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Fehler eingestehen

Fehler eingestehen: 5 Tipps für den Weg zur Entschuldigung

Zusammenarbeit Erstellt am: 25. Juli 2017 2 Min.

Einen Fehler eingestehen, das ist vor allem im Berufsleben nicht einfach. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Geringe Fehlertoleranz im Unternehmen, Konkurrenzkampf unter Kollegen, ein cholerischer Chef, die Angst vor den Konsequenzen und schließlich das eigene Selbstbewusstsein: Große und kleine Patzer kratzen letztendlich auch am eigenen Selbstwertgefühl. Weil unter den Teppich kehren aber auch keine Alternative ist: 5 Tipps, um Fehler richtig einzugestehen.

Irren ist menschlich, Fehler machen auch. Sich für einen Fehler zu entschuldigen, zeugt von Größe und bringt auch deinem Gegenüber Respekt entgegen. Der Fehler ist also passiert, das lässt sich nicht rückgängig machen. Aus der Situation kannst du aber das beste machen:

#1 Verantwortung übernehmen

Manche tun es ganz bewusst, andere unbewusst: einen Sündenbock suchen. "Wenn Max mich nicht abgelenkt hätte, dann wäre das sicher nicht passiert." Zeig Größe - vor allem gegenüber dir selbst - und gestehe dir ein, dass du Mist gebaut hast. Die Suche nach anderen Schuldigen vergeudet nicht nur wertvolle Zeit, die du für die Suche einer Lösung benötigen wirst, sondern kann dir den Respekt der anderen kosten - nämlich dann, wenn alles auffliegt.

#2 Kurze Bestandsaufnahme

Bevor es ans Beichten deines Fehlers geht, mach eine kurze Bestandsaufnahme. Vielleicht ist es ja nur ein kleines Süppchen, dass du auslöffeln musst. Was ist passiert? Wer ist betroffen? Wer muss informiert werden? Kann dein Fehler weitere Fehler nach sich ziehen? Wen benötigst du, um das Missgeschick wieder in den Griff zu bekommen? Ausgerüstet mit allen notwendigen Infos, kannst du den nächsten Schritt wagen:

#3 Den Fehler beichten

Einfach für jene, die im Unternehmen eine gute, funktionierende Fehlerkultur vorfinden: Führungskraft und betroffene Kollegen über den Fehler informieren. Nenne die Gründe, warum dir der Fehler passiert ist, aber verliere dich nicht in Ausreden. Gut möglich, dass andere mit die Schuld an deinem Fehler tragen - aber sei vorsichtig, wie du das formulierst. Nenne als Mitgrund für den Fehler vielleicht mangelhafte Prozesse statt konkreter Namen. Entschuldige dich ehrlich - einmal reicht übrigens vollkommen, du musst dein Missgeschick durch erneutes Entschuldigen nicht immer wieder aufwärmen. Wenn du deine Hausaufgaben (siehe Schritt 2) gemacht hast, wird dir auch der nächste Schritt leichtfallen:

#4 Lösungsvorschläge parat haben

Kommt nach deiner Beichte garantiert gut an: Hab einen Lösungsvorschlag in petto und Ideen, wie der Schaden bestmöglich begrenzt werden kann. Zeige Einsatz und signalisiere, dass du bei der Fehlerbehebung mitanpacken wirst.

#5 Optimistisch bleiben

Schlussendlich: Denke nicht zu lange darüber nach, was du verbockt hast. Klar, aus Fehlern soll man lernen - das bedeutet aber nicht, dass du sie ewig mit dir herumschleppen musst. Weil geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist: Schau dir doch an, was andere so richtig verbockt haben.

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Bildnachweis: Aysezgicmeli/Shutterstock


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