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Eigenschaften erfolgreicher recruiter

Happy hunting! 7 Eigenschaften erfolgreicher Recruiter

Zusammenarbeit Erstellt am: 13. Juni 2017 3 Min.

Sie bringen Arbeitgeber auf Personalsuche auf den richtigen Weg, finden die besten Bewerber und löschen notfalls auch personelle Brände: Gute HR-Manager und Recruiter schlüpfen täglich in verschiedene Rollen. Wer diese sieben Eigenschaften mitbringt, ist im HR-Business gut aufgehoben:

Recruiting mit dem richtigen Mindset

Gute Recruiter müssen es vielen recht machen: ihrem Arbeitgeber, als Personaldienstleister ihrem Auftraggeber und auch den Bewerbern. Sie bewegen sich oft auf schwierigem Terrain und meistern die unterschiedlichsten Aufgaben. Wer diese sieben Eigenschaften mitbringt, ist im HR-Business gut aufgehoben:

Von Print zu Online, vom Desktop zum Smartphone: Wie und wo Bewerber gesucht und gefunden werden, das ändert sich laufend. Manchmal schneller, manchmal langsamer - fix ist jedoch: Auch die HR-Welt wandelt sich. Gute Recruiter halten damit Schritt, behalten Trends im Auge und identifizieren Tendenzen. Sie sind offen für Neues und beschreiten auch mal unbekannte Pfade. Bewerbersuche per Tinder-Prinzip? Aussichtsreiche Kandidaten auf Facebook aufstöbern? Why not!

#2 Sie fällen kein vorschnelles Urteil

Eine unerklärte Lücke im Lebenslauf, ein unvorteilhaftes Foto oder andere Patzer in einer Bewerbung machen zwar keinen schlanken Fuß - erfolgreiche Recruiter sortieren deshalb aber noch nicht vorschnell aus und setzen auf das persönliche Gespräch. Stimmen Skills und angegebene Qualifikationen grundsätzlich, können allfällige Hindernisse immer noch besprochen und vielleicht ausgeräumt werden. Oft reicht dafür schon ein kurzes Telefonat oder Skypeinterview.

#3 Sie sind flexibel und erkennen Potenziale

Nicht immer der worst case: Im Jobinterview stellt sich heraus, dass der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle nicht geeignet ist. Der abgelehnte Kandidat von heute ist aber vielleicht der passende neue Mitarbeiter von morgen. Stimmt die Chemie zwischen Bewerber und Unternehmen, ist der Grundstein für einen guten Cultural Fit bereits gelegt. Gut möglich, dass der Kandidat für eine zukünftige Vakanz die beste Wahl ist. Wer als Recruiter über ein gut ausgebautes Netzwerk verfügt, kann abgelehnten Bewerbern - nach Rücksprache - vielleicht mit einer Empfehlung an andere HR-Kollegen weiterhelfen. Auch wenn der eigene Suchauftrag dann nicht erfüllt wurde: dem Bewerber und seinem Netzwerkpartner bleibt man so sicher in guter Erinnerung - und bekanntlich sieht man sich immer zweimal im Leben.

#4 Sie sehen sich als strategischer Partner

Führungskraft meldet Personalbedarf, Recruiting macht sich auf die Suche? In einer idealen Unternehmenswelt sind Recruiter und HR-Manager mehr als bloße Auftragserfüller. Sie bringen sich als strategische Partner aktiv im daily business ein, kennen den Arbeitsmarkt und fungieren als Talentscout - extern genauso wie intern.

#5 Sie meistern mehrere Baustellen

Inserate verwalten, Jobinterviews führen, Kandidaten kontaktieren und Geschäftsführung oder Auftraggeber auf dem Laufenden halten: Recruiter managen täglich viele Dinge gleichzeitig - erfolgreiche Recruiter haben sich dafür ein funktionierendes System zurechtgelegt. Ob digital, analog oder ein Mix aus Bits und Papier, das hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Hauptsache man hat alle Eisen, die gerade im Feuer sind, auch immer im Blick.

#6 Sie beherrschen viele Rollen

Kommunikationsprofi, Problemlöser, Verhandler, Verkaufstalent, Marketing-Experte, HR-Detektiv: Erfolgreiche Recruiter schlüpfen in ihrem Job in zahlreiche Rollen. Sie lesen in CVs zwischen den Zeilen, stehen ihren Auftraggebern beratend zur Seite, sind manchmal Karrierecoach, Mediator und finden immer die richtigen Worte.

#7 Sie sind offen für Inputs von außen

Immer eine gute Angewohnheit: Die Offenheit für Inputs von außen. Ausreichend Informationen zur vakanten Stelle sind die Grundlage für eine erfolgreiche Personalsuche. Gute Recruiter haben vom Inseldenken längst Abschied genommen. Sie holen sich benötigte Infos von so vielen Stellen wie notwendig und hinterfragen Kommunikationswege und Prozesse bei Bedarf kritisch. Beim Recruiting des nächsten Kandidaten vielleicht einmal das betroffene Team mit ins Boot holen?

Bildnachweis: Sergey Nivens / Shutterstock


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