Lesestoff fürs Wochenende: Ohne Frust im Job

von in Arbeitsleben am Freitag, 28. Juni 2013 um 09:17

Bei manchen Menschen hat man das Gefühl, sie haben immer die gleichen Probleme – egal, wie oft sie den Arbeitsplatz bereits gewechselt haben. Der Chef nervt, die Kollegen sind unfähig und überhaupt ist immer alles blöd. Einen Weg aus dieser sich scheinbar nie ändernden Situation zeigt Christiane-Maria Drühe in ihrem Buch: „Frustfrei! Nicht ärgern, sondern ändern.“
Übrigens: Drei Bücher werden verlost!

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Nicht ärgern, ändern!

christiane-maria_drueheBereits im ersten Kapitel namens: „Nicht ärgern, sondern ändern“ macht die Autorin in Bezug auf Frust auf einen entscheidenden Punkt aufmerksam: Es liegt an einem selbst, eine Situation zu ändern. Drühe: „Sie können Ihren Vorgesetzten und Ihre Kollegen zwar nicht verändern, allerdings haben Sie einen Einfluss darauf, wie Sie ihnen begegnen. Bedenken Sie: Sie brauchen Ihren Chef, aber Ihr Chef braucht Sie genauso – als leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.“

Was erzeugt eigentlich Frust?

Doch was erzeugt eigentlich Frust? Für die Trainerin sind die größten Frust-Erzeuger fehlende Wertschätzung oder Anerkennung, unzureichende Förderung, schlechte Mitarbeiterführung oder Kollegen, die nur an sich denken. Frust ist gefährlich und zwar für die Betroffenen ebenso wie für das Unternehmen. Ziel ist es und sollte es für die Gesundheit und den Erfolg von beiden sein, motivierte Mitarbeiter zu halten, die den Begriff „Dienst nach Vorschrift“ nur vom Hörensagen kennen.

„Eine Person nehmen Sie jedoch mit: sich selbst“

spiraleDoch wie aus der Frustrations-Spirale entkommen? Ein Jobwechsel ist nicht immer möglich bzw. oft auch keine Lösung. „Sie können zwar Ihren Vorgesetzten und Ihre Kollegen hinter sich lassen. Eine Person nehmen Sie jedoch mit: sich selbst“, zeigt Drühe auf, warum man auch auf die Arbeit an sich selbst nie vergessen darf. Selbstreflexion ist ein wichtiges Tool, um sich selbst aber auch sein Umfeld besser zu verstehen. Weiters zeigt Drühe verschiedene Strategien auf, mit denen man die Menschen in seinem beruflichen Umfeld dazu bringen kann, die eigenen Ziele und Interessen zu unterstützen.

Der Chef ist unterqualifiziert

Fazit: Mit vielen Tipps und Beispielen aus der Praxis schafft es die Autorin, das Thema alles andere als frustrierend zu vermitteln. Konkrete Praxisanleitungen machen das Buch zum regelrechten Tutorial für ein besseres Zusammenarbeiten. Es werden auch wichtige Aspekte wie die Einhaltung der geschriebenen und ungeschriebenen Spielregeln in einem Unternehmen thematisiert. Diese zu erkennen, fällt oft nicht leicht. Gerade jüngere Arbeitnehmer hätten, so Drühe, oft Schwierigkeiten, ihren Vorgesetzten zu akzeptieren. Viele meinen, ihr Chef sei fachlich unterqualifiziert. Dass dies zu Frust führt, ist klar. Aber auch im Umgang mit Kollegen geht es darum, sich in Selbstreflexion zu üben. Für Drühe liegt ein Schlüssel im Kampf gegen den Frust darin, seine Kollegen aber auch Vorgesetzten besser kennen zu lernen.

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Bildnachweis: Aaron Amat / Quelle Shutterstock, solarseven / Quelle Shutterstock

Heike Frenner

Heike Frenner schreibt seit April 2012 für karriere.at In nächster Zeit jedoch nicht so oft und vermutlich mit leichtem Baby-Schwerpunkt.

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