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Zukunft der Arbeit scaled

E-Book: Was hält die Zukunft der Arbeit für uns bereit?

Arbeitsmarkt Erstellt am: 10. November 2021 3 Min.

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant und kaum eine Branche ist von diesen Einflüssen gefeit. Im neuen karriere.at E-Book „Zukunft der Arbeit“ wagen wir einen Blick auf die kommenden Jahre und versuchen, die wichtigsten potenziellen Veränderungen zu umreißen.

Berufe kommen, Berufe gehen

Dass nicht alle Berufe für die Ewigkeit gemacht sind, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Die Industrialisierung hat durch technische Innovationen dazu geführt, dass so mancher Beruf von der Bildfläche verschwunden ist – oder sich zumindest sehr stark verändert hat. Mit der Digitalisierung hat ein ähnlicher Umschwung eingesetzt.

PWC, ein globales Netzwerk an Beratungsunternehmen, hat im Februar 2021 rund 33.000 Arbeitnehmer*innen aus 19 Ländern zu ihren Hoffnungen und Wünschen für das Jahr 2021 befragt. 39 Prozent der Teilnehmer*innen sind demnach der Meinung, dass ihr Job in den nächsten fünf Jahren obsolet sein wird. Das World Economic Forum prognostiziert, dass bis 2025 ganze 85 Millionen Jobs durch den Einfluss der Digitalisierung verschwinden werden.

Dass so viele Jobs verschwinden, muss dir nicht zwingend Angst machen. Neue Technologien schaffen neue Bedürfnisse und die müssen mittels neuer Berufsfelder gedeckt werden. Jetzt ist eine gute Zeit, sich umzuorientieren und neue Wege einzuschlagen, wenn es mit der alten Spezialisierung am Arbeitsmarkt schwierig wird.

MINT-Berufe boomen beispielsweise verlässlich weiter. Und auch im Bereich der Interaktion, Pflege, des Unterrichts, der Ausbildung und des Managements anderer wird emsig nach neuen Mitarbeiter*innen gesucht.

Neue Fähigkeiten gefragt: Arbeitnehmer*innen müssen sich anpassen

Im Zuge der Digitalisierung steigt logischerweise die Nachfrage nach technologischen Skills, ob grundlegend oder fortgeschritten. Arbeitnehmer*innen müssen also in der Lage sein, neue Technologien nicht nur zu verstehen, sondern sie auch adaptiv anzuwenden. Ganz ohne Sozialkompetenz und Kreativität gehts in der modernen Arbeitswelt aber trotzdem nicht. Mit folgenden Soft Skills kannst du auf jeden Fall punkten:

  1. Kritische Reflexion
  2. Soziale Intelligenz
  3. Resilienz
  4. Anpassungsfähigkeit

Der letzte Punkt – Anpassungsfähigkeit – macht deutlich, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung heutzutage ist, um in unserer schnelllebigen Welt Schritt halten zu können.

Jeden Tag Homeoffice? Nein danke!

Das Homeoffice hat definitiv seine Berechtigung. Während der Corona-Pandemie machte es das Fortsetzen der Arbeit möglich und es zeigte sich, dass Mitarbeiter*innen auch von zu Hause aus produktiv und fleißig sind. Damit ist aber noch lange nicht das Ende des Büros eingeläutet! Das Bedürfnis nach einer klaren, räumlichen Trennung und Flexibilität machen 100 Prozent Remote Work eher unwahrscheinlich. Die goldene Mitte ist Hybrid Work, ein neues Arbeitskonzept, mit dem Arbeitgeber*innen den persönlichen Präferenzen ihrer Mitarbeiter*innen entgegenkommen können.

Apropos neue Arbeitskonzepte …

Von denen gibts mittlerweile zuhauf! Unter den großen Überbegriff von New Work fallen etwa Konzepte wie Agile Working, Intrapreneurship, New Leadership oder der Holacracy-Ansatz. Welches Modell das richtige fürs eigene Unternehmen ist, ist eine ganz individuelle Frage. Wichtig ist, dass auch die Mitarbeiter*innen gut damit arbeiten können.

Atypische Beschäftigungsformen nehmen zu

Durch New Work können viele Menschen zunehmend selbstbestimmt arbeiten. Trotzdem ist ein Drittel aller Arbeitnehmer*innen in Österreich atypisch beschäftigt. Solche Jobs bieten häufig wenig bis keine Rechte, Schutz, Sicherheit oder Mindestgehälter. Die Tendenz zu atypischen Beschäftigungen ist aber auch europaweit ein Problem. In Polen geht das ganze sogar so weit, dass Arbeitnehmer*innen nicht einmal sozialversichert sind. Frauen sind von atypischen Arbeitsverhältnissen übrigens häufiger betroffen, weil sie überwiegend in Teilzeit arbeiten (53 Prozent der österreichischen Frauen).

Arbeitszeitverkürzung: Längst überfällig?

Die letzte Arbeitszeitverkürzung liegt bereits vierzig Jahre zurück. Und schön langsam regt sich in Arbeitnehmer*innen der Wunsch nach einer weiteren. Im Sommer 2020 kam eine karriere.at Umfrage zu dem Ergebnis, dass 49 Prozent der 477 Teilnehmer*innen eine 30-Stunden-Woche als ideal betrachten. Weniger Arbeit würde nicht nur die Motivation ankurbeln, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Denn übermäßiger Stress schlägt aufs Immunsystem.

Wie eine Arbeitszeitverkürzung konkret aussehen könnte, darauf gibts unterschiedliche Antworten. Die bekanntesten Ansätze sind das Solidaritätsprämienmodell des AMS, das „90 für 80“-Modell und die sechste Urlaubswoche.

Du bist neugierig und willst noch mehr wissen?

Wenn du noch tiefer in die Zukunft der Arbeit eintauchen möchtest, empfehlen wir dir unser kostenloses E-Book zum Thema Zukunft der Arbeit. Dort gehen wir im Detail auf die in diesem Artikel besprochenen Aspekte ein.


B schedlberger

Bianca Schedlberger
Content Manager
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