13. März 2017 · Arbeitsleben · von

Die gefühlte 4-Tage-Woche: Den Freitag zum Freutag machen

Auch, wenn man seinen Job gerne macht: Der Freitag ist für viele der beste Arbeitstag der Woche: weniger Arbeitsstunden als an den übrigen Tagen und das Wochenende ist bereits zum Greifen nahe. Mit der richtigen Planung kannst du dir sogar eine „beinahe-4-Tage-Woche“ hinmogeln. Mach den Freitag zum Freutag!

Die wöchentliche Arbeit in möglichst vier statt fünf Tagen erledigen – wieso? Weil du so am Freitag keine großen Job-Baustellen bearbeiten musst und entspannter ins Wochenende starten kannst.  Je mehr Flexibilität dir dein Arbeitgeber bietet, desto einfacher wird das Projekt „Gefühlte 4-Tage-Woche“ natürlich. The Muse hat sich angesehen, mit welchen Angewohnheiten Arbeitnehmer ihren Workload in vier Tagen erledigen – stressfrei! Wollen wir auch! Das steckt dahinter:

Die Planung auf eine 4-Tage-Woche auslegen

Die Arbeitswoche hat zwar fünf Tage, dein Ziel ist es aber, den Hauptteil deiner Arbeit in vier Tagen zu schaffen. Der Freitag bleibt dann als Bonustag übrig: Arbeitsstunden, die du völlig ungestört nutzen kannst, um in Ruhe an Projekten zu arbeiten oder die Woche einfach stressfrei ausklingen zu lassen.

  • No Meetings: Keine Meetings oder Telefonate auf den Freitag legen. Das funktioniert natürlich nicht immer, in gewissem Maß ist man ja von anderen Personen abhängig. Falls sich ein meetingfreier Freitag nicht realisieren lässt: Versuche, dir einen anderen Tag ohne Termine zu suchen. An einem Tag ohne Meetings oder Unterbrechungen durch andere schafftst du sicher eine Menge.
  • Prioritäten setzen: Wichtige Dinge solltest du möglichst am Wochenanfang erledigen. So verhinderst du, dass sich große und/oder unangenehme Tasks auf Freitag verschieben und dann kurz vor dem Wochenende noch erledigt werden müssen. Wer gerne prokrastiniert, kennt den einen oder anderen langen Freitag sicher.
  • Keine Ablenkungen: Wenn du den Großteil deines Workloads in vier Tagen schaffen möchtest, musst du möglichst effizient arbeiten. Dazu gehört vor allem das Ausschalten jeglicher Ablenkung. Telefonierende Kollegen, Notifications im Messenger, eintreffende E-Mails oder Anrufe stören dich in deiner Konzentration und sorgen dafür, dass du nicht schaffst, was du schaffen könntest. Wie du dir am besten eine Ruhezone schaffst, hängt von deinem Job und Arbeitsumfeld ab. Tipps für die Abgrenzung im Großraumbüro gibts hier.
  • Effizient arbeiten: Auch, wenn du externe Ablenkungen eliminiert hast, musst du am Ball bleiben, um in kurzer Zeit möglichst viel zu schaffen. Abhilfe schaffen „Shortcuts“, Dinge, die du weitgehend automatisieren kannst. Dazu gehören z.B. fertig formulierte Muster-E-Mails, wenn du oft Standard-Anfragen beantworten musst. Regeln im E-Mail-Postfach helfen, eintreffende E-Mails bereits in Ordner vorzusortieren. Musst du täglich oder wöchentlich Tasks erledigen, die sich immer wiederholen, kannst du diese vielleicht auch teilweise automatisieren. Mach dir das Leben einfacher!

„Hast du wenig zu tun?“

Aber Vorsicht: Dein „Freitag-Freutag“ soll nicht zu einem Arbeitstag werden, an dem du kaum etwas oder gar nichts mehr zu tun hast. Kriegen deine Kollegen oder dein Chef das mit, könnte schnell noch mehr Arbeit auf deinem Schreibtisch landen. Hier gibt’s Ideen für einen guten Freitag im Büro:

Bildnachweis: szefei/Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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