Mission Montagsliebe: 5 Schritte, um deinen Montag leichter zu machen

von in Arbeitsleben am Montag, 12. September 2016 um 10:34

Montag. Es gilt, den Trennungsschmerz vom Wochenende zu verdauen und in eine neue Woche zu starten. Mit dem richtigen Mindset (und im Idealfall, dem richtigen Job!) tut der Abschied von den freien Tagen gar nicht so weh. Fünf Schritte für die Mission Montagsliebe, um den Montag leichter zu machen:

Montag, furchtbarster Tag der Woche! Zumindest, wenn man den zahlreichen Unmutsbekundungen auf Facebook & Co. Glauben schenkt. Zu Wochenbeginn ist alles noch viel schrecklicher als sonst: Die Meetings länger, der Chef lästiger, der Kalender voller.

Kein Wunder – nach zwei Tagen Selbstbestimmtheit geht es montags zurück an die Arbeit, wo andere mitreden darüber, was wann und wie zu erledigen ist. Läuft es im Job nicht mehr besonders rund, macht sich das an Montagen meist besonders bemerkbar. Bevor ihr euch in die nächste Woche stürzt, ein paar Gedanken zum wahrscheinlich meistgehassten Wochentag und wie ihr an eurem Mindset arbeiten könnt:

Durch wie viele Montage muss ich noch durch?

Tatsache: Der Montag macht 1/7 deiner Woche aus – ganz schön viel Lebenszeit: In 40 Jahren Erwerbstätigkeit sind das rund 1.800 Montage und so zahlreiche Stunden, die du zu guten oder weniger guten Tagen machen kannst.

1. Finde den Fehler

Wenn du deine Montage zu besseren Tagen machen möchtest, musst du herausfinden, was deinen Wochenstart so beschwerlich macht. Ist es das Postfach voller ungelesener E-Mails, das dich am Montagmorgen einholt? Der Stau am Weg zur Arbeit? Ein morgendliches Meeting, das dir bereits den Elan für den ganzen Tag raubt? Love it, change it or leave it: Manche Dinge kannst du rasch ändern, einige werden etwas Zeit benötigen und mit manchen Gegebenheiten wirst du dich arrangieren müssen. Finde heraus, was dich an Montagen besonders nervt und begib dich auf die Suche nach Lösungen. Vor allem Dinge wie ein Berg nicht erledigter E-Mails lassen sich mit etwas Konsequenz schnell beseitigen. Es liegt nicht am Montag, sondern am Job, deinem Chef oder den Kollegen? Dann wird’s Zeit für einen neuen Job.

2. Delegieren, absagen, verschieben

Für alle, die zu Wochenbeginn nur schwer in die Gänge kommen, unverständlich – aber es gibt sie: Menschen, die an Montagen besonders produktiv sind – was sich dann im eigenen Workload niederschlägt: Kannst du dir das bitte ansehen? Hast du heute Zeit, um darüber zu sprechen? Falls du unter dem Montags-Elan anderer leidest, wird der Wochenstart zum wichtigsten Zeitpunkt, um auch mal Nein zu sagen oder Dinge auf einen anderen Tag zu verschieben. Immerhin benötigst du auch noch Energie für die übrigen vier Arbeitstage.

3. In die Gänge kommen

Der Wochenstart kann ein guter Beginn sein, um die eigenen Ziele und Vorhaben in den Fokus zu rücken. Egal, ob du einen Sprachkurs besuchst, eine neue Fähigkeit erlernen möchtest oder große Karriereschritte planst: Erledige jeden Montag zumindest eine Sache, die dich deinem Vorhaben einen Schritt näher bringt. Besonders wichtig, wenn größere Vorhaben wie ein Jobwechsel anstehen.

4. Guter Montag – gute Woche

Trotz Wochenend-Jetlag ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du montags noch relativ viel Energie hast – verglichen mit dem Endspurt am Freitag. Nütze sie, um gleich am ersten Arbeitstag der Woche möglichst viel zu schaffen und erleichtere dir so die restliche Woche. Der Wochenstart ist außerdem eine gute Gelegenheit, die übrigen Tage zu planen und seine Kräfte und Ressourcen für die Woche einzuteilen.

5. Sei dankbar

Wenn alles nichts hilft: Sieh dir den Montags-Rant von Agenturchef Gary Vaynerchuck an und betrachte den unbeliebten Wochentag von einer anderen Seite.

Bildnachweis: Masson/Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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