Less is more! Frühjahrsputz für Haushalt, Psyche und Karriere

von in Arbeitsleben am Mittwoch, 15. April 2015 um 10:33

Wenn die Frühjahrsmüdigkeit langsam die Winterlethargie ablöst, Sonnenschein unsere Tage versüßt und das erste Eis geschleckt wird, dann ist er endlich da, der Frühling! Und mit ihm eine Menge Vorsätze und Dinge, die man endlich anpacken möchte. Wer Großes bewegen möchte, muss klein anfangen: Wer sich um den Frühjahrsputz kümmert, tut damit sogar der eigenen Karriere Gutes.

Putzen für die Karriere?

Putzarbeit ist besser als ihr Ruf. Keine Angst, das wird kein Plädoyer für übertriebene Ordnung und Sauberkeitsfimmel. Aber es hat einen guten Grund, warum im Frühjahr wie wild geputzt, entrümpelt und aufgeräumt wird. Wer fastet, entlastet seinen Körper. Wer aufräumt, entlastet seine Psyche und nicht zuletzt den Haushalt. Eine Aufgeräumtheit, die auch in Sachen Job und Karriere für Klarheit sorgen kann. In einer aufgeräumten Wohnung fällt es viel leichter, sich auf die Jobsuche zu konzentrieren oder Klarheit darüber zu gewinnen, was man im Leben eigentlich machen möchte.

Gründe, warum sich der Frühjahrsputz lohnt

Less is more!

Zu viel Besitz belastet und eine vollgestopfte Wohnung kann einem ganz schön viel Energie abverlangen: Ständig müssen Dinge verstaut, weggeräumt oder geordnet werden. Von manchen Dingen trennt man sich nicht, weil sie sentimentalen Wert haben oder einmal als Geschenk überreicht wurden. Höchste Zeit, sich von unnötigem Ballast zu trennen. Es gibt geborene Ausmister und solche, die sich an ihren Besitz klammern. Wem das Entrümpeln schwer fällt, kann sich Hilfe von Freunden oder Kollegen holen. Ihnen fehlt der sentimentale Bezug zu Gegenständen und sie sagen ehrlich: Behalten! Verschenken! Wirf das hässliche Ding auf den Müll! Wer auf eigene Faust entrümpeln möchte: Jeden Tag fünf bis zehn Dinge aussuchen, die man an karitative Einrichtungen spendet, auf dem Flohmarkt verkauft oder entsorgt.

Aufgeräumte Finanzen entlasten

Geld kann viel Freude machen oder ziemlich belasten. Vor allem dann, wenn man seine Finanzen nicht ordentlich im Griff hat. Dazu gehört auch der leidige Papierkram rund ums liebe Geld. Der Frühjahrsputz ist eine gute Gelegenheit, um die Schachtel mit den hineingestopften Kontoauszügen zu sichten, alle Daueraufträge zu überprüfen, oder den Steuerausgleich zu erledigen, um sich Geld zurück zu holen.

Kleine Ärgernisse kosten viel Energie

Sie tauchen im Leben immer wieder auf: Kleine Dinge, über die man sich jedesmal ein bisschen ärgert – und trotzdem ändert man lange Zeit nichts an ihnen. Man arrangiert sich: Der kaputte Reißverschluss an der Jacke, die gesprungene Fliese im Badezimmerboden, der provisorische Aktenschrank im Büro, der nur ein wackeliger Stapel Kisten ist.  Erste Schritt zur Selbsthilfe: Alle Ärgernisse auf einer Liste festhalten und sich bewusst machen, welche Kleinigkeiten so viel Energie kosten. Die Liste dann systematisch abarbeiten. Oft sind nur ein paar Handgriffe notwendig.

Nicht zuviel vornehmen

Bei allem Eifer darüber, dass jetzt alles sauberer (und anders) wird, darf man trotzdem nicht vergessen: Arbeitsfreie Tage dürfen auch arbeitsfrei sein. Deshalb nicht auf die Entspannung vergessen sondern den Frühling genießen: Freunde zum Brunch treffen, frische Blumen kaufen, ein gutes Buch lesen und einfach nur Energie tanken.

Bildnachweis: Shots Studio / Shutterstock

Redaktion

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