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18. September 2017

karriere.at Umfrage: Erholung vom Job? – Jeder dritte Arbeitnehmer konnte im Urlaub nicht völlig abschalten

Führungskräften fällt es leichter, in den Ferien nicht an die Arbeit zu denken

Die Ferien sind vorbei, die Arbeit hat uns wieder. Im Urlaub abzuschalten und sich aus der Routine auszuklinken, fällt aber nicht allen leicht. Insgesamt jeder dritte Arbeitnehmer kann nämlich nur davon träumen, das Firmen-Smartphone zur Seite zu legen und nicht an den Job zu denken. Das ergab ein Online-Stimmungsbild zum Ferienende unter 522 karriere.at-Usern auf Arbeitnehmerseite.

Rund die Hälfte der Voting-Teilnehmer kann sich glücklich schätzen: 48 Prozent gaben nämlich an, im Urlaub gut abschalten zu können und nicht an die Arbeit zu denken. Weitere 20 Prozent schaffen dies immerhin „meistens“ und haben ihr Diensthandy nur für Notfälle eingeschaltet. Insgesamt rund ein Drittel kann oder will sich diesen Luxus nicht gönnen: 20 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen das Abschalten schwer fällt. Sie versuchen aber, keine Mails zu checken. Dazu kommen 12 Prozent, für die völlige Job-Abstinenz gar nicht in Frage kommt.

Die gleiche Tendenz, aber in stärkerer Ausprägung weist die Befragung von 142 Usern auf Arbeitgeberseite aus: Zwei von drei HR-Managern und Führungskräften (64 Prozent) sagen, im Urlaub völlig von der Arbeit abschalten zu können. Sieben Prozent reagieren auf Nachrichten oder Anrufe nur in Notfällen. Knapp jeder fünfte Unternehmensvertreter (19 Prozent) hat Probleme mit dem völligen Ausklinken und muss sich selbst disziplinieren. Nur zehn Prozent der Befragten sagen: „Abschalten ist bei meinem Job nicht drin.“

„Gleiches Recht auf ungestörten Urlaub“

„Sind Führungskräfte im Urlaub, gibt es meist klare Vertretungsregelungen und oft auch einen konkreten Plan, was während der Abwesenheit von wem entschieden wird. Bei deren Mitarbeitern ist dies oft nicht der Fall, das Tagesgeschäft wirft aber häufig Probleme auf, die nur einzelne Mitarbeiter lösen können“, kommentiert Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at, das Umfrageergebnis. Da Arbeitnehmer jedoch dasselbe Recht auf ungestörten Urlaub haben wie die Führungsebene, sollten die Übergaben zwischen einzelnen Kollegen ernst genommen werden. Smid: „Im Idealfall wird bereits die Urlaubsplanung von Kollegen gemeinsam erledigt und laufende Projekte, aber auch die benötigen Personalressourcen im Voraus mitgedacht.“

Bildnachweis: Nuroon Jampaklai / Shutterstock, Ludwig Ecker / karriere.at

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