Überfordert? Mit diesen Tipps gewinnst du deine Zuversicht zurück
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ProduktivitätAktualisiert am:
19. Mai 2023202305192 Min.2 Min.
Du fühlst dich machtlos, fremdbestimmt, erschöpft und deine Situation erscheint dir ausweglos: Immer mehr Arbeit, immer mehr Verpflichtungen werden dir aufgeladen und "eine harte Woche haben" ist noch untertrieben. Ganz klar - du bist überfordert. Den Kopf in den Sand zu stecken ist jetzt genau die falsche Taktik!
Eines gleich vorweg: Wenn du dich permanent und über einen längeren Zeitraum überfordert fühlst, solltest du dieses Gefühl ernst nehmen und dich sofort, eventuell mit professioneller Unterstützung, gut um dich kümmern. Mit einer Handvoll Tipps ist es dann nämlich nicht mehr getan. Für alle, die nur hin und wieder einen Sprint hinlegen müssen, gibt es folgende Tipps:
Nimm deine Situation an:
Dir steht der Sinn nach totalem Rückzug und du würdest am liebsten alles hinschmeißen? Akzeptiere, dass du momentan nicht einfach nur gestresst bist, sondern dich in einer speziellen Situation befindest. Wenn du richtig überfordert bist und sich Verzweiflung breit macht, hast du deine persönliche Stressgrenze bereits überschritten. Nimm dir kurz Zeit und mach dir bewusst, wie du dich fühlst: Hast du Angst, zu versagen? Kannst du dein gewohnt hohes Level nicht mehr halten? Geh der Sache auf den Grund und nimm bewusst wahr, dass es ab einem gewissen Punkt nicht mehr so gut und reibungslos läuft, wie gewohnt.
Erstelle eine Prioritätenliste:
Halte schriftlich alles fest, das du im Lauf der nächsten Tage erledigen musst. Dann geht es ans Priorisieren und ans Kürzen deiner Liste. Markiere, welche Dinge wichtig und dringend sind, diese musst du zuerst erledigen. Ans Ende der Liste kommt alles, das weder wichtig, noch dringend ist.
Sag auch mal nein:
Nicht alles, was dir aufgeladen wird, musst du auch erledigen. Klar, manche Dinge kannst du nicht aufschieben, delegieren oder streichen - manchmal geht's aber doch. Vor allem Verpflichtungen im Privatleben musst du nicht immer nachkommen. Was tust du nur, weil andere es von dir erwarten? Nimm dir die Freiheit, auch mal nein zu sagen.
Vermeide Multitasking:
Deine To-do-Liste ist knackvoll und wenn du dich am Punkt "Prioritätenliste" vorbeigeschummelt hast, wirst du feststellen, dass du panisch von einer Aufgabe zur nächsten springst. Dort ein bisschen was erledigen, dann doch ganz was anderes anpacken etc. Multitasking ist in Zeiten von Überforderung ein schlechter Begleiter. Zurück zum Start und die Prio-Liste erstellen!
Verabschiede dich von Perfektionismus:
Wenn du besonders viel zu tun hast, kannst du dein gewohnt hohes Level wahrscheinlich nicht durchgehend halten. Verabschiede dich vom Gedanken, alles tip-top hinzukriegen, sondern nimm in Kauf, dass nicht jedes Ergebnis perfekt sein wird. Diesen Faktor kannst du übrigens auch in der Prioritätenliste berücksichtigen: In welche Aufgabe musst oder möchtest du hundert Prozent investieren, für welche Tasks muss diesmal weniger Arbeitseinsatz reichen?
Hol andere ins Boot:
Verbündete sind in Spitzenzeiten sehr wichtig. Sie können dir Arbeit abnehmen, dich anfeuern und mental unterstützen. An Kollegen kannst du etwas delegieren, deine Führungskraft kann dir den Rücken freihalten, gute Freund*innen bringen dich in deiner Freizeit auf andere Gedanken. Denk dran, du musst da nicht alleine durch!
Finde die Ursachen
Wenn du dich oft überfordert fühlst, solltest du Ursachenforschung betreiben: In welchen Situationen fühlst du dich überfordert? Liegt es daran, dass du nicht nein sagen kannst? Stellst du zu hohe Ansprüche an dich selbst? Bist du zuerst pessimistisch und bewertest aus purer Gewohnheit die Dinge zu negativ? Hole dir für diesen Schritt vielleicht professionelle Hilfe, z.B. durch einen Karrierecoach.
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