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20. August 2018

karriere.at Umfrage: Geld ist nicht alles, oder? Mehrheit der Arbeitnehmer will bei Jobwechsel unbedingt mehr verdienen

Was macht heute einen guten Job aus? Diese Frage stellen sich nicht nur Jobsuchende, sondern auch Recruiter jeden Tag aufs Neue. karriere.at befragte dazu seine User per Online-Voting. Das Ergebnis zeigt deutlich: Die meisten Arbeitnehmer würden nur für mehr Gehalt einen neuen Job annehmen, während HR-Manager und Führungskräfte Benefits stärker in den Vordergrund rücken.

579 Arbeitnehmer nahmen an der Online-Umfrage auf karriere.at teil: Die meisten (59 Prozent) sagen ganz klar: „Mehr Geld ist im neuen Job ein Muss.“ Nur für jeden vierten Befragten (25 Prozent) ist es am wichtigsten, dass der Job zu ihm passt. 5 Prozent legen Wert auf besonders gute Zusatzleistungen. Für 11 Prozent ist Geld kein entscheidender Faktor.

Die Befragung von 106 Unternehmensvertretern zeigt, dass zwischen Arbeitnehmern und Mitarbeitern auf Managementebene ein großer Unterschied in dieser Frage besteht. Nur ein gutes Drittel der befragten Arbeitgebervertreter (37 Prozent) macht mehr Gehalt zur Grundbedingung bei einem allfälligen Jobwechsel. Für ebenso viele (37 Prozent) sind jedoch neben der Entlohnung auch Zusatzleistungen entscheidend. 13 Prozent stellen an erste Stelle, dass der Job individuell gut passt. Ebenfalls 13 Prozent schließen die Höhe des Gehalts als Entscheidungsgrundlage aus.

HR-Manager verhandeln häufig Gehalt

„Die abweichenden Ergebnisse zwischen Arbeitnehmern und Führungskräften lassen sich anhand von zwei Faktoren erklären: Es ist davon auszugehen, dass auf Managementebene das Gehalt ohnehin überdurchschnittlich ist oder einen leistungsbezogenen Anteil beinhaltet. Insofern stellen andere Faktoren, wie flexible Arbeitszeiten oder die reizvolle Aufgabe im Job größere Motivatoren dar als das Gehalt – dass dieses ‚passt‘ wird bei Führungspositionen häufig vorausgesetzt“, analysiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer bei karriere.at das Abstimmungsergebnis. Ein weiterer Grund ist laut Olbrich die Zusammensetzung der befragten Zielgruppe, nämlich HR-Manager, Führungskräfte und Unternehmer: „Die Befragten sitzen natürlich häufig selbst bei Gehaltsverhandlungen mit Mitarbeitern am Tisch und wissen genau, dass Gehaltsbandbreiten für Mitarbeiter meist durch Unternehmensrichtlinien geregelt sind. Insofern stellen Zusatzleistungen wiederum sehr wichtige Hygienefaktoren dar.“

Bildnachweis: pathdoc/Shutterstock

 

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