18. September 2017 · Arbeitsleben · von

Neuer Elan im alten Job: Den Beruf wieder lieben lernen

Die Aufregung, neu in einem Job zu starten, weicht nach einiger Zeit unweigerlich einer gewissen Routine. Wenn die Luft draußen ist, musst du dich nicht unbedingt nach einem neuen Job-Abenteuer umsehen. Beziehungsarbeit macht sich bezahlt! Fünf Tipps, um deine Liebe zum Beruf wiederzufinden:

#1 Zurück zu den Wurzeln

Vielleicht hast du bereits völlig aus den Augen verloren, warum du dich überhaupt für diesen Job entschieden hast. Du steckst bis zum Hals in Routinearbeiten, musst Dienstwege einhalten, Projekte managen und vielleicht auch noch Führungskräfte besänftigen. Kein Wunder, dass deine Leidenschaft für den Beruf irgendwo auf der Strecke blieb. Dein erster Schritt: Kurze Bestandsaufnahme und herausfinden, was dich zu dieser Berufswahl überhaupt bewogen hat. Welche Herausforderungen waren es, die dich zu Beginn noch begeistert haben? Kann dein derzeitiger Job das noch leisten? Stellst du fest, dass sich Wunsch und Realität mittlerweile nicht mehr decken, ist Veränderung angesagt.

#2 Mehr Gestaltungsraum und Verantwortung

Ein neues Aufgabengebiet als Herausforderung oder ein Bereich, für den du alleine verantwortlich bist – und dessen Erfolg du dir auch an die Fahnen heften darfst – das kann deiner Motivation wieder ordentlich Auftrieb geben. Das jährliche Mitarbeitergespräch ist die passende Gelegenheit, um deine Wünsche mit deiner Führungskraft zu besprechen. Überlege dir vorab, welche Ideen realistisch und welche Möglichkeiten auch umsetzbar wären.

#3 Etwas Neues starten

In deiner realen oder virtuellen Schublade wartet ein Konzept darauf, Wirklichkeit zu werden? In dir schlummert schon lange eine Idee, du hast es damit aber noch nicht vor die versammelte Mannschaft oder deine Führungskraft geschafft? Dann ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Die Arbeit an einem neuen Projekt kann deine Freude am Job wiederbeleben. Das kann mit deiner unmittelbaren Tätigkeit zu tun haben, vielleicht auch nur mit deiner Arbeitsumgebung: Umgestalten, neu schaffen, neu denken – her mit deinen Ideen – vielleicht machen deine Kollegen ja mit.

#4 Neue Routinen schaffen

Routinen geben Sicherheit und dem Arbeitsalltag einen Rahmen, können aber auch trist und langweilig werden. Ändere – soweit es deine Arbeitsumstände erlauben – doch einmal deine Arbeitstage. Beginne früher oder später, verlege die Mittagspause zeitlich oder örtlich, stelle deine To-do-Liste um, wechsle den Schreibtisch, organisiere deine Ablage neu, nimm dir Zeit für ein kleines Wohlfühlritual oder plane andere Dinge ein, die dir gut tun.

#5 Weiterbildungen absolvieren

Auftrieb verschaffen kann dir auch ein Kurs, Workshop oder die Teilnahme an einer Konferenz. Nicht nur, weil du dort etwas lernst, sondern auch, weil du vor Ort neue Gesichter kennenlernst. Womit andere in deiner Position vielleicht auch kämpfen oder welche neuen Seiten es an einem Job oder einer Branche zu entdecken gibt – vielleicht wirst du im Rahmen einer Weiterbildung ja fündig. Falls du in naher oder ferner Zukunft einen Jobwechsel planst, schadet Networking innerhalb deiner Branche außerdem keinesfalls.

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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