Leider Nein – 5 Wege, um bei Absagen nicht den Mut zu verlieren

von in Bewerbung, Jobsuche am Dienstag, 26. Juli 2011 um 13:18

Absagen. Der Tiefpunkt einer Bewerbung. Zu sagen, dass uns Absagen emotional nicht berühren, wäre gelogen. Auch wenn wir es nicht zugeben, die knappen Schreiben tun weh und lösen in uns ein Gefühl der Ratlosigkeit aus. „Warum wurde jemand anderer mir vorgezogen?“ oder „Was habe ich falsch gemacht?“, sind nur zwei Fragen, die uns keine Ruhe lassen. Daher heute fünf Tipps, damit Sie bei der Jobsuche nicht den Mut verlieren.

Der Grund für die Absage geht selten aus dem kurzen Schreiben hervor. Viel eher werden Sie mit Sätzen konfrontiert wie: „Nach sorgfältiger Prüfung Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass es uns nicht möglich ist, Sie für die ausgeschriebene Stelle zu berücksichtigen.“

Fragen Sie daher direkt beim Personaler nach wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Schwächen liegen. Nehmen Sie das Feedback ernst und optimieren Sie Ihr Anschreiben und Ihren Lebenslauf danach. So werden Sie bei Ihrer nächsten Bewerbung sicher ein besseres Ergebnis erzielen.

Was bleibt, ist die Enttäuschung. Wieder von vorne anfangen. Neue Recherche, neues Anschreiben und wieder das Warten auf eine Antwort. Lassen Sie den Kopf nicht hängen!

Mit folgenden fünf Tipps schaffen Sie es, nicht den Mut zu verlieren:

  1. Seien Sie stolz auf Ihren Lebenslauf!
    Ihr Lebenslauf ist eine kurze Beschreibung Ihres persönlichen Werdegangs. Wenn Sie sich mit Ihrem Lebenslauf nicht wohl fühlen, ist es höchste Zeit, dass Sie ihn überarbeiten. Nutzen Sie dazu das Feedback von Personalern, die Ihnen eine Absage geschickt haben.
  2. Finden Sie Erfolgsgeschichten!
    Suchen Sie nach Leuten, die in Ihrer Situation waren und ihren Traumjob gefunden haben. Nehmen Sie sich ein Beispiel an diesen Personen und versuchen Sie deren Erkenntnisse zu nutzen.
  3. Seien Sie nicht besessen von der Jobsuche!
    Das Internet ermöglicht es uns, zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Bewerbung zu verschicken. Und wie jede andere Arbeit, ist auch die Jobsuche kräfteraubend und ermüdend. Achten Sie auf sich und legen Sie auch mal Pausen ein. So vermeiden Sie Fehler!
  4. Vernetzen Sie sich!
    Nutzen Sie Ihre Kontakte. Soziale Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn bieten Ihnen die Möglichkeit mit potenziellen Arbeitgebern noch vor dem Vorstellungsgespräch in Kontakt zu treten. Holen Sie sich aus erster Hand Informationen über das Unternehmen. Das hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Denn: Ein wenig Vitamin B hat noch keiner Bewerbung geschadet!
  5. Lachen Sie oft und viel!
    Lachen hebt Ihre Stimmung durch die Ausschüttung von Glückshormonen, stärkt die Abwehrkräfte, senkt den Blutdruck und lindert Schmerzen. Lachen lässt uns nach vorne blicken auch wenn wir gerade eine schlechte Nachricht bekommen haben. Das folgende Beispiel zeigt, wie ein junger Vater mit einer Absage umgeht. Wenn Sie heute noch nicht gelacht haben, dann bekommen Sie nun die Gelegenheit dazu:

Baby lacht sich beim Zerreissen einer Absage kaputt

Optimismus statt Kopf in den Sand stecken

Wenn Sie Absagen als gewonnene Erfahrung auffassen und nicht als persönliche Beleidigung, können Sie bei Ihrer nächsten Bewerbung nur profitieren. Bleiben Sie objektiv und überarbeiten Sie Ihre Unterlagen. Denken Sie immer daran: Die nächste Bewerbung könnte Ihre letzte sein – im positiven Sinne!

Wie gehen Sie mit Absagen um? Etwa wie der Jungpapa aus unserem Videobeispiel? Fragen Sie bei Unternehmen nach woran Ihre Bewerbung gescheitert ist? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen!

Redaktion

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