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Jobglueck zunichte machen

5 Karrierekiller: Wie du dein Jobglück garantiert ruinierst

Zusammenarbeit Erstellt am: 15. Januar 2018 3 Min.

In diesem Jahr aber wirklich! Berufliche Veränderung steht bei dir auf dem Plan, 2018 soll es endlich klappen. Neuer Job, neuer Arbeitgeber, neue Branche? Egal, was du dir vorgenommen hast - tappe keinesfalls in die Fallen dieser fünf Karrierekiller! Und falls du bereits mitten drinsteckst: Wir verraten dir fünf Gegenmaßnahmen, die dir wieder auf die Beine helfen.

#1 Du denkst, ein Jobwechsel sei das Allheilmittel

Bist du ein Fluchttier? Erwecken Schwierigkeiten in dir das Bedürfnis, einfach weiterzuziehen - weg von jeglichen Hürden? Ein anderer Job kann deine Situation natürlich verbessern, Garantie hast du dafür aber keine. Ein neuer Job scheint dir als Erste-Hilfe-Maßnahme vielleicht geeignet, schafft auf Dauer aber nicht immer Abhilfe. Auch andere Arbeitgeber haben schlechte Chefs, nervige Kollegen, stressige Projekte und miese Gehälter. Wenn du dich voreilig in ein neues Jobverhältnis stürzt, findest du dich vielleicht in genau dem gleichen Horrorszenario wieder. Wer zu oft wechselt, macht sich das Bewerberleben außerdem unnötig schwer - Stichwort Job-Hopper.

Die Gegenmaßnahme: Überlege, was im aktuellen Job verbessert werden kann und welche Dinge für Unzufriedenheit sorgen. Ist ein baldiger Jobwechsel wirklich notwendig oder kann er vielleicht noch warten? Wie sieht die Situation bei anderen Arbeitgebern aus, wie ist die Stimmung in der Branche insgesamt? Vielleicht musst du andenken, nicht nur den Arbeitgeber zu wechseln, sondern überhaupt die Branche. Auch das Gegenteil kann der Fall sein: Du arrangierst dich mit deinem aktuellen Job, entdeckst die positiven Seiten wieder und verbesserst deine aktuelle Situation.

Wie man erkennt, ob man wirklich Job wechseln sollte

Erstellt am: 06. August 2014 5 Min.

"Lange bleib ich nicht mehr in dem Job." Schon mal gedacht? Oder jemanden sagen gehört? Hat sich binnen eines Jahres nichts getan, liegt die Wurzel der Unzufriedenheit meist woanders, so der Karrieplanungsexperte Sascha Schmidt. Im Interview erklärt er, weshalb es den idealen Zeitpunkt für einen Jobwechsel eigentlich nicht gibt und wie man erkennen kann, ob es Zeit für einen Wechsel ist.

#2 Du hältst nicht lange genug durch

Kennst du das Shiny Object Syndrom? Es ist die Angewohnheit, von einer verlockenden Sache zur nächsten zu springen. Das resultiert z.B. in Projekten, die angefangen und nie beendet werden. Unser Gehirn freut das zwar, weil es so immer neue Impulse und Reize erhält, fürs praktische Leben ist die ganze Sache allerdings eher unpraktisch. Auch auf dein Berufsleben kann sich das Shiny Object Syndrom auswirken. Du schaffst es nicht, an einer Sache dranzubleiben, gibst deine Jobsuche vorschnell auf und knickst beim ersten "Nein" deines Chefs ein.

Die Gegenmaßnahme: Dranbleiben und hartnäckig sein! Das Shiny Object Syndrom schlägt gerne zu, wenn du keinen Fortschritt siehst oder mit Schwierigkeiten und Hürden zu kämpfen hast. In diesen Momenten erscheinen dir Alternativen plötzlich sehr verlockend. Gegen gefühlten Stillstand hilft, dich mit anderen über deine Fortschritte zu unterhalten, Gleichgesinnte zu suchen oder ein Erfolgstagebuch zu führen. Manchmal brauchen Veränderungen Zeit, gib dir ausreichend davon.

Berufliche Veränderung: So kommst du vom Wunsch zum konkreten Plan

Erstellt am: 17. Mai 2017 8 Min.

Es muss sich etwas ändern! Der Entschluss ist schnell gefasst, an der Umsetzung hapert es jedoch oft. Zweifel, Ängste und das Gefühl, dass alles einfach zu viel wird: Martina Nohl kennt als Veränderungscoach die Fallstricke, die vor und während geplanter beruflicher Veränderungen lauern. Sie hat uns zahlreiche Tipps verraten, mit denen die Neuorientierung angst- und stressfrei gelingt.

#3 Du hast nur die anderen im Blick, aber nicht dich selbst

"Dank" Social Media ist es einfach, das Leben anderer zu verfolgen. Was Inspirationsquelle oder Motivationsboost sein kann, kann allerdings schnell ins Gegenteil umschlagen. Plötzlich bist du nur noch damit beschäftigt, das Leben und die vermeintlich erfolgreiche Laufbahn anderer zu beobachten und zu analysieren. Ihre Träume werden zu deinen Träumen und plötzlich verfolgst du Ziele im Leben, die eigentlich nicht die deinen sind.

Die Gegenmaßnahme: Inspiration ist erlaubt, aber lass dich nicht anstecken vom Leben, das andere leben. Pflege einen bewussten Umgang mit Personen, die du als Vorbild siehst. Hinterfrage, was du online siehst und werde dir klar über den Weg, den du gehen möchtest. In Mood-Boards und Tagebüchern kannst du z.B. Inspirationen aufnehmen und Klarheit schaffen:

Erfolgsjournal führen: Warum du deine Siege täglich notieren solltest

Erstellt am: 05. Dezember 2017 2 Min.

Ein Erfolgsjournal hält dich an schlechten Tagen über Wasser und hilft dir beim Erreichen deiner Ziele. Du benötigst nicht mehr als ein paar Minuten täglich sowie ein Notizbuch, deinen Kalender oder die Memo-Funktion deines Smartphones.

#4 Du bist nicht ehrlich zu dir selbst

Die Wahrheit ist nicht immer angenehm. Bist du zu dir selbst ehrlich? Setzt du dich auch mit Niederlagen und Enttäuschungen ausreichend auseinander - auch wenn es unangenehm wird? Bist du zufrieden mit dem, was du hast oder hast du längst auf Autopilot geschalten? Vielleicht hast du dich auch verfahren, hättest Lust auf einen Richtungswechsel, aber bleibst dennoch auf Kurs?

Die Gegenmaßnahme: Einmal falsch abbiegen, das passiert den Besten. Es ist keine Schande, retour zu fahren und eine andere Route auszuprobieren. Du bist der Fahrer, alle anderen sind nur Passagiere. Sollen sie es mit ihrem Vehikel doch besser machen - jetzt bist du dran.

#5 Du schaust nicht über den Tellerrand und lernst nichts Neues

Same same but different. Du steckst im Trott des Berufs- und Alltagslebens bereits ziemlich fest und hast wenig Elan, dich auf neue Dinge zu stürzen.

Die Gegenmaßnahme: Challenge dich selbst und probier neue Dinge aus! Nur so lernst du neue Aspekte kennen. Wenn du dich einen Monat lang mit einem dir völlig unbekannten Gebiet auseinandersetzt sind das immerhin zwölf Themen, die du jedes Jahr kennenlernst. Lese Bücher, die mit deinem Fachgebiet gar nichts zu tun haben oder beschäftige dich mit Dingen von denen du denkst, dass du sie nicht draufhast.

Graphic recording anita berner

Bildnachweis: Anita Berner / visual-message.at


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