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Karrieremesse tipps

Zehn Tipps für den erfolgreichen Besuch einer Berufsmesse

Jobwahl Aktualisiert am: 09. Oktober 2023 5 Min.

Ob online oder in Präsenz: Karrieremessen sind eine einmalige Gelegenheit, um potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen oder sich über interessante Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Was du davor und danach beachten solltest, damit sich der Besuch wirklich auszahlt, erfährst du in diesen 10 Tipps für die Karrieremesse:

Du stehst vor deinem Abschluss und es wird Zeit, sich zu entscheiden: Absolvierst du erst noch ein Studium oder gehts direkt ins Arbeitsleben? Wo bewirbst du dich und welche Jobs kommen für dich in Frage? Berufsmessen, ob in Präsenz oder virtuell, sind genau dazu da, um herauszufinden, was zu dir passt. Damit du die Zeit auf der Messe möglichst sinnvoll nützt, ist gute Vorbereitung wichtig.

Die richtige Vorbereitung #

1. Die Basics: Wann, wie, wo?

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Tipp fürs Online-Jobevent

Schau, ob du dich vorab registrieren musst und ob du die richtige technische Ausstattung (z. B. stabiles Internet, Kamera, Headset) hast.

Wann und wo findet die Messe statt? Ist sie online oder eine Präsenz-Veranstaltung? Wann fängt sie an und wie sind die Öffnungszeiten? Notiere dir diese Daten oder speichere dir gleich alle wichtigen Infos am Handy. Wenn die Karrieremesse online stattfindet, empfiehlt sich ein Kalendereintrag mit Erinnerung, damit du pünktlich einsteigst.

2. Aussteller und Lageplan: Realistischen Zeitplan aufstellen
Besonders auf großen Messen kaum zu schaffen und ziemlich sinnlos: Alle vertretenen Unternehmen abklappern. Schade um die Zeit. Besser ist, du siehst dir vorab das Ausstellerverzeichnis auf der Website der Karrieremesse an und suchst dir diejenigen heraus, die dich wirklich ansprechen: Welche Firmen, welche Hochschulen willst du kennenlernen?

„Welche Firmen, welche Hochschulen willst du kennenlernen?“

Vor Ort besuchst du die interessantesten dann zuerst. Das hat den Vorteil, dass die Personalvertreter*innen (und du selbst) noch frisch sind und du kein wichtiges Unternehmen auslässt, weil am Ende des Tages vielleicht die Zeit nicht mehr gereicht hat.

3. Wichtige Termine vereinbaren
Auf manchen Karrieremessen, vor allem bei virtuellen Karriereevents, muss man sich für Gesprächstermine (zum Beispiel „Job-Speed-Dating“) vorab anmelden. Diese Chance solltest du unbedingt nützen. Mehr als drei bis vier solcher Gespräche solltest du dir an einem Tag aber nicht vornehmen – neben diesen Terminen wirst du nämlich auch noch spontane Gespräche führen oder andere Programmpunkte besuchen wollen.

4. Vorab die Online-Reputation checken
Dass HR-Verantwortliche Bewerber*innen googeln, ist kein Geheimnis. Wenn du auf die Karrieremesse mit dem Ziel gehst, potenzielle Arbeitgeber*innen kennenzulernen und dich bestenfalls gleich vor Ort zu bewerben, solltest du bereits vorab alle deine Social-Media-Profile auf Privatsphäreeinstellungen, unpassende Inhalte und die Aktualität checken. Wenn du noch keines hast, kannst du dir zusätzlich ein Profil auf einem Karriereportal und in Online-Businessnetzwerken anlegen.

5. Bewerbungsunterlagen mitnehmen
Natürlich musst du nicht stapelweise Bewerbungsmappen mitschleppt, dein Lebenslauf in digitaler Form reicht – entweder auf einem USB-Stick oder am Handy gespeichert. Wenn du noch Schüler*in bist und bislang keinen Lebenslauf angelegt hast, erfährst du hier, wie das geht:

Lebenslauf für Schüler*innen: Tipps und Tricks

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Mit dem ersten Job oder Praktikum bekommst du als Schüler sozusagen einen Vorgeschmack auf das Erwachsenenleben. Damit das mit der Anstellung auch funktioniert, zeigen wir dir heute, wie ein Lebenslauf für Schüler*innen aussehen muss.

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Tipp

Mit einem Profil auf karriere.at hast du deine Bewerbungsunterlagenonline immer bei dir und kannst deine Bewerbung sofort absenden.

6. Nicht auf das Rahmenprogramm vergessen
Auf fast jeder Jobmesse gibt es auch Vorträge, Workshops oder ein Unterhaltungsprogramm. Für manche Programmpunkte muss man sich bereits vor dem Messetag anmelden, deshalb rechtzeitig daran denken. Ansonsten solltest du in deinem Zeitplan bedenken, was du dir im Rahmenprogramm alles ansehen willst. Vergiss aber nicht: In erster Linie bist du hier, um dich über Arbeitgeber*innen und Bildungsmöglichkeiten zu informieren – verzettel dich also nicht mit zu vielen Side-Events.

7. Outfit: Be yourself, but professional
Eine Jobmesse ist professionell, aber deswegen musst du jetzt nicht im Anzug aufkreuzen. Ganz grundsätzlich herrscht nur mehr in sehr wenigen Branchen ein strenger Dresscode und auf der Karrieremesse erwartet niemand von dir, top geschniegelt zu erscheinen – es ist ja kein Bewerbungsgespräch. Weil dennoch der erste Eindruck zählt, achte einfach auf gepflegte, aber bequeme Kleidung, die deine Persönlichkeit unterstreicht.

So verhältst du dich vor Ort #

8. Fragen, fragen, fragen!
Karrieremessen sind die einmalige Chance, Arbeitgeber*innen, Berufe und Ausbildungen ganz ungezwungen kennenzulernen. Nütze diese Chance also, um möglichst viel zu fragen und zu erfahren. Damit du nicht den Überblick verlierst, kannst du dir einen kleinen Fragenkatalog vorbereiten, um nichts Wichtiges zu vergessen. Ein paar Anregungen für Fragen, mit denen man Personalverantwortliche löchern kann, gibt es hier. Oft sind auch Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Abteilungen vor Ort, die dir detaillierte Auskunft über den Job und den Arbeitsalltag geben können. Lass dir unbedingt die Visitenkarten von den Menschen geben, mit denen du interessante Gespräche hattest, oder füge sie gleich im Business-Netzwerk hinzu.

9. Vorsicht vor dem Goodie-Rausch
Es gibt auch Dinge, die man auf einer Jobmesse besser nicht tut. Dazu gehört das Ansprechen von Themen, die in geschäftlichen Konversationen nichts zu suchen haben: Politik, Religion oder zu viele Infos zum Privatleben verkneifst du dir lieber. Auch dem „Goodie-Rausch“ verfällt man nur zu leicht. Ja, auf einer Karrieremesse gibts jede Menge gratis Geschenke von Aussteller*innen und den Messeveranstalter*innen, aber halte dich zurück. Von Stand zu Stand hechten und wahllos möglichst viele Goodies einsacken kommt nicht so gut an. Denk daran: Du bist hier, um Kontakte zu knüpfen und Infos zu sammeln. Bevor du also den siebten USB-Stick, den fünften Notizblock oder den dreizehnten Kuli einpackst, überlege dir, ob du das wirklich brauchst oder am Ende eh alles in der Mülltonne landet. Die Umwelt dankts dir.

Was du nach der Jobmesse tun kannst #

10. Die Nachbereitung
Nach der Messe ist es mit der Arbeit noch nicht getan. Verknüpfe dich in Business-Netzwerken mit den Menschen, von denen du Visitenkarten erhalten oder Namen notiert hast. Wenn du auf spannende Firmen oder Ausbildungsmöglichkeiten gestoßen bist, informiere dich online über aktuelle Jobs oder freie Plätze. Wenn keine passenden für dich ausgeschrieben sind, bewirb dich initiativ mit dem Verweis auf die Karrieremesse oder frag per Mail nach, wann die nächste Ausbildung startet und was du zur Anmeldung beziehungsweise zur Inskription brauchst.

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