Erstellt am 25. Januar 2019 · Arbeitsleben · von

Grantig im Job? Iss dich glücklich!

Lesezeit: 2 Minuten

„Mood Food“ – so nennt man Lebensmittel, die die Stimmung heben. Genau das richtige also, wenn die Laune im Keller ist. karriere.at-Ernährungscoach Eva Etlinger verrät uns, wie man durch die richtige Ernährung glücklicher werden kann.

Die Mundwinkel ziehen kilometerweit gen Süden, im Job verdrehst du schon bei der kleinsten Anfrage die Augen und alles nervt dich aus keinem ersichtlichen Grund? Vielleicht ein Anzeichen für den Winterblues, vielleicht produziert dein Körper aber auch einfach zu wenig Serotonin. Das sogenannte „Glückshormon“ sorgt nämlich für gute Laune und ist entsprechend wichtig, wenn wir unsere Kollegen nicht unnötig terrorisieren wollen.

Frei nach dem Motto „du bist nicht du, wenn du hungrig bist“ empfehlen wir dir in diesen Fällen aber nicht unbedingt den Griff zum Schokoriegel, sondern zu Lebensmitteln, die viel Tryptophan enthalten.

Ernährungscoach Eva Etlinger

Ernährungscoach Eva Etlinger

 

„Tryptophan, das ist ein kleiner Eiweißbaustein mit sehr vielen Kohlenhydraten, das die Serotonin-produktion anregt.“

 

 

Mood Food: Das hebt die Stimmung

Ja, richtig gelesen: Neben „Brain Food“ gibt es auch „Mood Food“. Mit stimmungsaufhebendem Essen kann man also die Ausschüttung des Glückshormons fördern. Diese Lebensmittel sind echte „Mood Foods“:

  • Eier

Eier lassen sich in allen möglichen Varianten in deine Ernährung integrieren und sind eines der top Mood Foods! Neben einem positiven Einfluss auf den Serotoninspiegel enthalten sie zudem Vitamin D!

  • Bananen

Auch Bananen heben unsere Stimmung im doppelten Sinn: als Tryptophan- und Vitamin-D-Lieferant.

  • Fisch
  • Gut zu wissen: Zu den Vitamin-D-reichsten Lebensmitteln gehören sämtliche sogenannte „Fettfische“ wie Aal, Lachs oder Hering. Aber auch alle anderen Fischsorten sorgen für gute Laune, denn sie alle kurbeln die Serotoninproduktion an.
  • Milchprodukte

Joghurt, Käse und Co. sind zwar ernährungstechnisch umstritten, gehören aber auch zu den Mood Foods. Ein Müsli mit Joghurt oder Milch und Banane zum Beispiel hebt die Stimmung bereits am Morgen.

Sonnige Aussichten: Vitamin-D-reiche Lebensmittel

Wenn die Tage kurz und die Sonnenstunden gering sind, sinkt unser im Sommer aufgefüllter Vitamin-D-Polster und damit auch die Stimmung. Über gewisse Lebensmittel kann man dem Vitamin-D-Mangel aber ein wenig entgegenwirken. Neben Eiern, Bananen und Fisch empfiehlt unsere Ernährungsberaterin zum Beispiel:

  • Pilze

In ihrer schier unendlichen Vielfalt kann man sie fast täglich in ein Gericht einbauen, ohne dass es langweilig wird. Auch für die leichte Büroküche sind sie perfekt geeignet, da sie viele Nährstoffe, aber kaum Kalorien haben.

  • Avocados

Holy Guacamole! Avocados sind echte Nährstoffbomben und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aus Umweltschutzgründen sollten sie aber nicht allzu oft am Speiseplan stehen.

  • Leber

So mancher kennt ihn vielleicht noch von Oma: den berüchtigten Lebertran. Zugegeben, der Gedanke daran gehört sicher nicht zu den angenehmsten, aber tatsächlich sorgt Leber durch ihren Vitamin-D-Anteil auch für gute Laune. Es muss ja nicht gleich Lebertran sein …

Den Morgenmuffel wegfrühstücken

Das Frühstück beeinflusst das Gemüt besonders positiv. Zum Beispiel ein Müsli mit Getreideflocken, Joghurt, frischem Obst und einer Handvoll Nüsse. Oder ein Vollkornbrot mit Kräutertopfen. Sorgt man neben Mood Foods und genügend Vitamin D noch für eine gehörige Menge an Vitamin C, das die freien Radikalen im Körper einfängt und somit Stress abbaut, dann können Winter, nervige Kollegen und sonstige Launenkiller uns (fast) nichts mehr anhaben.

 

Bildnachweis: Tanya Stolyarevskaya, Vastram, ch_ch,  Marian Weyo, Alexander Prokopenko, Africa Studio, Larisa Blinova, Yulia Furman/shutterstock

Lisa-Marie Linhart

Lisas Liebe gilt dem Wort und der Musik. Bei uns kombiniert sie beides zu wohlklingenden Blogbeiträgen mit dem richtigen Groove für Themen, die das Arbeitsleben leichter und die Karriereplanung einfacher machen.

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