegenseitige Unterstützung und den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe. Im Arbeitskontext bedeutet das: Ich helfe dir, auch wenn ich nicht muss, weil dein Erfolg auch mein Erfolg ist.

„Solidarität ist ein freiwilliges, aktives Eintreten für gemeinsame Ziele oder gegenseitige Unterstützung insbesondere in schwierigen Situationen.“

Definition von Solidarität

Im Team zeigt sich Solidarität zum Beispiel durch:

  • Unterstützung bei Engpässen

  • Vertretung im Krankheitsfall

  • Gemeinsames Lösen von Konflikten

  • Teilen von Wissen und Informationen

Warum ist Solidarität im Team wichtig? #

Ein solidarisches Team ist mehr als die Summe seiner Teile. Hier greifen Werte wie Vertrauen, Respekt und Verantwortung ineinander – die Grundpfeiler starker Zusammenarbeit.

Vorteile solidarischer Teams #

Vorteil Erklärung
Höhere Motivation Wer weiß, dass andere hinter einem*einer stehen, bringt sich stärker ein.
Besseres Arbeitsklima Gemeinsame Erfolge verbinden – genauso wie gemeinsam bewältigte Krisen.
Geringere Fluktuation Solidarische Umfelder binden Mitarbeitende emotional an das Unternehmen.
Mehr Resilienz Teams mit Zusammenhalt überstehen Krisen besser.
Effizientere Zusammenarbeit Weniger Reibung, mehr Fokus auf das Wesentliche.

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Wie entsteht Solidarität in Teams? #

Solidarität entsteht nicht aus dem Nichts, sondern muss gepflegt werden und wachsen. Dafür braucht es neben Zeit und Vetrauen eine wertebasierte Unternehmenskultur.

Erfolgsfaktoren für solidarische Teams #

  1. Vertrauen: Offenheit, sich zu zeigen und Schwächen zuzugeben
  2. Gegenseitiger Respekt: Unterschiedliche Meinungen gelten lassen
  3. Gleichwertigkeit: Keine Hierarchien im Menschsein
  4. Transparente Kommunikation: Klarheit schafft Verbindlichkeit
  5. Gemeinsame Ziele: Jede*r weiß, wofür das Team steht

Hindernisse auf dem Weg zum solidarischen Team #

Nicht jedes Team ist automatisch solidarisch. Häufig sind bestehende Strukturen oder individuelle Verhaltensmuster im Weg. Zu typischen Stolpersteinen zählen:

  • Konkurrenzdenken statt Kooperation
  • Fehlende Wertschätzung durch Führung oder Kolleg*innen
  • Intransparente Kommunikation
  • Einseitige Belastungen
  • Fehlende Diversität

💡 Nicht-solidarisches Team erkennen

Achte darauf, ob sich Kolleg*innen zurückziehen oder ob Konflikte nicht offen angesprochen werden. Ein weiteres Indiz ist, wenn Wissen bewusst zurückgehalten und Lob nur selten geteilt wird.

Vorteile solidarischer Teams #

Solidarität bringt die kollektive Leistung eines Teams voran, indem sie positiv auf unterschiedliche Aspekte wirkt. Hier ein paar Beispiele:

Produktivität #

🚀 Entscheidungen werden in solidarischen Teams schneller getroffen. Zudem kommt es seltener zu Konflikten, was sich ebenfalls positiv auf die Produktivität auswirkt.

Innovation #

✨ Teams, die sich gegenseitig unterstützen, sind potentiell offener dafür, neue Ideen auszuprobieren.

​Employer Branding #

❤️​ Unternehmen, die eine solidarische Kultur pflegen, sind attraktivere und damit auch stabilere Arbeitgeber.

Gesundheit #

🍀 In solidarischen Teams ist es üblich, dass sich Mitarbeitende gegenseitig unterstützen. Dadurch kommt es seltener zu Burnout.

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Wie kann Führung Solidarität fördern? #

Führungskräfte haben eine Schlüsselfunktion, wenn es um Solidarität geht. Sie geben nicht nur Regeln vor, sondern sollten sie auch leben.

Maßnahmen für mehr Solidarität: #

  1. Team-Retrospektiven: Führungskräfte müssen einen sicheren Raum für Reflexion schaffen.

  2. Feedback-Kultur etablieren: Wertschätzung, aber auch Kritik müssen konstruktiv geäußert werden können.

  3. Wissensaustausch fördern: Führungskräfte können interne Lunch & Learn-Formate ins Leben rufen.

  4. Mentoring & Buddy-Systeme: Neue Mitarbeitende sollten vom ersten Tag an Willkommen geheißen und eingearbeitet werden.

  5. Faire Aufgabenverteilung: Führungskräfte müssen auf die Ressourcen aller Mitarbeitenden achten und sicherstellen, dass die Aufgabenlast fair verteilt ist.

„Stelle dir regelmäßig die Frage: Wie kann ich meine Kolleg*innen heute unterstützen – auch wenn es nicht in meiner Stellenbeschreibung steht?“

Solidarität beginnt mit uns selbst.

Fazit #

Solidarität ist eine Investition in eine zukunftsfähige Arbeitskultur. Unternehmen, die diesen Wert leben, profitieren auf allen Ebenen: von besserer Performance bis zu höherer Mitarbeiter*innenzufriedenheit.


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Redaktion
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