Abmelden

Gut satt statt pappsatt: Richtige Ernährung im Büro

Mann isst Hamburger im Büro

Stress und ungesunde Ernährung gehen meist Hand in Hand. Immer mehr Menschen gehen ohne Frühstück außer Haus, kaufen „schnell mal“ etwas unterwegs und nehmen sich dabei keine Zeit, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Sich im Büro richtig zu ernähren ist dabei gar nicht so schwierig.

Die zwei Essenstypen

Grundsätzlich gibt es zwei Typen, die essenstechnisch viele Arbeitnehmer repräsentieren:

1. Der Kamel-Esser: Er geht meist ohne Frühstück außer Haus, vergisst den ganzen Tag über aufs Essen, rettet sich mit Süßigkeiten über den Tag und schlägt am Abend zu Hause zu. In der Früh kommt er schwer in die Gänge und ist immer noch satt vom Vorabend.
2. Der vor sich hin-Esser: Er spürt eigentlich kaum Hunger. Kein Wunder, er ist auch ständig beim Essen. Und was er da isst, ist nicht immer das gesündeste. Schnelle Snacks, Süßes oder Fast Food am Weg. Hat er die Gelegenheit, isst er. Zeit nimmt er sich dafür wenig und oft fühlt er sich müde, weil er zu schnell und zu viel vom Falschen zu sich genommen hat.

Freilich gibt es auch immer mehr Menschen, die auf ihre Ernährung achten und sich dessen bewusst sind, dass sie ihren Körper mit gesunder Kost unterstützen bzw. ihn mit falschem Essverhalten schädigen können. In stressigen Zeiten jedoch werden nicht selten die besten Vorsätze vergessen bzw. am Wochenende zu Hause isst man meistens bewusster. Die Herausforderung lautet daher, auch während der Woche auf die Ernährung und seinen Körper zu hören. Ein Essensplan sowie das Vorbereiten von Speisen am Vorabend erleichtern dieses Vorhaben ungemein.

Kantinenessen im Wandel der Zeit

Grundsätzlich muss man sagen: Mitarbeiter von Firmen, in denen es eine Kantine gibt, haben einen großen Vorteil: Sie haben täglich und ohne großen zeitlichen Aufwand die Möglichkeit auf ein (warmes) Mittagessen, die Auswahl ist dabei jedoch unterschiedlich, der Preis meist verkraftbar. Zudem: Die meisten Anbieter von Kantinenessen haben den Trend hin zur ausgewogenen Ernährung erkannt. Längst gibt es in den Kantinen nicht mehr jeden Tag nur Schnitzel mit Pommes. Fleischloses steht ebenso immer häufiger zur Auswahl wie leichte Kost. Für all jene, die keine Kantine im Haus haben, dennoch mittags etwas essen wollen, gibt es zwei Möglichkeiten: auswärts essen oder zu Hause vorkochen. Seinen Hunger in einem Restaurant zu stillen, hat jedoch zwei große Nachteile: 1. Ist man unter Zeitdruck wird es schnell stressig, wenn das Mittagsmenü nicht sofort am Tisch steht. 2. Mit der Zeit wird es einfach teuer.

Ein optimaler Tag

Wie sieht aber nun die optimale Ernährung aus? Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück und einer Tasse ungesüßtem Tee. Dieses ist gut für Kreislauf und Blutzucker und regt den Stoffwechsel an. Ein gesundes Müsli oder ein Vollkornbrot mit Honig sind dafür ideal. Wer sauer isst, kann sich sein Brot oder Gebäck dünn mit Käse oder Schinken belegen, mit Gemüsescheiben dekoriert macht das morgendliche Mahl gleich viel mehr Spaß. Wer sein Frühstück genießt und sich dafür ausreichend Zeit nimmt, hat noch einen Vorteil: Der Start in den Tag verläuft gleich viel harmonischer, stressfreier und einfach schöner.

Wenn einen der Hunger weckt

Ernährungsexperten empfehlen mindestens drei Mahlzeiten am Tag und je nachdem, ob man am Vormittag eine Zwischenmahlzeit (ideal wären Nüsse oder getrocknete Früchte) braucht oder nicht, ist das Mittagessen die nächste Mahlzeit. Egal ob kalt oder warm – wichtig ist, dass man sich nach dem Essen angenehm satt und nicht müde und schlapp fühlt. Ursache dafür sind meist zu viele Kohlenhydrate bzw. zu fette Speisen. Kohlenhydratarme Speisen sowie Gemüsegerichte und Salate hingegen machen angenehm satt. Eine kleine Nachspeise oder Obst direkt nach der Mahlzeit ist in Ordnung, süße Snacks oder zuckerhaltige Getränke zwischendurch sind nicht ideal, da sie den Blutzucker erhöhen. Deshalb – und dies gilt für den ganzen Tag – ist Wasser das Getränk Nummer Eins, gefolgt von ungesüßten Tees. Das Abendessen sollte leicht ausfallen – so wird der Körper in der Nacht nicht im Übermaß mit Verdauung beschäftigt und das Aufstehen fällt leichter – auch, weil der Hunger aufs Frühstück weckt. Denn wer richtig isst, hat in der Früh auch Hunger.

Bildnachweis: Ollyy / Quelle: Shutterstock

6.430 Mal gelesen

11 Shares

Durch die Nutzung unserer Angebote erklärst du dich mit dem Setzen von Cookies einverstanden. Mehr erfahren