27. April 2018 · Arbeitsleben · von

#FünfAmFreitag – Wie du Unzufriedenheit für dich nutzen kannst

Sie nagt vielleicht nur manchmal an dir oder hat sich sogar schon richtig breit gemacht in deinem Leben – die Unzufriedenheit. Sie fühlt sich nicht gut an, wirft dich aus der Bahn und lässt dich zweifeln. Diese Momente der Unzufriedenheit kannst du für dich und deine Entwicklung auch nutzen. Fünf schnelle Inputs, die dir aufzeigen, wie du deine Unzufriedenheit zur Verbündeten machst:

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Deine Unzufriedenheit als treibende Kraft

Eines gleich vorweg: Unzufrieden zu sein ist völlig in Ordnung. Nicht in Ordnung ist es, dann nicht ins Tun zu kommen und sich dem Gefühl passiv auszuliefern: Tja, kann man halt nichts machen. 5 Tipps, um aus deiner Unzufriedenheit das Beste zu machen:

#1 Bleib positiv

Betrachte das Gefühl von Unzufriedenheit nicht als Störfaktor in deinem Leben, sondern als positives Signal. In einem Bereich deines Lebens läuft es offensichtlich nicht ganz rund. Deine Unzufriedenheit signalisiert dir, wo Optimierungsbedarf besteht.

#2 Stay hungry!

Wärst du immer rundum zufrieden, würdest du im Leben stagnieren, dich nie verbessern oder weiterentwickeln. Unzufriedenheit bringt dich dazu, deine Komfortzone zu verlassen und immer in Bewegung zu bleiben.

#3 Kenne deine Schmerzgrenze

Du musst nicht sofort handeln, sobald sich erste Unzufriedenheit bemerkbar macht. Ganz im Gegenteil: Vorschnelles Handeln könnte dich zu Kurzschlusshandlungen verleiten. Ein nicht zufriedenstellender Tag im Job ist wahrscheinlich noch kein Grund, deine gesamte Karriere zu überdenken. Man spricht auch vom Leidensdruck, dem ein Mensch in bestimmtem Ausmaß standhalten kann und der, sobald er eine gewisse Intensität erreicht hat, eine Handlung auslöst. Viele unzufriedene Tage im Job führen – hoffentlich – dazu, dass du deine Situation letztendlich verbesserst.

#4 Vergleiche dich nicht mit anderen

Vorbilder und Vergleiche können nützlich sein, um die eigene Position zu bestimmen und um zu sehen, was alles machbar und schaffbar ist. Zu viele Vergleiche mit anderen Personen und Lebensentwürfen können dich jedoch grundlos unzufrieden machen. Denk dran: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Das gilt in Zeiten von Social Media und aufgehübschten Online-Profilen umso mehr!

#5 Lass Lösungsideen reifen

Eine Redensart besagt, dass man „mit einem Gedanken schwanger gehen kann“. Wenn du denkst, dass du eine Lösung für deine Unzufriedenheit gefunden hast, solltest du nichts überstürzen, sondern die Idee in dir reifen lassen: Würde dich diese Änderung im Leben länger begeistern als nur für eine erste, aufregende Woche? Triff keine vorschnellen Entscheidungen, die erste Idee ist nicht unbedingt auch die beste!

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Martina Kettner

Martina hat zwei Leidenschaften: Schreiben und Fotografieren. Für karriere.at macht sie Ersteres und bloggt am liebsten über alles, was den Arbeitsalltag schöner und Karriereplanung einfacher macht.

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