KI-Boom: In diesen Jobs hast du jetzt die besten Chancen
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt spürbar und zwar schneller, als viele erwarten. 36 Prozent der Erwerbstätigen gehen davon aus, dass KI ihre Arbeit in den nächsten fünf Jahren deutlich verändern wird.
Gleichzeitig zeigt der aktuelle karriere.at Arbeitsmarktreport: KI ist längst im Jobmarkt angekommen – wenn auch oft anders, als man denkt.
Wie stark ist KI wirklich im Jobmarkt angekommen? #
Der Anteil an Stelleninseraten mit KI-Bezug ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Aktuell liegt er bei rund 3 Prozent aller Jobs (Quelle: karriere.at, Arbeitsmarktreport 2026) .
Wichtig für Jobsuchende
Viele Jobs verlangen bereits KI-Skills, ohne dass das Wort „KI“ überhaupt im Inserat steht.
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Zustimmung gebenDas klingt zunächst wenig. Entscheidend ist aber:
👉 KI ist kein eigenes Berufsfeld, sondern zieht sich durch viele Branchen.
- Von IT über Marketing bis Produktion
- Von Konzernen bis KMU
- Von Spezialist*innen bis Anwender*innen
Wo gibt es die meisten KI-Jobs? #
Die klare Nummer eins ist die IT , aber nicht nur dort gibt es KI-Jobs:

Der Anteil an Stelleninseraten, die Begriffe wie „Künstliche Intelligenz“ oder „Machine Learning“ oder die Namen von KI-Chatbots wie „Copilot“ oder „ChatGPT“ enthalten, stieg über die letzten zehn Jahre kontinuierlich an. 2025 erreichte der Anteil an „KI-Jobs“ den bisherigen Höchststand: Drei Prozent der Inserate hatten einen KI-Bezug.
KI-Jobs gibt es längst nicht mehr nur in der IT. Sie entstehen quer durch alle Branchen, von Marketing bis Produktion. Wenn in Stelleninseraten allerdings konkret von „Künstlicher Intelligenz“ oder „Artificial Intelligence“ die Rede ist, handelt es sich meist um spezialisierte Rollen in der Entwicklung. Deshalb findet man die meisten dieser Jobs aktuell im IT-Bereich.
Gleichzeitig entstehen auch in anderen Feldern neue Chancen, etwa im juristischen Bereich oder in der Beratung, wo gezielt KI-Expert*innen gesucht werden. Noch schreiben vor allem große Unternehmen solche Positionen aus, doch auch kleine und mittlere Betriebe holen auf und bauen zunehmend KI-Kompetenz auf.
„Für dich heißt das: KI betrifft immer mehr Jobs, auch dann, wenn es nicht direkt im Inserat steht.“
💡 Reality-Check: KI ist nicht nur ein IT-Thema
Auch wenn viele KI-Jobs in der IT angesiedelt sind, entstehen neue Anforderungen in fast allen Berufen:
- Marketing: Content-Erstellung, Datenanalyse
- HR: Recruiting-Automatisierung
- Vertrieb: Lead-Scoring & Personalisierung
- Recht: Recherche & Dokumentenanalyse
Was bedeutet das konkret für deine Jobsuche? #
1. KI-Kompetenz wird zum Wettbewerbsvorteil
Wer zeigen kann, dass er oder sie bereits mit KI arbeitet, hebt sich klar ab.
Beispiel:
| Statt nur „Social Media Management“: | „Content-Planung und -Erstellung mit KI-Tools (z. B. ChatGPT, Midjourney)“ |
2. Nicht nur Spezialist*innen sind gefragt
Du musst keine KI entwickeln können.
Gefragt sind vor allem:
- Anwender*innen mit Verständnis für Tools
- Menschen, die Prozesse verbessern
- Kombination aus Fachwissen und KI-Nutzung
3. KI steht oft nicht im Inserat, wird aber erwartet
Viele Unternehmen setzen KI bereits ein, ohne es explizit zu kommunizieren.
Das heißt für dich:
- Aktiv im Bewerbungsgespräch ansprechen
- Eigene Erfahrungen sichtbar machen
- Beispiele vorbereiten
Praxisbeispiel:
| Marketing-Managerin Anna: |
| Nutzt ChatGPT für Kampagnenideen |
| Automatisiert Reportings |
| Spart dadurch mehrere Stunden pro Woche |
| 👉 Ergebnis: Mehr strategische Aufgaben + klarer Mehrwert fürs Unternehmen |
So wirst du fit für den KI-Jobmarkt #
Nur, weil KI-Skills in Stelleninseraten nicht genannt werden, heißt aber nicht, dass sie außerhalb der IT nicht relevant sind! Ganz im Gegenteil: Bewerber*innen, die zeigen können, dass sie im beruflichen Kontext bereits mit KI gearbeitet haben, haben die Nase in vielen Berufsfeldern vorn.
✔️ 1. Baue dir Basiswissen auf
- Online-Kurse (z. B. Prompting, Automatisierung)
- Verständnis statt Programmierung reicht oft aus
✔️ 2. Nutze KI konkret in deinem Job
- Texte schreiben lassen & optimieren
- Daten analysieren
- Routinetätigkeiten automatisieren
✔️ 3. Zeig deine Skills aktiv
- Im Lebenslauf (z. B. Tools nennen)
- Im Bewerbungsgespräch (Use Cases schildern)
Gibt es wegen KI weniger Jobs für Berufseinsteiger*innen? #
⚖️ Im Bereich Rechtswesen
war der Rückgang am stärksten (minus vier Prozentpunkte).
Der Anteil an Einstiegsjobs ist zuletzt leicht gesunken. Dass das alleine an KI liegt, geht aus den Daten nicht hervor.
Fazit: KI ist kein Zukunftsthema mehr, sondern Gegenwart #
| ⚠️ Einordnung |
| Der Arbeitsmarkt ist aktuell generell herausfordernder |
| KI verändert Jobs – ersetzt sie aber nicht pauschal |
| Neue Rollen entstehen parallel |
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern beeinflusst bereits heute, wie wir arbeiten und welche Kompetenzen gefragt sind. Auch wenn der Anteil klassischer „KI-Jobs“ noch vergleichsweise gering wirkt, zeigt sich deutlich: KI hält quer durch alle Branchen Einzug und verändert bestehende Rollen schrittweise.
Für Jobsuchende bedeutet das vor allem, sich nicht nur auf fachliche Qualifikationen zu verlassen, sondern aktiv neue Technologien auszuprobieren und in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren. Wer früh beginnt, KI sinnvoll zu nutzen und konkrete Anwendungsfälle vorweisen kann, verschafft sich einen klaren Vorteil im Bewerbungsprozess – unabhängig vom Berufsfeld.
„Wer KI nicht nur versteht, sondern anwendet, wird am Arbeitsmarkt sichtbar im Vorteil sein.“
Arbeitsmarktreport 2026 herunterladen #
Wer sich einen Überblick über den österreichischen Arbeitsmarkt verschaffen möchte, kann sich den karriere.at Arbeitsmarktreport 2026 sichern. Dieser steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung:
Exklusive Einblicke in den Arbeitsmarkt
karriere.at hat zu folgenden Themen Daten analysiert:
- die Entwicklung des Arbeitsmarkts,
- gefragte Berufsfelder nach Bundesland,
- Trends wie KI-Jobs & Gehaltstransparenz