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Drei von vier Arbeitnehmern berichten von Konflikten in ihrer Arbeitsgruppe

Von Kathrin Knappich
„Jeder Konflikt birgt zu allererst die Chance, etwas zu verändern und dadurch etwas zu verbessern“, erklärt Anton Tölk, Leiter des Instituts für Psychotherapie und des Zentrums für Psychosomatik an der Linzer Landesnervenklinik Wagner Jauregg, im VOLKSBLATT-Gespräch. Ursächlich für Konflikte am Arbeitsplatz seien einerseits schlechtes Arbeitsorganisationsverhalten und mangelndes Kommunikationsverhalten, weiß der Experte. Fehlender Respekt, Angst, Fehler zu machen, Über- oder Unterforderung sowie ungenaue Vorgaben sind nur einige der möglichen Ursachen für etwaige Konflikte am Arbeitsplatz. Tölk rät jedenfalls dazu, Konflikte konstruktiv auszutragen. Eine Umfrage des Job-Portals karriere.at zeigt auf, dass drei von vier befragten Arbeitnehmern von Konflikten am Arbeitsplatz berichteten. Jeder zweite Unternehmensvertreter geht davon aus, dass sich Konflikte negativ auf die Produktivität auswirken. Nicht selten müssen Chefs als Schlichter agieren, heißt es in der Studie.
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