24. Januar 2018 · Arbeitsleben, HR · von

Warum langweilen sich Mitarbeiter? Das vermuten die Chefs

Mehr als die Hälfte der Führungskräfte denken, dass sich ihre Mitarbeiter im Job langweilen, das hat eine Arbeitsmarktstudie ergeben. Was steckt hinter der Langeweile?

Nicht jeder Arbeitstag kann spannende Projekte mit sich bringen, das Ausmaß der Langeweile ist laut einer Studie von Robert Half dann aber doch ziemlich hoch – das vermuten jedenfalls die Führungskräfte. 500 Manager wurden befragt: Was denken Sie, ist der Grund für Langeweile ihrer Mitarbeiter? So antworteten die Führungskräfte:

  • Arbeitnehmer fühlen sich von ihren Aufgaben nicht ausreichend gefordert (30 Prozent)
  • Meetings werden zu oft abgehalten oder sind schlecht organisiert (30 Prozent)
  • Innerhalb der Funktion mangelt es an Vielfalt und Abwechslung (28 Prozent)
  • Die Arbeit an sich ist nicht interessant (22 Prozent)
  • Arbeitnehmer leiden an zu strikten Richtlinien und Prozessen (20 Prozent)
  • Keine Freude am Austausch mit den Kollegen (20 Prozent)
  • Management ist schlecht/ineffizient (19 Prozent)
  • Arbeitnehmer verstehen nicht, was sie zur Profitabilität des Unternehmens beitragen (8 Prozent)
  • Es gibt nicht genug zu tun (1 Prozent)

Interessant: Dass es zu wenig zu tun gibt, das denkt kaum ein Manager. Immerhin 19 Prozent sehen die Schuld in den unternehmenseigenen Managementebenen.

Im Kampf gegen die Langeweile

Die Arbeit an interessanten Aufgabengebieten ermöglichen, mehr Freiraum schaffen und bestehende Strukturen wie Meeting-Organisation überdenken – das sind Veränderungen, mit denen Arbeitgeber für ein spannenderes Arbeitsumfeld sorgen können. Auch Arbeitnehmer können für neuen Elan im Job sorgen und aktiv auf Führungskräfte zugehen mit dem Wunsch, andere Aufgaben zu übernehmen. Den Wunsch nach Veränderung präsentiert man dem Chef am besten gleich mit konkreten Ideen.

 

Martina Kettner

Martina Kettner hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at hat sie lange über Karrierethemen gebloggt, jetzt führt sie ihre eigene Karriere in den USA weiter.

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