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Nur jeder zweite Arbeitnehmer kennt seine beruflichen Ziele wirklich

karriere.at Umfrage: Nur jeder zweite Arbeitnehmer kennt seine beruflichen Ziele wirklich

04.07.2018

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Informations-Gefälle: Führungskräfte erhalten häufiger konkrete Zielvorgaben

Einfach drauflos arbeiten oder wissen, wohin die Reise geht: Österreichs Arbeitnehmer stellen der Info-Politik in ihrem Unternehmen per karriere.at-Online-Voting ein schlechtes Zeugnis aus. Insgesamt die Hälfte der Umfrageteilnehmer kennt ihre beruflichen Ziele wirklich. Bei Führungskräften liegt dieser Wert laut Abstimmungsverhalten höher.

Nur jeder zweite Arbeitnehmer (525 Umfrageteilnehmer) kann sagen: Ich weiß, was mein Arbeitgeber von mir erwartet: 22 Prozent geben an, konkrete Vorgaben zu bekommen, 30 Prozent orientieren sich „im Wesentlichen“ an einem groben Jahresziel. Jeder Zehnte (10 Prozent) kann sich aus der Firmenstrategie einen Reim auf seine Ziele machen. Und vier von zehn (38 Prozent) arbeiten eigenen Angaben zufolge „einfach drauflos“: Relativ gesehen stellen die „ziellos“ arbeitenden Umfrageteilnehmer die größte Gruppe dar!

Auch die Unternehmensseite, also 128 HR-Manager und Führungskräfte, wurden für das Online-Stimmungsbild befragt. Das Ergebnis zeigt, dass diese sich häufiger an Vorgaben orientieren können als Arbeitnehmer. Jeder dritte Umfrageteilnehmer (36 Prozent) gibt an, konkrete Ziele von der Unternehmensleitung zu bekommen. 21 Prozent haben ein grobes Jahresziel, das die Leistungserwartungen definiert. Aus der Firmenstrategie leiten sich 14 Prozent ihre Ziele selbst ab. 29 Prozent der Unternehmensvertreter geben an, diese gar nicht zu kennen.

Ziele alleine sind nicht genug

„Ziele sind für Arbeitnehmer und Führungskräfte gleichermaßen wichtig. Nur wer weiß, welche Rolle er in einem Unternehmen spielt und welcher Output erwartet wird, kann sich auch mit einer Organisation und einer Arbeitgebermarke identifizieren“, ist Thomas Olbrich, Chief Culture Officer (CCO) bei karriere.at, überzeugt. „Allein Ziele zu vereinbaren kann das aber noch nicht leisten. Voraussetzung dafür sind klare Rollenbeschreibungen und eine transparente Kommunikation über Arbeitsfortschritte und Unternehmensabläufe. Diese helfen Mitarbeitern, ihre Rolle in der Organisation auch wahrzunehmen.“

Bildnachweis: Unsplash

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