29. August 2017 · Arbeitsleben · von

Personal Branding: Dein Weg zur Ich-Marke

Benötigt jeder eine Personal Brand – eine persönliche Marke? Nicht unbedingt. Hast du aber einen Karrieresprung ins Auge gefasst – neuer Job, Beförderung oder ein eigenes Business – dann schadet es keinesfalls, deine Persönlichkeit als Marke herauszuarbeiten. Nur so kannst du kontrollieren, was andere über dich wissen und denken.

Wenn der Lebenslauf als Aushängeschild nicht mehr reicht, dann arbeite an deiner Personal Brand. Warum? Weil du sowieso eine hast – ob du möchtest, oder nicht. Früher hieß das ganze noch Reputation: Das, was andere über dich denken oder weitererzählen. Diese Dinge kannst und solltest du aktiv beeinflussen.

Wer bist du eigentlich?

Für erfolgreiches Personal Branding musst du erarbeiten, was dich als Persönlichkeit auszeichnet und besonders macht. Folgende Fragestellungen helfen dir auf die Sprünge:

  • Deine Wertvorstellungen
    Welche Werte vertrittst du? Wofür stehst du ein? Wo ziehst du die Grenze, wenn es hart auf hart kommt? Deine Wertvorstellungen sind das Fundament deiner Persönlichkeit. Wie du handelst oder mit anderen Menschen umgehst, basiert immer auf deinen Wertvorstellungen.
  • Was sagen andere?
    Du hast deine eigene Sicht auf dich selbst – umso interessanter ist aber, was andere über dich denken. Frag bei Freunden oder Familienmitgliedern einmal nach, wie sie dich wahrnehmen. Du entdeckst vielleicht sogar Stärken und Talente, derer du dich bis jetzt nicht wirklich bewusst warst. Eine zweite Möglichkeit ist aktives, bewusstes Zuhören: Vielleicht sagt man dir immer wieder einmal, dass dich eine bestimmte Eigenschaft auszeichnet.
  • Deine Leidenschaft?
    Es ist nicht immer gut, seine Leidenschaft auch zum Beruf zu machen. Möchtest du deine Personenmarke herausarbeiten, musst du jedoch wissen, wofür dein Herz schlägt.
  • Not Everybody’s Darling
    Gute Marken polarisieren. Die einen fühlen sich von ihnen überhaupt nicht angesprochen  – aber die anderen lieben sie und werden treue Fans. Auch eine gute Personenmarke darf polarisieren. Sei beruhigt, du musst nicht jedem gefallen.
  • Rühre die Werbetrommel
    Großer und wichtiger Bestandteil deiner Personal Brand ist das, was andere über dich wissen oder finden: Du weißt jetzt also, wer du bist und was du kannst. Höchste Zeit, es die Welt auch wissen zu lassen! Auf die Frage „Was tut sich bei dir momentan so?“ verkneife dir das nächste Mal ein „Och, eigentlich ist alles beim Alten“, sondern erwähne kurz, woran du arbeitest. Social-Media-Kanäle und Plattformen wie Blogs sind hervorragende Gelegenheiten, um deine Arbeit und deine Expertise zu deinem Thema zu veröffentlichen.

Personal Branding: Erfinde dich neu

Dorie Clark ist Expertin für Personal Branding und gibt ihr Wissen in Büchern und Vorträgen weiter. Diesen Talk, den sie bei Google gehalten hat, gibt’s zum Ansehen kostenlos:

Bildnachweis: Rohappy/Shutterstock

 

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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