20. September 2017 · Arbeitsleben, Arbeitsmarkt · von

Fünf Trends, die dich in der Arbeitswelt der Zukunft erwarten

Die Arbeitswelt steht nie still und verändert sich laufend. Damit tut sich auch viel, was Arbeitszeiten und Arbeitsorte betrifft. TEDxVienna-Bloggerin Volina Serban hat fünf Trends identifiziert: Sie zeichnen sich bereits jetzt ab und werden zukünftig noch stärker auftreten.

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Du hast dir bestimmt schon Gedanken über die Arbeitswelt von morgen gemacht. Bekanntlich ändern sich die Zeiten und somit auch die Erwartungen der neuen Generationen. Der Arbeitsmarkt muss damit Schritt halten und neue Konzepte einführen, die den neuen Arbeitsalltag optimal und möglichst stressfrei gestalten. Sind dir Job Sharing oder Work Life Integration ein Begriff? Keine Sorgen, wenn du damit nichts anfangen kannst. Wir stellen dir die fünf populärsten Trends am Arbeitsmarkt der Zukunft vor:

  1. Flexible Arbeitszeit
    Auch als Flexitime oder Gleitzeit bekannt, ist dieser Trend das, was sich viele Millennials vom künftigen Arbeitsort vor allem wünschen. Dabei kannst du selber deine Arbeitszeit innerhalb eines zeitlichen Rahmens frei gestalten. Das heißt, ein typischer Arbeitstag muss nicht unbedingt „from nine to five“ ablaufen, sondern gerne auch z.B. von 13 bis 21 Uhr. Wichtig dabei: Eine schriftliche Vereinbarung betreffend der Gleitzeit abschließen und genaue Angaben bei der Erfassung der Arbeitszeit machen.
  2. Work Life Integration
    Work Life Balance ist Schnee von gestern. Wir leben nun im digitalen Zeitalter, in dem alles mit allem vernetzt ist. Dabei verschwinden oft die Trennlinien zwischen Berufs- und Privatleben. Wie oft hast du dich nicht dabei ertappt, auf E-Mails am Feierabend zu antworten oder dein Facebook während der Arbeitszeit zu checken? Daher zielt das Konzept Work Life Integration darauf ab, die harte Konkurrenz zwischen Beruf und Privatleben abzuschaffen und eine lockere Handhabung der beiden anzubieten. Den Traumurlaub vor lauter Aufgaben im Büro nicht buchen können? Einfach in den Urlaub fahren und den Laptop mitnehmen. Dieser Trend will mit Kompromissen aufräumen und die lang ersehnte Balance zwischen Arbeit und Beruf schaffen, die jeder individuell gestalten kann.
  3. Job Sharing
    Ist dir eine Vollzeitbeschäftigung etwas zu viel? Wenn du keine 40 Stunden pro Woche in der Arbeit verbringen willst, die begehrte Stelle aber so ein Arbeitsausmaß vorsieht, kannst du den Job mit jemand anderem teilen. Du arbeitest sozusagen Teilzeit und die Aufgaben werden zu zweit erledigt. Dieses Konzept bietet sich als passende Alternative zu den klassischen Neben- oder Gelegenheitsjobs während des Studiums an oder einfach, wenn du dir etwas mehr Freizeit wünschst oder dich um andere Projekte kümmern willst.
  4. Komprimierte Arbeitszeit
    In Österreich wünscht sich Studien zufolge jeder Zweite eine Vier-Tage-Arbeitswoche. Knapp ein Drittel der anderen Hälfte sehnt sich sogar nach nur drei Arbeitstagen in der Woche. Diesem Konzept zugrunde liegt die Annahme, dass der Mensch viel produktiver und motivierter arbeitet, wenn er weiß, dass er nur eine begrenzte Arbeitszeit zur Verfügung hat. Andere Länder wie Schweden haben bereits ähnliche Konzepte wie den Sechs-Stunden-Arbeitstag umgesetzt. Das Ergebnis: Die Angestellten sind viel fleißiger am Arbeitsplatz und glücklicher in ihrem Privatleben, da sie mehr Zeit für Familie und Freunde haben. Win-win-Situation!
  5. Homeoffice
    Dieses Prinzip basiert auf großem Vertrauen. Es vereint die Vorteile eines fixen Jobs und die des Lebens als Freiberufler in einem. Immer mehr Unternehmen bieten heutzutage die Möglichkeit, an bestimmten Tagen von zu Hause arbeiten zu können. Dabei sparst du dir die Fahrzeit in die Arbeit, kannst deinen Kaffee trinken, so wie du ihn magst und die lauten Arbeitskollegen für einige Stunden loswerden. Bonus: Im Vergleich zu Freiberuflern kannst du am nächsten Tag wieder ins Büro kommen und fühlst dich nicht auf Dauer sozial abgeschottet oder von heimischen Störfaktoren abgelenkt.
Redaktion

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