Lohnkostenrechner

Dienst­ver­trag, Werk­ver­trag & Co: Arbeit­ge­ber-Lohn­kos­ten ver­läss­lich berechnen

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Was sind Lohnnebenkosten eigentlich?

Lohn­ne­ben­kos­ten — auch indi­rek­te Arbeits- oder Per­so­nal­zu­satz­kos­ten genannt — wer­den von Arbeit­ge­bern zusätz­lich zum Bruttolohn bezahlt. Neben den Arbeit­ge­ber­an­tei­len ist auch die Sozi­al­ver­si­che­rung ent­hal­ten. Fol­gen­de Pos­ten zäh­len zu den Lohnnebenkosten:

  • Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung

  • Kommunalsteuer

  • Beitrag zur Mitarbeitervorsorgekasse

  • Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfond

  • Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag

Abhän­gig von der Bran­che kön­nen zusätz­lich eine Schlecht­wet­ter­ent­schä­di­gung und ein Nacht­schwer­ar­bei­ter­bei­trag dazu kom­men. Die Ent­loh­nung von Mit­ar­bei­tern im Urlaub, an Fei­er­ta­gen sowie im Krank­heits­fall sind eben­falls Lohn­ne­ben­kos­ten.
Der Dienst­ge­ber­an­teil zur Sozi­al­ver­si­che­rung macht mit über 20 % vom Brut­to­be­zug den größ­ten Teil der Lohn­ne­ben­kos­ten aus. Dar­in sind die Abga­ben zur Kranken‑, Unfall‑, Pen­si­ons- und Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ent­hal­ten sowie ein Zuschlag zum Insol­venz-Ent­gelt­si­che­rungs­ge­setz, die Arbei­ter­kam­mer­um­la­ge und der Wohnbauförderungsbeitrag. 

Die Höhe der Lohnnebenkosten

Obwohl die ein­zel­nen Pos­ten der Lohn­ne­ben­kos­ten fest­ge­legt sind, kön­nen die­se im Ein­zel­fall vari­ie­ren. War­um? Ganz ein­fach: Die Zuschlä­ge zum Dienst­ge­ber­bei­trag unter­schei­den sich von Bun­des­land zu Bun­des­land und auch die Unter­schei­dung zwi­schen Arbei­tern und Ange­stell­ten hat Aus­wir­kun­gen darauf. 

So gel­ten aktu­ell fol­gen­de Prozentsätze:

Angestellte

  • Krankenversicherung: 3,83 Prozent

  • Unfallversicherung: 1,3 Prozent

  • Pensionsversicherung: 12,55 Prozent

Arbeiter

  • Krankenversicherung: 3,7 Prozent

  • Unfallversicherung: 1,3 Prozent

  • Pensionsversicherung: 12,55 Prozent

Die Kom­mu­nal­steu­er, der Dienst­ge­ber­bei­trag zum Fami­li­en­las­ten­aus­gleichs­fonds und der Zuschlag zum Dienst­ge­ber­bei­trag fal­len erst ab einer bestimm­ten Höhe des Brut­to­lohns an. Auch für älte­re Arbeit­neh­mer gel­ten teil­wei­se ande­re Berechnungsgrundlagen. 

Alle Infor­ma­tio­nen zur Höhe der Lohn­ne­ben­kos­ten hier noch­mal im Überblick: 

Lohnnebenkosten in Österreich - Zusammensetzung
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Lohnnebenkosten in Österreich - Zusammensetzung

Wie werden Lohnnebenkosten berechnet?

Um die gesam­ten Lohn­kos­ten für den Arbeit­ge­ber zu berech­nen, wer­den Dienst­ge­ber- und Dienst­neh­mer­kos­ten addiert. Hier ein klei­nes Rechenbeispiel:

Eine Ange­stell­te bezieht ein monat­li­ches Brut­to­ge­halt von € 3.200,-:

  • Das Bruttogehalt für 12 Monate beträgt somit € 38.400,-

  • Hinzu komen alliquote Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld € 6.400,-

  • Die Dienstgeberkosten betragen in diesem Fall € 13.408,-

Die Gesamt­kos­ten für den Dienst­ge­ber betra­gen somit € 58.208,-. Auf ein Monat her­un­ter­ge­bro­chen erge­ben sich dadurch Kos­ten in Höhe von € 4.850,-.
Am ein­fachs­ten kön­nen Sie die für Sie anfal­len­den Lohn­kos­ten berech­nen, indem Sie die jewei­li­gen Daten ob in unse­ren Lohn­kos­ten­rech­ner eingeben. 

Lohnkosten berechnen

Der Lohn­kos­ten­rech­ner für Öster­reich zeigt Ihnen, wie viel ein Mit­ar­bei­ter Ihrem Unter­neh­men tat­säch­lich kos­tet. Berech­nen Sie ein­fach und über­sicht­lich alle anfal­len­den Kos­ten für Arbei­ter und Ange­stell­te. Ein­fach den monat­li­chen Brut­to­be­zug des Dienst­neh­mers ein­ge­ben und alle rele­van­ten Lohn­ne­ben­kos­ten und Abga­ben erfah­ren — alles, was in Sum­me Ihre Dienst­ge­ber­kos­ten ergibt. 

In die Berech­nung flie­ßen unter ande­rem fol­gen­de Wer­te ein:

  • Nettobezug

  • Sozialversicherung

  • Lohnsteuer

  • Vorsorgekasse

  • Der Gehaltsrechner für Österreich

    Ver­glei­chen Sie jetzt mit dem Gehalts­rech­ner, wie viel man in bestimm­ten Beru­fen ver­die­nen soll­te – und wer unter- oder über­be­zahlt ist.

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