Gehalt 2011 – IT und EDV: Wer mitlernt, verdient

von in Arbeitsmarkt, Gehalt am Dienstag, 26. April 2011 um 10:45

Verdiene ich, was ich verdienen sollte? Die Frage, die sich wohl jeder Arbeitnehmer nicht nur vor Gehaltsverhandlungen stellt. Das karriere.blog gibt nun Auskunft zu den Gehältern 2011: C2X-Gehaltsexperte Bruno Gangel wird im Zwei-Wochen-Rhythmus die Gehaltsniveaus der einzelnen Branchen analysieren. Gleich zum Serienstart: Der dynamische Bereich der IT-/EDV-Jobs. In Tabellenform – und als Überblicks-PDF zum Ausdrucken!

IT-Jobs: Wer lernt, verdient.

Gleich vorweg: Der Bereich EDV zählt grundsätzlich zu den High Performern bei den Gehältern. Denn dieses Berufsfeld stellt gemeinsam mit dem Finanzbereich das strukturelle Rückgrat eines jeden Unternehmens. Anders gesagt: Laufen die Computer nicht, läuft gar nichts.

Allerdings auch ein Bereich, der extreme Flexibilität und Lernbereitschaft vom Einzelnen abverlangt. „Die Technologietrends vom Mainframe zu Serverstrukturen und in Zukunft zu SaaS – ‚Software as a Service‘ als Teil des Cloud-Computings – verändern die Nachfrage nach Spezialisten auf dem Arbeitsmarkt. Wer heute nachgefragt und knapp ist, kann schon morgen von der technologischen Entwicklung überrollt sein“, weiß Gehaltsforscher Gangel, der Bändigern von ERP-Systemen und SAP-Modulen die derzeit besten Zukunftschancen am IT-Arbeitsmarkt gibt.

Betriebssysteme wie SSP und OS/400 verlieren ebenso wie die klassische HTML-Programmierung an Bedeutung – auch wenn es in den kommenden Jahren nach wie vor Bedarf an Spezialisten für Großrechner und Websites geben wird.

Eine Branche also, die sich durch ständige Veränderung auszeichnet – ein Mitgrund, warum im Bereich EDV/IT das Prinzip der Seniorität (höheres Alter=höheres Gehalt) nur bedingt zum Tragen kommt. Gangel: „Oftmals sind es gerade die Jüngeren, welche die neuen Trends als Erste erlernen und umsetzen.“

Die IT-Gehälter 2011 im Überblick:

Alle Tabellen auf einen Blick und als PDF-Download zum Ausdrucken gibt es HIER.

IT-Gehälter – Prämienmodelle selten:

IT-Positionen haben in der Regel keine ausgeprägten variablen Gehaltsanteile, außer es gibt dafür firmenweite Modelle. In diesen Fällen liegt dann bei rund 10-15 Prozent des Gesamtjahresbruttos die Norm für Bonusgrößen. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier: Projektmanager und Spezialisten, die größere EDV-Strukturveränderungen bewirken müssen, haben sehr wohl Aussicht auf Projektprämien, die dann auch „sehr interessante Größen“ erreichen können, betont Gehaltsexperte Gangel.

Christoph Weissenböck

Christoph Weissenböck macht Kommunikation bei karriere.at. Und dazwischen Blogposts. Schreiben ist für ihn mehr als ein Job.

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