Tipps gegen Stress: Sieben Tage für mehr Ausgleich

von in Arbeitsleben am Freitag, 20. Januar 2017 um 11:51

Wenn du Stress dauerhaft in den Griff bekommen und deinen Umgang mit psychischen Belastungen verbessern möchtest, kannst du sofort damit loslegen. Sieben Tage reichen bereits, um typische Stresssituationen zu erkennen und Lösungen zu finden. Eine kostenlose Broschüre führt dich durch eine Woche, die ganz im Zeichen der Stressbekämpfung steht.

Ein wenig Stress kann uns zu mehr Motivation verhelfen, Dauerzustand sollte ein Leben im Maximaltempo aber nicht werden. Wenn du den Fokus auf einen stressfreien Alltag legen möchtest, musst du wissen, in welchen typischen Stresssituationen du dich häufig wiederfindest. Was du dafür brauchst, sind sieben Tage und etwas Achtsamkeit. Die Gesundheitsexperten von go4health haben Tipps zusammengestellt, um sich eine Woche lang den persönlichen Stressoren zu widmen – im positiven Sinn!

Tag 1: Planen & vorbereiten

Chaos kann Stress verursachen – im Job genauso wie im Privatleben. Du musst deinen Alltag nicht komplett durchplanen, eine minimale To-Do-Liste und ein Kalender bringen aber Ordnung in dein Leben. Plane in ruhigen Phasen vor, um für stressige Tage und Wochen gewappnet zu sein. Die Übung für den ersten Tag: Mit einem Wochenplan einen Überblick über private und berufliche To-Dos und Termine schaffen. Ein Feel-good-Ritual für jeden Tag der Woche schafft angenehmen Ausgleich.

Tag 2: Positiv denken!

Klingt ausgelutscht, ist aber nicht umsonst Bestandteil eines zufriedenen Lebens: Wer positiv denkt und seine eigenen Leistungen wertschätzt, geht zufriedener durchs Leben. No-Gos dabei: Sich mit anderen vergleichen, nur das Beste akzeptieren und ständig nach Perfektion streben. An Tag zwei stehst du selbst im Mittelpunkt: Was geht dir durch den Kopf? Wie redest du mit dir selbst? Und aus welchen Fehler-Mücken machst du Elefanten?

Tag 3: Erste Hilfe bei akutem Stress

Das Herz rast, die Hände zittern und der Körper signalisiert: Lebensgefahr! Flucht antreten! Auch dann, wenn das Gespräch beim Chef oder das Meeting keine unmittelbare Lebensgefahr darstellen – die Gefühle reagieren über. Trick an Tag 3: Auf die physische Ebene konzentrieren, z.B. Atemübungen durchführen und Stress als aufkeimendes Gefühl wahrnehmen, das du kontrollieren kannst.

Tag 4: Was stresst dich?

Was den einen motiviert, stresst den anderen. Was bringt dich zum Schwitzen? Der vierte Tag steht ganz im Zeichen des Erkennens von Stressfaktoren: Achtsam durch den Tag gehen und stressige Situationen bewusst wahrnehmen.

Tag 5: Stressfreie Umgebung schaffen

Den Arbeitsplatz zur Wohlfühlzone machen. So gemütlich wie zu Hause wirds zwar nicht, ein gemütlicher Ort zum Arbeiten trägt zur Stressreduktion aber erheblich bei: Grünpflanzen, Fotos, das persönliche Kaffeehäferl oder schöne Schreibtischaccessoires helfen dabei.

Tag 6: Mach mal Pause

Stressigen Zeiten fallen die Pausen zuerst zum Opfer. Keine Zeit für fünf Minuten Auszeit? Diese Rechnung geht auf Dauer nicht auf. Und: Mikropausen gehen sich immer aus. Die Königsdisziplin für besonders unruhige Gemüter ist die Achtsamkeitspause. Während dieser Auszeit ruht die gesamte Konzentration auf einer Tätigkeit bzw. der Nicht-Tätigkeit.

Tag 7: Ausgleich finden

Der letzte Tag steht im Zeichen der eigenen Lieblingsauszeit. Du weißt gar nicht mehr, was dir wirklich Spaß macht? Dann ist es höchste Zeit, alte Hobbys wiederzuentdecken oder Neues auszprobieren.

Bildnachweis: Ronnarong Thanuthattaphong / Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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