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Diversität

Arbeitsmarktreport 2026: Diversität wird gefördert

Arbeitsmarkt Aktualisiert am: 10. März 2026 6 Min.

Diversität wird in der Arbeitswelt zunehmend bedeutender. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass die österreichische Gesellschaft durch Zuwanderung heterogener wird. Der karriere.at Arbeitsmarktreport 2026 zeigt, dass der Anteil an Stelleninseraten steigt, in denen auf die Förderung von Diversität in Unternehmen hingewiesen wird.

Arbeitsmarktreport 2026 herunterladen #

Wer sich einen Überblick über den österreichischen Arbeitsmarkt verschaffen möchte, kann sich den karriere.at Arbeitsmarktreport 2026 sichern. Dieser steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung: 

Diversität genießt hohen Stellenwert bei Arbeitgebern #

Eine Umfrage von karriere.at unter 398 Personalverantwortlichen in österreichischen Unternehmen hat ergeben, dass Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Zugehörigkeit (Englisch: Diversity, Equity, Inclusion and Belonging, kurz „DEIB“) bei rund 53 Prozent einen sehr großen bis eher großen Stellenwert. Nur bei fünf Prozent der Befragten hat dieses Thema gar keine Relevanz, während elf Prozent dem Thema zumindest einen geringen Stellenwert einräumen. Etwa ein Drittel der Arbeitgeber bewertet die Relevanz als mittelmäßig.

Was ist DEIB?

DEIB steht für Diversity, Equity, Inclusion & Belonging und beschreibt eine ganzheitliche Strategie zur Förderung von Vielfalt, Chancengleichheit, Inklusion und Zugehörigkeitsgefühl in Organisationen.

Arbeitgeber profitieren von Diversität #

Die österreichische Gesellschaft wird zunehmend diverser – Großstädte wie Wien sind waren schon immer ein Schmelztegel unterschiedlicher Kulturen. Die steigende Präsenz von Frauen im Berufsleben und die größere Sichtbarkeit von vormals an den Rand gedrängten Gruppen wie z.B. ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder LGBTIQ-Personen werden von Unternehmen mittlerweile nicht nur wahrgenommen, sondern auch als Chance verstanden.

Durch die Förderung von Diversität können mehr potenzielle Kandidat*innen erreicht werden. In Stelleninseraten ermutigen Arbeitgeber immer öfter qualifizierte Kandidat*innen, sich unabhängig von Ethnie, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behindertenstatus zu bewerben. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich passende Talente für eine vakante Stelle bewerben.

Diskriminierung im Bewerbungsgespräch vermeiden: Tipps für Recruiter*innen

19. August 2024 6 Min.

Die Suche nach neuen Talenten ist eine der zentralen Aufgaben im Personalwesen. Doch trotz bester Absichten kommt es in Bewerbungsgesprächen immer wieder zu unbewusster Diskriminierung. Dies kann nicht nur den Bewerber*innen schaden, sondern auch dem Unternehmen selbst, indem es wertvolle Talente verliert. In diesem Artikel erfährst du, wie du Diskriminierung im Bewerbungsgespräch vermeiden kannst und welche Fragen du auf keinen Fall stellen solltest. Zudem findest du praxisnahe Tipps, wie du Objektivität in der Bewertung von Kandidat*innen fördern kannst.

Diversity-Schlagwörter in Inseraten #

Anhand der Schlagwortsuche konnte eruiert werden, dass im Bereich Diversität ein Trend in Stelleninseraten erkennbar ist – der Anteil an Inseraten, die Schlagwörter wie „Vielfalt“, „Chancengleichheit” oder „Inklusion" enthalten, nahm zu. Insgesamt hatte jede dritte Stellenausschreibung Diversitäts-Bezug. Am häufigsten kam „Vielfalt“ vor, und zwar in 15 Prozent aller 2025 geschalteten Inserate.

karriere at Arbeitsmarktreport 2026 DEIB Wordcloud

Maßnahmen zur Förderung von Diversität #

Arbeitgebern steht eine Vielzahl an Maßnahmen zur Verfügung, um Diversität im Unternehmen zu fördern und zu verankern. Die drei am häufigsten genannten Maßnahmen sind flexible Arbeitsmodelle (74 Prozent), eine inklusive Stellenausschreibungen (64 Prozent) und das Vier-Augen-Prinzip bei Bewerbungsgesprächen (59 Prozent).

Blind Recruiting – der Wunsch nach Bewerbungen ohne Foto und/oder persönlichen Daten wie das Alter – kommt im Vergleich gerade einmal bei 7 Prozent der befragten Unternehmen zum Einsatz.

Maßnahmen für mehr Diversität

Insgesamt haben 29 Personalverantwortliche (7 Prozent) angegeben, Maßnahmen im Bereich Blind Recruiting zu setzen. Davon verzichtet der Großteil (90 Prozent) auf das Foto in Bewerbungsunterlagen. Jeweils 62 Prozent verlangen von Bewerber*innen nicht, ihr Geburtsjahr anzugeben. 17 Prozent der Befragten gaben an, dass der Name ein optionaler Bestandteil bei der Bewerbung ist.

Inklusive Sprache in Stelleninseraten

18. Dezember 2025 7 Min.

Inklusivität und Diversität gewinnen im Arbeitskontext zunehmend an Bedeutung. In diesem Artikel erfährst du, wie geschlechtergerechte und einfache Sprache sowie die Betonung von Vielfalt und Barrierefreiheit die Recruiting-Erfolge in deinem Unternehmen steigern können.


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Maresa Mayer
PR Managerin
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