Erstellt am 8. Mai 2019 · Arbeitsleben · von

Remote Work: Wie funktioniert Telearbeit?

Lesezeit: 2 Minuten

Homeoffice als Standard: Das ist Remote Work. So verlockend es klingt, sich jeden Tag den stressigen Arbeitsweg zu sparen, lauern einige Gefahren. Remote Work verlangt Arbeitnehmern und Arbeitgebern nämlich mehr ab, als die meisten glauben.

Von Remote Work, oder Telearbeit, spricht man, wenn die Arbeit üblicherweise außerhalb der Betriebs-Räumlichkeiten erledigt wird. Im Gegensatz zum klassischen Außendienst müsste die Aufgabe dabei allerdings nicht außerhalb des Büros gemacht werden. Dabei können sowohl echte Dienstverträge als auch freie sowie Werkverträge vereinbart werden. Telearbeit wird also keineswegs nur von Freelancern durchgeführt und wird in der Arbeit der Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Ist man mit einem echten Dienstvertrag als Remote Worker angestellt, muss der Arbeitgeber einiges beachten:

Die Pflichten des Dienstgebers bei Remote Work

Damit der Remote Worker ebenso gute Arbeit leisten kann wie die Kollegen im Betriebsgebäude, muss der Arbeitgeber für die Büro-Ausstattung sorgen: Arbeitscomputer, Drucker, Handy … Alle Arbeitsmittel, die nötig sind, müssen dem Telearbeiter zuhause zur Verfügung gestellt werden. Ebenso muss der Dienstgeber seinen Homeoffice-Mitarbeiter über die Bestimmungen zum Gesundheitsschutz informieren. Das betrifft vor allem die Einhaltung der Arbeitszeiten und Pausen.

Die Pflichten des Remote Workers

Der Arbeitnehmer muss beim Telearbeitskonzept hingegen mindestens ebenso diszipliniert sein wie die Kollegen im Büro – wenn nicht sogar disziplinierter. Wer glaubt, Homeoffice bedeutet automatisch lange ausschlafen und arbeiten, wann es beliebt, der irrt. Auch für Remote Worker gelten die im Dienstvertrag festgesetzten Arbeitszeiten. Je nach Art der Telearbeit muss man diese mehr oder weniger detalliert protokollieren:

  • Arbeitet man von unterschiedlichen Orten aus, muss immer der genaue Anfangs- und Endpunkt der jeweiligen Arbeitszeit und der Pausen aufgezeichnet werden.
  • Arbeitet man nur von der eigenen Wohnung aus, reicht es, die Arbeitszeit in Stunden und die Pausenzeit zu vermerken.

Telearbeit ist Vertrauenssache

Für Arbeitgeber ist Telearbeit vor allem eine Vertrauenssache. Jede Form der Überwachung ist verboten – der Dienstgeber muss also darauf setzen können, dass die Arbeitszeiten richtig aufgeschrieben werden und der Remote Worker seine Arbeit ordentlich erledigt.

„Überwachung durch den Arbeitgeber ist verboten!“

Umgekehrt muss auch der Arbeitnehmer sich darauf verlassen können, dass er wie die anderen Kollegen behandelt wird. Denn ein Telearbeiter gilt genauso als Teil des Teams wie die Kollegen vor Ort. Das bedeutet, dass der Austausch untereinander, beispielsweise bei gemeinsamen Projekten, jederzeit möglich sein muss, der Telearbeiter auch Zugang zum Bürogebäude hat und er dieselben Weiterbildungsmaßnahmen und Benefits nützen darf.

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Telearbeit: weiterführende Infos

Mehr über die verschiedenen Formen der Telearbeit erfährst du hier:

Bildnachweis: shutterstock/LStockStudio

Lisa-Marie Linhart

Lisas Liebe gilt dem Wort und der Musik. Bei uns kombiniert sie beides zu wohlklingenden Blogbeiträgen mit dem richtigen Groove für Themen, die das Arbeitsleben leichter und die Karriereplanung einfacher machen.

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