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Absolventen weniger gehalt

Einstiegsgehälter: Das verdienen Absolventen!

Gehalt Erstellt am: 10. April 2014 2 Min.

Ist das Studium geschafft, geht es ans Eingemachte: Ein wesentlicher Punkt für den Start in die Arbeitswelt ist natürlich das Gehalt. Es kommt aber nicht nur darauf an, was man studiert hat und in welcher Abteilung man anfängt, sondern auch, in welchem Land sich der künftige Arbeitgeber befindet. Hier die Ergebnisse der Kienbaum-Studie für Österreich.

Gehaltsmäßig liegt Österreich hinten

38.400 Euro. So viel verdient der durchschnittliche heimische Master-Absolvent als Berufseinsteiger. Oder sollte man sagen, so wenig? Das Einstiegsgehalt in der - zugegeben anders tickenden - Schweiz liegt bei 72.000 Euro, Berufseinsteiger in Deutschland verdienen mit 44.200 Euro immerhin noch 15 Prozent mehr als jene in Österreich. So das Ergebnis der "Absolventenvergütung 2014. Deutschland, Österreich und Schweiz", für die 203 Unternehmen in Österreich und insgesamt 656 Firmen im DACH-Raum befragt wuden. "Die großen Unterschiede bei den Einstiegsgehältern sind primär auf die allgemeinen Gehaltsunterschiede und die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den drei Ländern zurückzuführen", kommentiert Julia Zmitko von Kienbaum.

Doktortitel zahlt sich aus

Neben den länderspezifischen Unterschieden gibt es jene wesentlichen Faktoren, die den Top-Verdiener unter den Absolventen bestimmen. Wie sieht er also aus, der österreichische Top-Verdiener unter den Absolventen?

Topverdiener
  • Ist ein Forscher: Unabhängig vom Unternehmen hängt die Summe am Gehaltszettel eindeutig von der Abteilung ab, in die ein Absolvent einsteigt. In Österreich wird hierbei in der Forschung und Entwicklung mit durchschnittlich 43.000 Euro das höchste Gehalt bezahlt. Gleich dahinter liegt die IT mit 42.300 Euro. Im Finanzbereich kommt ein Jungakademiker im ersten Job auf durchschnittlich 40.800 Euro Jahreseinkommen. Am Ende der Einkommensliste steht übrigens die Kundenbetreuung. Hier steigen Absolventen mit durchschnittlich 33.400 Euro vergleichsweise schlecht aus.
  • Trägt den Doktor-Titel: Einfach formuliert: Ein Doktortitel zahlt sich aus. Nicht nur sprichwörtlich, sondern auch am Bankkonto. Promovierte Absolventen erhalten im Schnitt deutlich höhere Einstiegsgehälter als ihre Kollegen mit einem niedrigerem akademischen Abschluss. Ein Vergleich: Ein Absolvent mit Doktorgrad verdient im Schnitt 45.900 Euro, Bachelor-Absolventen verdienen mit 33.900 Euro ein gutes Viertel weniger. Beim Masterabschluss ist die Differenz zum Doktor nicht so hoch - hier verdient der Einsteiger im Schnitt 39.700 Euro.
  • Arbeitet in einem Pharma-Unternehmen: Es ist kein Geheimnis - auch die Branche bestimmt das Gehalt. Am meisten verdienen Absolventen laut Kienbaum bei einem Hersteller für pharmazeutische und chemische Produkte. Auf Platz zwei folgen Beratungsunternehmen. Am wenigsten verdienen die Berufseinsteiger hingegen bei Textilherstellern sowie in der Medienbranche.

Nachfage übersteigt Angebot: Ideal für Absolventen

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Die Top-Verdiener nach Studiengang gelistet sind Techniker und Ingenieure, Naturwissenschafter sowie Mathematiker und Informatiker. Sie können mit bis zu 42.100 Euro durchschnittlichem Einstiegsgehalt rechnen. Wenig überraschend sind die Schlusslichter Berufseinsteiger mit geisteswissenschaftlichem oder künstlerischen Abschlüssen. "Die großen Unterschiede bei den Einstiegsgehältern entstehen dadurch, dass in einigen Studiengängen wie den Naturwissenschaften die Nachfrage das Angebot übersteigt. Zusätzlich sind geistes- und sozialwissenschaftliche Studiengänge beliebt und das Angebot an Absolventen am Arbeitsmarkt in Folge größer", so Zmitko.

Boni und Zusatzzahlungen

"Um Nachwuchskräfte zu gewinnen, müssen die Unternehmen attraktive Einstiegsgehälter bieten. Dies wird gerade wegen der demografischen Entwicklung und des War for Talent immer wichtiger. Deshalb gewinnen auch Zusatzzahlungen wie Boni oder akktraktive Nebenleistungen immer mehr an Bedeutung. Denn sie erhöhen die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und motivieren die Belegschaft, Geschäftsziele zu erreichen", so die Vergütungsexpertin.

Bildnachweis: Andrey_Popov /Quelle Shutterstock, macknimal /Quelle Shutterstock, karriere.at


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