Erstellt am 21. Januar 2020 · Arbeitsleben, Jobsuche · von

Change! 3 Meilensteine auf dem Weg zur Veränderung

Lesezeit: 3 Minuten

Neues Jahr – neues Ich? Fitter, klüger, glücklicher. Jänner ist für viele DER Zeitpunkt, um sich zu verändern. Wie du im Job zufriedener wirst und Tipps für die berufliche Veränderung: 

Einmal alles neu, bitte! Als eine natürliche Zäsur sorgt der Jahreswechsel mit den obligatorischen Neujahrsvorsätzen bei vielen von uns für den Wunsch nach einer Veränderung. Oder besser gesagt: nach einer Verbesserung. Gesünder leben, fitter werden, mehr lesen oder „einfach“ glücklicher sein. Was auch immer es ist, was wir ändern wollen – meist fällt es uns nicht allzu leicht. Denn Veränderung bedeutet Anstrengung. Es bedeutet, seine Gewohnheiten zu ändern, und das kann echt mühsam sein. Wer schon einmal versucht hat, einen Monat lang auf Zucker zu verzichten oder von heute auf Morgen mit dem Rauchen aufzuhören, weiß, wovon ich spreche. 

„Was hält mich davon ab, zufrieden zu sein?“ 

Was aber oft noch viel anstrengender ist, als die Zigarette liegen zu lassen, sich regelmäßig aufzuraffen und eine Runde laufen zu gehen oder jeden Tag mit einem achtsamen Morgen zu beginnen, ist sich selbst darüber klar zu werden, was uns eigentlich davon abhält, zufrieden zu sein. 

Deine Meilensteine auf dem Weg zur Veränderung 

Meilenstein 1: Werde dir klar, was du willst

„Prinzipiell mag ich meine Arbeit, aber erfüllen tut sie mich nicht.“ „Eigentlich ist alles okay, aber mein Gehalt könnte höher sein.“ „Grundsätzlich bin ich zufrieden, aber ich glaub, ich könnte mehr.“ Wenn du dich mit dieser undefinierbaren Missstimmung quälst, ist es vielleicht Zeit, über Veränderung nachzudenken. 

Veränderung beginnt immer mit dem 1. Schritt

Viele stolpern dabei über folgende Hürde: Was will ich eigentlich? 
Um das herauszufinden, solltest du …

·         … deine Stärken und Schwächen kennen (auf Stärken setzen und diese ausbauen!)

·         … die eigenen Werte (und damit den ganz persönlichen Sinn im Beruf) definieren 

·         … die Möglichkeiten eruieren, die dir zur Verfügung stehen (wer nicht Medizin studiert hat, kann nicht Arzt werden …) – und sie bei Bedarf ausweiten (Weiterbildung!)

Meilenstein 2: Triff eine Entscheidung!

Du weißt also, was du willst? Dann verändere, was du nicht willst! Zusammenbleiben aus Gewohnheit mag bequem sein, aber nicht die beste Lösung. Was in zwischenmenschlichen Beziehungen nicht gut ist, macht auch im Berufsleben keinen Sinn. 

Wusstest du, dass fast 70 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer öfters über einen Jobwechsel nachdenken? Und so unbequem es auch sein mag, seine Routine für eine neue Herausforderung aufzugeben, so groß kann der Gewinn sein. Sich einzugestehen, dass der aktuelle Job auf Dauer nicht nur nicht glücklich macht, sondern vielleicht sogar krank, liegt außerhalb unserer Komfortzone. Diesem Eingeständnis Taten folgen zu lassen, braucht viel Mut. Hier kann es hilfreich sein, sich Gedanken, Gefühle und Anzeichen zu notieren, um für sich selbst „handfeste Beweise“ zu sammeln, die eine Veränderung begründen (z. B. Indizien, die für eine Kündigung stehen). So lässt sich ein konkreter Plan ausarbeiten, der dich dabei unterstützt, tatsächlich zu handeln, und nicht bloß darüber zu grübeln. 

Das kann in etwa so aussehen: „Bis März sondiere ich die Lage. Ändert sich bis dahin nichts, werde ich meine Kündigung einreichen.“ etc. Mehr Input dazu haben wir hier für dich festgehalten: Vom Wunsch zum Plan. 

Meilenstein 3: Setze Maßnahmen!

Was hält dich davon ab, endlich den ersten Schritt in Richtung Veränderung zu gehen? Ist es die Kündigung? Dann erfährst du hier, wie du richtig kündigst, ohne es zu bereuen. 

Ist es eine fehlende Qualifikation? Dann recherchiere deine Weiterbildungsmöglichkeiten. Nie zuvor konnte man so viele Kurse online, direkt von zuhause aus und oft sogar kostenlos besuchen. Investierst du in eine Weiterbildung, investierst du in deine Zukunft (vorausgesetzt, du weißt was du willst und was dich voranbringt!)

Bist du der Meinung, es ist gar nicht dein Job, der hier das Problem ist, sondern du brauchst bloß eine Pause, kann eine Bildungsteilzeit oder –karenz die Lösung sein.

Tanja Karlsböck

Tanja macht Instagram, YouTube & Co. für karriere.at und als Abwechslung Blogposts, denn Schreiben ist ihre liebste Kulturtechnik.