Alles ist möglich! So erreicht ihr eure kleinen und großen Ziele

von in Arbeitsleben am Donnerstag, 14. Januar 2016 um 11:46

Kein Jahresbeginn ohne gute Vorsätze und neue Ziele! Wer bereits einmal an Neujahrsvorsätzen gescheitert ist oder sich von gesetzten Zielen verabschieden musste, weiß: Ziele und Träume alleine reichen nicht. Weil sich Zielsetzungen nicht von selbst erfüllen, gibt es heute ein paar Hilfestellungen für das Erreichen eurer persönlichen Ziele.

Sind meine Ziele wirklich meine Ziele?

Mehr Geld, eine Führungsposition, das Studium abschließen oder endlich fünf Kilo abnehmen – egal, welches Ziel einem vorschwebt: Bevor man viel Energie und Zeit in die Realisierung steckt, sollte man sich eine Frage stellen: Ist es wirklich MEIN Ziel? Oder erfüllt man damit eher die Wünsche der Eltern, Freunde oder Kollegen? Eigentlich ist mir eine Führungsposition nicht wichtig, aber alle meine Freunde klettern auch die Karriereleiter hinauf … Von manchen Zielen darf man auch Abschied nehmen!

Prioritäten setzen

Wieviel zeitliche und energetische Ressourcen für die Erfüllung von Zielen zur Verfügung stehen, ist von Person zu Person unterschiedlich und jedes Ziel benötigt mehr oder weniger viel Arbeit. Manche Ziele lassen sich relativ schnell verwirklichen, für andere benötigt man mitunter Jahre. Wer sich verzettelt und zu viele Zielsetzungen auf einmal anpackt, läuft Gefahr, in allen zu scheitern. Die eigenen Ziele deshalb kritisch unter die Lupe nehmen: Möchte ich bis Jahresende in die Selbstständigkeit starten, werden sich wahrscheinlich keine zwei neuen Sportarten und die beiden Fernreisen nach Asien und Australien ausgehen. Vielleicht brennt mir die Idee eines eigenen Unternehmens aber nicht so sehr unter den Nägeln und ich konzentriere mich in diesem Jahr auf’s Reisen.

Konkrete Formulierungen

Gute Vorsätze sind schnell gefasst. Nächstes Jahr möchte ich mehr Geld verdienen. Bloß – was ist mehr Geld? 50, 500, 5.000 Euro? Im Monat, im Jahr? „Mehr Geld“ ist kein konkretes Ziel, „abnehmen“ oder „viel mehr Bücher lesen“ auch nicht. Für die Erreichung eines Zieles ist es notwendig, konkrete Formulierungen zu verwenden und eine realistische Deadline zu setzen. Nur so wird messbar, ob das Ziel wirklich erreicht wurde. Das kann z.B. so aussehen: Innerhalb eines Jahres möchte ich eine Gehaltserhöhung in Höhe von mindestens 100 Euro pro Monat erhalten.

Ziele schriftlich festhalten

Das Niederschreiben von Zielen schafft Verbindlichkeit und erinnert täglich daran, an seiner Zielsetzung zu arbeiten. Wo man die geplanten Ziele festhält, ist egal – Hauptsache, man hat sie regelmäßig im Blick: schriftlich im Notizbuch oder auf dem Kalender, als Collage an der Pinnwand oder als Mood-Board am Kühlschrank. Wer etwas Druck braucht, um in die Gänge zu kommen, kann seine Ziele auch veröffentlichen: im Freundeskreis, im eigenen Blog oder innerhalb des Teams.

Stay positive!

Die Ratschläge von Familie und Freunden sind vielleicht gut gemeint, bei der Zielerreichung aber nicht immer hilfreich: Das wird doch viel zu teuer, das ist doch viel zu gefährlich, so etwas schafft kaum jemand … In diesem Fall ist es vielleicht besser, seine Ziele für sich zu behalten. Das gilt vor allem im Umgang mit leidenschaftlichen Pessimisten.

Zwischenziele setzen

Jetzt muss ein Balanceakt gemeistert werden: Ein großes Ziel muss in kleine, möglichst schnell umsetzbare Zwischenschritte zerlegt werden. Dabei aber nicht in Details und zu vielen Schritten verlieren! Bleiben wir beim Beispiel der gewünschten Gehaltserhöhung. Mögliche Zwischenschritte könnten sein:

  • Branchenübliche Gehälter recherchieren
  • Persönlichen, konkreten Gehaltswunsch festlegen
  • Kleine und große berufliche Erfolge (gelungene Projekte, Präsentationen, Kundenlob etc.) über die Dauer eines definierten Zeitraumes festhalten
  • Gesprächstermin mit der Führungskraft vereinbaren
  • In der Gehaltsverhandlung mit seinen Erfolgen argumentieren

Die Zielerreichung kann in diesem Beispiel natürlich noch am Arbeitgeber scheitern. Daraus resultiert vielleicht ein neues Ziel: Die Suche nach einem neuen Job mit höherem Gehalt.

Viel Erfolg!

Bildnachweis: PathDoc / Shutterstock

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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