Richtige Gestaltung von Bewerbungsmappen

Bewerbung mit Lebenslauf und DeckblattBewerbungsmappen haben eine lange Tradition und sind manchmal immer noch erforderlich. In der jüngeren Vergangenheit scheinen sie jedoch immer mehr aus der Mode zu kommen, besonders im Zeitalter der (oft von Unternehmen erwünschten) Online-Bewerbung. Wird die Bewerbung jedoch per Post verschickt und umfasst sie mehrere Dokumente – vom Bewerbungsschreiben über den Lebenslauf bis hin zu angehängten Zeugnissen, Arbeitsproben und Beurteilungen – macht das Zusammenfassen in eine Bewerbungsmappe durchaus Sinn. Das Titelblatt ist der erste wichtige Eindruck den man vermittelt – untenstehend ist ein kostenloses Muster-Deckblatt zum Download zu finden.

Auf schlechte Qualität der ausgewählten Mappe sowie des Papiers sollte ebenso verzichtet werden, wie auf schlechtes Design. Grundsätzlich gilt, wenn es um Bewerbungsmappen geht: Weniger ist mehr! Mit einem ansprechenden und informativen Deckblatt etwa hinterlässt man auf jeden Fall einen positiven ersten Eindruck und transportiert obendrein noch Professionalität.

Drei Tipps zum Thema Vorstellungsmappe

  1. Die Bewerbungsmappe sollte in ihrer Gestaltung grundsätzlich zum Job passen, gediegene Farben siegen jedoch generell vor grell-bunten Versionen.
  2. Weiters ist es wichtig, dass man sich für ein Layout entscheidet und dieses auch durchzieht. Dies sieht nicht nur besser aus, sondern unterstreicht ganz nebenbei, dass du ein strukturiert arbeitender Mensch bist.
  3. Übrigens: Liegt das Unternehmen in deiner Nähe, wäre es eine Möglichkeit, die Bewerbungsmappe persönlich abzugeben. Dies schafft gleich eine persönliche Ebene zum potenziellen künftigen Arbeitgeber und zudem kannst du dir ganz einfach einen Überblick verschaffen und „nebenbei“ etwa den Dresscode des Unternehmens entschlüsseln.

Das sollte eine Bewerbungsmappe alles beinhalten

  • Deckblatt: Das Deckblatt sollte informativ und ansprechend sein, ebenso einen Titel enthalten sowie die Beschreibung der Stelle, die angestrebt wird. Außerdem Bewerbungsfoto sowie Name, Anschrift und Kontaktmöglichkeit des Bewerbers. Ein Inhaltsverzeichnis der Bewerbungsmappe wird ebenfalls empfohlen.
  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Dienstzeugnisse
  • Aus- und Weiterbildungsbelege
  • Arbeitsproben (falls vorhanden und erwünscht)

Dokumente zum Download

Mehr ist nicht immer gut

Übervolle Bewerbungsmappe

Abschließend sollte erwähnt werden, dass es bei einer Bewerbungsmappe um Professionalität, Information und Übersicht geht. Aus diesem Grund raten wir davon ab, diese nach dem Motto „je mehr, desto besser“ vollzustopfen. Gerade wenn es um Dienstzeugnisse oder Belege von Aus- und Weiterbildungen geht, kann man den Bogen leicht überspannen.

Im Idealfall legt man nur jene Dokumente bei, die einerseits halbwegs aktuell sind aber auch Relevanz für die angestrebte Stelle haben. So macht es beispielsweise keinen Sinn, eine Teilnahmebestätigung eines Buchhaltungs-Kurses aus dem Jahr 1987 in die Mappe zu geben, wenn man sich für einen Job im Event Marketing bewirbt. Denn auch wenn Bewerbungsmappen heute eher selten explizit verlangt werden, ändert das nichts an der Tatsache, dass der bzw. die Empfänger sofort wissen möchten, was wichtig ist und was nicht.

Fotonachweis: Robert Kneschke, Billion Photos / Quelle Shutterstock

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