6. April 2017 · Jobsuche · von

Wie dich ein Vision Journal bei der Karriereplanung unterstützen kann

Laufbahn, Berufsweg, Karrierepfad – was immer du auch beschreitest, am Ende wird ein Ziel auf dich warten. Wenn du noch nicht genau weißt, wohin dich die Reise führen soll, kann dir ein Vision Journal bei der Ziel- oder Visionsfindung helfen.

Wozu ein Vision Journal?

Ein Visionstagebuch zu führen hilft, langfristig an Zielen dranzubleiben und seine Vision zu entwickeln. Das kann DIE große Lebensvision sein oder kleinere Bereiche in Job oder Privatleben betreffen. So kann ein Journal dabei helfen, seine eigene Persönlichkeitsmarke zu entwickeln oder das Ziel eines Projektes genauer zu definieren. Vor allem bei der Arbeit an sehr großen Visionen hilft das Journal dabei, konsequent daran zu arbeiten und realisierbare Schritte für die Umsetzung zu definieren.

Was benötigst du?

Abgesehen vom Material, das du benötigst, gibt es nur ein paar Voraussetzungen, die du erfüllen solltest:

  • Ehrlichkeit
    Wer sein Visionstagebuch so führen möchte, dass sich die investierte Zeit auch lohnt, muss ehrlich sein – zu sich selbst. Niederlagen, Ausrutscher und persönliche Schwächen finden nämlich genauso Eingang ins Journal wie Erfolge und Stärken.
  • Commitment
    Am Vision Journal ist kontinuierliches Arbeiten notwendig. Das erfordert nicht nur etwas Zeit, sondern auch persönliches Engagement.

Wie sieht so etwas aus?

Das Journal ist eine sehr persönliche und individuelle Sache. Meist wird ein Notizbuch dafür verwendet, manche gestalten auch ein Vision Board oder fassen alle Ideen auf losen Zetteln in einer Mappe zusammen. Erlaubt ist, was gefällt und die Arbeit mit dem Vision Journal angenehm macht.

Was kommt hinein?

Startschuss für das Vision Journal ist das schriftliche Festhalten deines Zieles bzw. deiner Vision auf einer der ersten Seiten des Notizbuchs. Wenn dir das Beschreiben deiner Vision schwer fällt, kannst du auch zeichnen oder Bilder einkleben. Schlüssel für das kreative Werken ist deine Intuition. Versuche deshalb, nach Bauchgefühl zu schreiben, zu zeichnen oder zu kleben – ohne dabei zu viel nachzudenken. Wenn du gerne Listen oder Mindmaps anfertigst – hinein damit in dein Journal! Wie gesagt: Erlaubt ist, was dir gefällt.

Und wie geht’s weiter?

Ein Vision Journal zu starten ist einfach, für richtige Ergebnisse musst du aber langfristig dranbleiben. Mindestens einmal im Monat solltest du dein Vision Journal zur Hand nehmen und 30 bis 60 Minuten daran arbeiten. Wöchentliches Schreiben und Kritzeln ist noch besser! Du kannst dein Vision Journal auch ganz spontan nutzen – z.B. dann, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht und du mit einer Ja/Nein-Liste schnell Klarheit über Zu- oder Absage erhalten möchtest.

  • Fülle nicht nur neue Seiten sondern wirf auch einen Blick auf bereits Festgehaltenes. Was hast du in den letzten Wochen realisiert? Fühlst du dich gut? Welche Hindernisse sind aufgetaucht?
  • Visionen und Ziele sind flexibel und Planänderungen erlaubt. Schlage Haken, verwirf deine Pläne – aber halte alles im Journal fest.

Noch mehr Inputs zum Pläneschmieden

Bildnachweis: Kaboompics

Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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