24. Oktober 2017 · Arbeitsleben · von

Bad Habits: Schlechte Gewohnheiten, die deiner Karriere schaden

Dein Kaffee am Morgen oder der Anruf bei deinen Eltern zum Wochenende: Wie du dein Leben lebst, das ist geprägt durch Gewohnheiten. Über deine guten und auch schlechten Gewohnheiten weißt du wahrscheinlich schon bestens Bescheid. Hast du auch eine dieser fünf schlechten Gewohnheiten?

Etwas zur neuen Gewohnheit machen, das ist gar nicht so einfach. Über einen längeren Zeitraum müssen wir uns ständig dazu anhalten, etwas zu tun oder nicht zu tun. Warum das Ändern von Gewohntem so schwer fällt, darüber haben wir bereits an dieser Stelle berichtet. Heute geht’s jedoch nicht um die Schokolade nach dem Essen, sondern um Gewohnheiten, mit denen du deine eigene Karriere sabotieren kannst.

Zum Abgewöhnen: 5 schlechte Eigenschaften

#1 Du tratschst gerne

Wo Menschen zusammenkommen, dort wird auch getratscht. Klar, dass Klatsch und Tratsch auch im Berufsleben ihren Platz haben. Schließlich wird durch informelle Kommunikation oft Wichtiges weitergegeben. Das Problem dabei: Das Verbreiten von Gerüchten kann deine Reputation nachhaltig schädigen. Warum das so ist? Wer tratscht, gilt vielleicht als Informationsquelle, aber als vertrauenswürdige Person sicher nicht. Oder würdest du dich mit einem wichtigen Anliegen an jemanden wenden, der als Gossip-Girl bekannt ist?

#2 Du prokrastinierst

Du weißt, dass es jetzt wirklich an der Zeit wäre, eine Aufgabe zu erledigen. Allerdings ist alles andere momentan spannender und verlockender. Schaffst du es kurz vor der Deadline dann doch noch, stellt sich Hochgefühl ein: geschafft! Fühlt sich gut an, kann aber verhängnisvoll werden. Wer sich alles auf den letzten Drücker aufspart, hat wenig Zeitreserven für Notfälle oder ungeplante Schwierigkeiten. Dauerhaftes Arbeiten unter Stress ist außerdem nicht gesund. Überprüfe doch mal, wie es um dein Wohlbefinden und dein Energielevel steht, wenn du immer bis fünf vor zwölf wartest. Abgesehen davon, dass du dir selbst nichts Gutes tust, werden andere dein Prokrastinieren als schlechtes Zeitmanagement wahrnehmen.

#3 Du lässt dich ablenken

Mythos Multitasking: An vielen Dingen gleichzeitig zu arbeiten, das kann das Gefühl geben, besonders viel zu schaffen. Viel effektiver ist es jedoch, konzentriert an einer Sache zu arbeiten. Wenn dir das schwerfällt, beginne mit kleinen Schritten: Stelle dir einen Timer und arbeite nur zehn oder 20 Minuten an einer Sache. Der Blick aufs Smartphone ist währenddessen natürlich tabu. Am besten, du stellst es gleich in den Flugmodus und vermeidest so Störungen.

#4 Du umgibst dich mit Negativität

Ein Sprichwort besagt: Du bist im Durchschnitt die Summe jener fünf Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst. Schau dich doch mal in deinem Umfeld um: Mit welchen Menschen umgibst du dich oft, auf wessen Meinung setzt du und auf wen vertraust du? Gut tun dir jene Menschen, die dich zu Höchstleistungen anspornen und auch in schlechten Zeiten aufbauen. Den Kontakt zu negativen Mitmenschen solltest du soweit als möglich reduzieren. Lass dich nicht anstecken!

#5 Du hast schlechte Manieren

Sei nicht derjenige, der anderen ins Wort fällt oder nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Aufmerksam und höflich durchs Leben zu gehen ist eine der besten Angewohnheiten. So geht es nicht nur dir besser, sondern auch den Menschen in deinem Umfeld. Ein extra “Dankeschön” an die Kollegin, wenn sie es am wenigsten erwartet, oder mal mitanpacken, wenn du gar nicht müsstest: So hinterlässt du einen guten bleibenden Eindruck.

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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